[Blogtour] „Fuck you, Love“ von Daniela Hartig – Tag 5

Hallo ihr Lieben,

ich freu mich, dass ihr auch bei Tag 5 vorbeischaut,
unserer Blogtour zu

Fuck you, Love

von Daniela Hartig

Es gab diese Woche ja schon allerhand tolle Beiträge.
Gestern ging es bei Liza von www.lizasbuecherwelt.wordpress.com
um das Thema: Was bedeutet Liebe?
Die gesamte Auflistung aller Stationen findet ihr HIER im Tourplan nochmals.


Mehr Infos zum Buch

***

Bei mir geht es heute um das Thema:

Reich trifft Arm – ist Geld alles was zählt?

 

Ja klar … ohne Moos nichts los … oder wie war das?
Wer viel Geld hat, kann viel erleben, sich viel leisten und ja – ist einfach glücklicher.

Koffer packen und mal eben ein paar Tage ins Ausland fliegen – mit Geld kein Problem.
Abends in teuren Clubs abhängen egal was es kostet – mit Geld kein Problem.
Nur die besten und teuersten Klamotten tragen – mit Geld kein Problem.
Sich überlegen, ob man sich mal eben was essen kaufen kann – mit Geld kein Thema, da geh ich sogar einfach ins nächste Luxus-Restaurant.

Ja – mit Geld ist einiges einfacher – und lässt den Eindruck aufkommen, dass es glücklich macht.

Aber Gesundheit, Freunde, Glück, die Liebe und noch einiges mehr – ja, das kann man sich auf lange und ehrliche Art und Weise nicht durch Geld erkaufen.

 

Arm zu sein dagegen macht glücklicher?

Hmm… ich denke man ist mit wenig Geld auf jeden Fall anders. Man schätzt gewisse Dinge mehr. Man ist auf andere – und natürlichere Art und Weise glücklicher – würde ich jetzt mal so behaupten. Klar – man muss sich manche Wünsche lange zusammen sparen, bevor man sie sich erfüllen kann – gerade was Reisen, Klamotten und eben generell materielle Dinge angeht.

Dafür erfreut man sich mehr an Kleinigkeiten – über eine paar liebe Worte der Eltern oder Freunde. Man freut sich generell Freunde zu haben, mit denen man auch ohne Geld tolle Zeiten verbringen kann. Man muss sich nicht anderen gegenüber beweisen, immer das neueste, beste, teuerste zu besitzen.

Aber man muss auch mehr kämpfen – anders kämpfen … und genau darum geht’s in diesem Buch.

Oder wie seht ihr das?

Ich hätte ja schon auch oftmals gerne einfach was mehr Geld – dann lebt es sich doch gleich viel einfacher.
Und he … von wegen man muss schauen, ob dies oder jenes noch drin ist.
Ein Traum einfach mal einkaufen zu gehen ohne die Finanzen im Blick zu halten. … einfach mal die Sau herauszulassen ohne am Monatsende dann kürzer treten zu müssen – Koffer packen und spontan wegfliegen … ein Wunsch, den sich glaub jeder einfach mal so erfüllen möchte- sofern man das nötige Kleingeld dazu hätte.
Aber ich möchte auch viele andere Dinge nicht missen, die man mit wenig Geld – einfach viel mehr wahrnimmt und zu schätzen weiß.

Ach ja …. Es könnte einfacher sein mit viel Geld – aber ob es wirklich glücklicher macht?
Das muss sich glaub ich jeder selbst beantworten.

Reich trifft Arm

… das erleben wir hier in der Geschichte „Fuck you, Love“ von Daniela Hartig … und dabei scheppert es ordentlich im Karton *lach*

Wir treffen hier auf zwei Protagonisten aus absolut unterschiedlichen Gesellschaftsschichten.
Zum einen haben wir Floyd, aus reichem Elternhaus, hat alles, was er sich nur denken kann. Eine Kreditkarte ohne Limit, die ihm spontan alles ermöglicht. Dementsprechend lebt er in die Welt hinein und macht sich kaum Gedanken über andere und verhält sich dementsprechend prollig und herablassend. Sein Leben besteht nur aus Party, Spaß, Vergnügen – ein funkeln und blinkender Eindruck wird hier vermittelt.

Das Gegenstück bildet Storm. Sie lebt oftmals am Existenzminimum, kommt aus einem einfachen Elternhaus – lebt mit ihrem alkoholkranken Vater zusammen und musste schon erfahren, was es heißt einen Elternteil zu verlieren. Sie muss sich ihr Geld nebenbei verdienen, um gerade so um die Runden zu kommen – ausgefallene Partynächte und Saufgelage sind da nicht mal eben so drin.
Auch hat sie mit Depressionen zu kämpfen – und die Sache mit ihrem Vater zehrt regelrecht an ihren Kräften … dementsprechend dunkel und düster gestaltet sich ihr Leben.

Diese beiden Personen, Storm und Floyd, treffen hier zusammen – und zwei total unterschiedliche Welten knallen hiermit aufeinander.

Dabei kommen allerhand Konflikte an den Tag – und beide, Storm wie auch Floyd, müssen sich mit der Situation auseinandersetzen – und ihren Blick ändern. Es ist traurig, lustig, herzlich amüsant – aber auch heftig, wie sich das alles hier in der Geschichte gestaltet.
Es ist auf jeden Fall ein Einblick – der es mehr als in sich hat – und ich finde Daniela Hartig hat es hier wunderschön auf den Punkt gebracht – aber am besten lest ihr das Buch selbst.

 

Gewinnspielfrage

Reich trifft Arm:
Was stellt ihr euch für Situationen / Konflikte darunter vor?

Bewerbung bis einschließlich 26.11.2017 möglich

27.11.2017

Gewinnerbekanntgabe HIER

***

Gewinne

1. Platz
Taschenbuch »Fuck you, Love«
und ein Amazon Gutschein im Wert von 50 Euro

2. Platz
Taschenbuch »Fuck you, Love«
und ein kleiner Adventskalender

3. – 5. Platz
je ein E-Book »Fuck you, Love«

***

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch
mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Eure Bibilotta

Share Button

Kommentare 20

  • […] 24.11. Reich trifft Arm – ist Geld alles was zählt? Bianca von http://www.bibilotta.de Bewerbung bis einschließlich 26.11.2017 möglich 27.11. […]

  • Hey!
    Ich halte es für schwierig, wenn einer deutlich mehr Geld hat, als der andere, da es immer wieder zu Situationen kommen wird, in denen einer nicht mithalten kann. Entweder lässt man sich dann aushalten, was überhaupt nicht mein Ding wäre, oder man muss permanent über seine Verhältnisse leben, was auf Dauer nicht gut gehen kann.
    Ist, meiner Ansicht nach schon gut, wenn beide ungefähr in gleichen Verhältnissen leben.
    LG
    Yvonne

    • Da stimm ich dir voll und ganz zu … das sehe ich auch so, dass auf Dauer das zu einem Konflikt führen wird … und das kann nur zu Streit führen…

  • Z. B. Neidkonflikte, aber auch gesellschaftliche Konflikte.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Huhu 🙂

    Ein richtig toller Beitrag!

    Puuh solch eine Situation kann richtig heftig werden. Es kann vorkommen, dass Reiche die Armen beschuldigen etwas gestohlen oder sonst etwas negatives gemacht zu haben, obwohl es nicht stimmt. Außerdem kann es sein, dass Arme tatsächlich gegen diesen Unterschied vorgehen und sich in illegale Dinge einlassen.

    Ganz liebe Grüße
    Zeki
    https://books-dreamland.blogspot.co.at

    • Oh – du denkst gleich an weitreichendere Folgen – ja, das könnte durchaus sich daraus ergeben. Sind halt doch zwei total unterschiedliche Welten.

  • Ich glaube sowas kann nur schief laufen und nicht gut gehen-alleine weil eben jeder andere vorstellungen seines standes wegen alleine schon hat! ob reich oder arm,jeder hat doch seine eigenen vorstellungen und auch Lebensstil und keiner mag wohl was hergeben oder auch drauf verzichten……!
    LG jenny

  • Huhu und Danke für den tollen Beitrag.
    Ich denke es gibt schon Schwierigkeiten wenn es um die Freizeitgestaltung geht, ob dies nun Golfclub, Urlaub oder auch nur Konzertbesuche sind, jemand der nicht mithalten kann wird da auf der Strecke und allein zurück bleiben.
    Ganz zu schweigen davon wenn Mädels gemeinsam shoppen gehen wollen.

    LG Manu

    • Ja, das mit der Freizeitgestaltung könnte echt nicht einfach werden … fängt da ja schon bei den Aktivitäten an sich an … Eintritt, Verpflegung etc. pp … und wenn man da nicht finanziell mithalten kann .. *uff*

  • Hallo,

    ich kann mir vorstellen, dass beide Seiten Vorurteile haben und es evtl. zu Neid kommen könnte.

    LG
    SaBine

    • Das ist ein guter Gedanke – die lieben Vorurteile. Man schert ja sehr schnell über einen Kamm …
      Das wird gerade auch im Fall Reich trifft Arm nicht ausbleiben.

  • Huhu 🙂

    Ich denke schon, dass es schwierig werden kann, weil man es vielleicht nicht unbedingt zugeben möchte, dass man sich manche Dinge nicht leisten kann. Dadurch versucht man evt irgendwie mithalten zu können oder verstrickt sich in Lügen oder Ausreden.
    Es ist ja auch kein schönes Gefühl wenn der andere immer für einen mitbezahlt.

    Andererseits könnte sich die reiche Person auch ausgenutzt vorkommen…
    Bestimmt nicht ganz einfach…

    LG Susan

    • Ja, ich denke ja auch, dass gerade für den mit wenig Geld es immer peinlich und nicht leicht ist – das auch immer zuzugeben. Irgendwann will man ja nicht immer nur die Bremse sein.

  • Huhu,
    danke für den tollen Beitrag!
    Irgendwie kennt es doch jeder oder? Jemand der mehr hat als er selbst wird beneidet, sei es wegen den vielen Urlaub den er macht oder die Aktivitäten die er ausübt. Heute gilt, Geld regiert die Welt.
    Ich denke es ist schon schwierig, der eine will sich nicht ausnutzen lassen und der andere nicht abhängig sein. Das alleine führt schon zu einigen Konflikten und Beschuldigungen.

    LG

    • Da hast du wohl recht – kennen tun wir das fast alle.
      Wie oft muss man schon mal zurückstecken und sagen, dass man das nicht mitmachen kann. Ich glaube vor solchen Situationen sind wir alle nicht sicher.
      Wer sich immer alles leisten kann – der weiß das doch alles auch mit der Zeit nicht mehr so zu schätzen oder nicht?
      Geld regiert die Welt – ja, der Spruch ist leider an der Tagesordnung- da können wir machen was wir wollen.

  • Huhu,

    Danke für deinen Beitrag 🙂
    Ich denke zunächst einmal würde mich stören, das für einen reichen vieles einfach selbstverständlich ist. Das man fast alles mit Geld kaufen kann. Aber auch alleine die Gesellschaftsunterschiede. Ich glaube einfach, dass egal wie clever man ist, ohne Geld in einer gehobenen Klasse, fast keine Chance hat sich zu behaupten, wenn man nicht das Geld hat. Ich finde es traurig, aber es scheint ja beinahe Standart zu sein. Vorallem zeigt sich immer wieder, dass man sich mit Geld soviel mehr erlauben kann, als eigentlich zulässig 🙁

    Liebe Grüße

  • Hallo 🙂

    Die Frage ist wirklich sehr interessant aber auch schwer zu beantworten 😛 Ich kann mir vorstellen, dass die beiden Personen sich einbilden würden, dass der andere ja viel glücklicher sei und ein besseres Leben habe. Der „Arme“ würde dann auch gerne so viel Geld haben, obwohl er eigentlich auch ohne glücklich ist. Und der „Reiche“ würde denke ich dann auch gerne so glücklich sein, ohne sich den ganze „Spaß“ oder die „Freude“ zu erkaufen. Vielleicht hat er ja auch einige Freunde nur deshalb, weil sie ihn und sein Geld ausnutzen wollen und er ist deshalb nur scheinbar glücklich weil er dadurch beliebter ist? Es würde denke ich auf jeden Fall auch zu Unstimmigkeiten kommen, weil Beide doch aus ziemlich unetrscheidlichen Verhältnissen kommen und sicher viele Meinungsunterschiede und andere Ansichten haben…
    Ich könnte noch einiges mehr schreiben aber ich glaube das reicht mal um die Frage zu beantworten, haha 😀

    Viele liebe Grüße
    Kathi

  • Huhu,

    Danke für den interessanten Beitrag!
    Oh jaaa. Ich denke, dass da so einige Konflikte/Meinungsverschiedenheiten entstehen können. Vorallem, wenn Vorurteile eingebunden werden, dass zum Beispiel, dass Reiche undankbar, verschwenderisch etc. sind.
    Außerdem wird der Neid eine ziemlich große Rolle spielen.
    Zudem kann sich der Reiche ausgenutzt fühlen ud denkt vielleicht, dass die Freundschaften, die er hat nur auf Grund des Geldes bestehen und es keine „echten“ Freunde sind.
    Und der Arme will sich ja auch nicht abhängig fühlen und wenn der Reiche meistens bezahlt, fühlt dich der Arme schlecht und fühlt sich als würde er den Reichen ausnutzen.

    Gaanz liebe Grüße
    Meli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.