[Blogtour] „Geborene der Verderbnis“ von E.F. v. Hainwald – Tag 6

Seid gegrüßt ihr Reisenden,

ich freue mich, dass ihr euch unserer
Reise durch eine Welt zwischen Licht und Schatten
im Rahmen der Blogtour zu

„Geborene der Verderbnis“

von E.F. v. Hainwald

angeschlossen habt.

Als fahrende Händlerin Bibilotta macht es mir eine große Freude,
dass ihr auch heute mit an das Reiseziel 6 euch begeben habt.
Immerhin habt ihr schon einiges bisher erleben und erfahren dürfen.

***

Bisherige Stationen

Reiseziel 1:
Bella von bellas-life.de
Buchvorstellung zu  „Geborene des Lichts“ (Bd. 1) .

Reiseziel 2:
Astrid von letannasblog.blogspot.de
Vorbereitung und Entstehung vom Manuskript zum Buch

Reiseziel 3:
Martina von derbuecherkessel.blogspot.de
Buchvorstellung „Geborene der Verderbnis“ (Bd.2) 

Reiseziel 4:
Ann-Sophie von readingisliketakingajourney.blogspot.de
Entstehung der Charaktere Najim & Zeemira

Reiseziel 5:
Katharina von booksline-kada.blogspot.de
Protagonisteninterview.

***

Ich hoffe ihr seid jetzt noch nicht zu müde und erledigt, so dass ihr euch auf mein Reiseziel heute einlassen könnt.
Ihr dürft mich nach Halga, einer Handelsstadt, begleiten.
Aber macht euch darauf gefasst – hier trefft ihr alle mögliche Leute und Gestalten … von den Masakh über die Lichtgeborenen und allerhand mehr. Was es besonderes mit ihnen auf sich hat – das könnt ihr dort dann erfahren.

Da befinde mich mitten in Halga, DEM Handelssektor der Westlichen Lande.
In dieser Stadt ist man durch das Gebirge sicher vor den Lichtstürmen – man munkelt, dass es an dem Gestein tief im Herzen der mächtigen Berge liegt.
Direkt hinter dem mit grünem Stoff behangenem Handelshaus befindet sich eine große Halle. Man kann es alles Mögliche erwerben – insofern der Preis stimmt: Waffen, Schmuck, Artefakte, Betrügereien, Sklaven…
Hier treffen sich alle – buchstäblich. Von den grauenerregenden Masakh, über die tödlichen Tassallul bis hin zu Menschen jeglichen Berufsstandes. Dabei erfährt man als Händler immer allerhand und daher mangelt es mir nie an Geschichten.

Während ich meinen Verkaufsstand mit kunstvoll gewebten Tüchern, tödlichen Waffen und glitzernden Schmuckstücken bestücke, erinnere ich mich an meine letzte Begegnung mit einem MASAKH. Im ersten Moment denkt wird man beim Anblick einer solchen Kreatur vielleicht an einen Ochsen, einen Wolf oder anderes Getier. Es kann einem bei diesen Kreaturen schon die Angst in die Glieder fahren. Man darf aber nicht vergessen, dass es unter den Masakh nicht nur Krieger gibt.
Ihre Sprache ist allerdings gewöhnungsbedürftig, denn auch wenn sie der menschlichen Sprache mächtig sind, so klingt es sehr gebrochen – begleitet von diversen Bellen, Grunzen und einem Mundgeruch, der einem die Tränen in die Augen treiben kann. Sie sind allerdings die besten Kunden für meine Waffen. Dabei zahlen sie erstaunlich gute Preise.

„Sei gegrüßt … was kann ich für dich tun?“, begrüße ich ihn betont langsam sprechend.
„Gruß“, bellt er. „Brauchen Armbrustbolzen, Widerhaken und Ringe. Müssen fest in Gegner sein.“
„Mal sehen, was ich so im Sortiment habe. Steht ein schwerer Kampf bevor?“, wage ich ihn vorsichtig zu fragen.
„Kampf?“, er lacht auf, was sich so anhört, als würde man einen Hund treten. „Nix kämpfen. Brauchen für Jagd. Große Tiere erlegen. Essen für Dorf.“
Ich zeige ihm verschiedene Bolzen mit unterschiedlich großen Widerhaken und wage es zu bezweifeln, dass er nur Jagdwerkzeuge sucht. Ich will mich jedoch damit gar nicht lange aufhalten. Der verscheucht mir mit seinem Gestank jegliche Kundschaft.
Er dreht die Bolzen in seinen Pranken und schnüffelt daran.

„Geölt“, brummt er. „Gut. Nehmen zweimal alle Finger voll.“
Das bedeutet wohl zwanzig Stück und ich beginne sie abzuzählen.
„Sind auch zweibeinige Gestalten die Gegner?“, frage ich beiläufig, während ich ihm die Waren reiche.
„Nicht lügen wie Menschen“, grollt er daraufhin bedrohlich. „Brauchen Nahrung. Komm schauen Dorf an und verkaufen uns Waren. Drei mal drei Berggipfel Richtung Süden von hier.“
„Ich verstehe. Leider ist es mir momentan nicht möglich diese weite Reise auf mich zu nehmen. Zuviel Gefahr … du weißt schon – aber wenn ich mal in der Nähe sein sollte, schau ich gerne bei euch im Dorf vorbei.“, ich nicke eifrig.
Zufrieden knurrend zieht der Masakh ab.

Erschrocken drehe ich mich zur Seite und sehe eine dubiose Gestalt sich über meine Ladenauslage beugen – wo kommt denn der Kerl plötzlich her?
Vermutlich einer der TASSALLUL, ich werde mich an diese Leute niemals gewöhnen. Nicht umsonst nennen sie sich auch die Schleicher und haben ihre Augen und Ohren überall. Man bemerkt sie oftmals gar nicht, so unauffällig bewegen sie sich durch die Menschenmassen.

 

„Erschrick mich doch nicht so! Sprich, hast du meine Stoffe im Auge? Daraus lässt sich ein unscheinbares Beinkleid nähen – für eine offizielle Angelegenheit bestimmt das Richtige“, ich ringe mir ein Lächeln ab.
„Eine interessante Auswahl hast du hier“, er reibt sich geschäftig die Hände. „Ich benötige aber nichts dergleichen. Ich wollte einen bequemen Mantel mit einer Vielzahl an Innentaschen haben. Ich brauche etwas bürgerliches, einfarbiges – es sollte aber sehr robust sein, damit es Lasten aushält.“
„Da lässt sich bestimmt etwas finden. Ich habe vor langer Zeit solch ein Gewand erworben. Darf ich dir die Wartezeit mit einem Becher Wein verkürzen?“, flöte ich.
„Gegen Wein ist niemals etwas einzuwenden“, lacht er.
Ich reiche ihm einen Becher starken Kräuterwein, den ich vorher von Letanna, der Kräuterkundigen, gekauft habe. Wenn der nicht seine Zunge etwas lockert, dann weiß ich auch nicht. Ich wühle eine ganze Weile in meinen Sachen und hoffe, dass er seine Wirkung in der Zwischenzeit entfaltet.
„Was meinst du – entspricht dieser Mantel deinen Vorstellungen?“, fragte ich schließlich das Kleidungsstück präsentierend. „Wohin wolltest du gleich nochmal?“
Der Schleicher glotzt mich mit glasigen Augen an. Seine Nase leuchtet so rot wie eine Tomate.
„Dollen Wein haste da Süße“, nuschelt er schwankend. „Gewürzwein is‘ was selt’nes! Wohin ich muss? Hoch anne See!“
Er greift nach dem Mantel und überprüft den Stoff.
„Nääääh“, er rülpst lautstark. „Nich‘ gudd. Haste keinen Stoff, wie ich sagte?“
„Das freut mich, dass dir mein Gewürzwein schmeckt“, sage ich seinen Becher nachfüllend.
„Ach, zum Meer willst du reisen! Steht da etwas Besonderes an oder suchst du jemanden?“
Ich wühle mich durch meine Stoffe – vermutlich habe ich nichts von Interesse für ihn, aber das muss er ja nicht gleich wissen.
„Du fragst schlimme Dinge“, murmelt er. „Gefährliche Dinge.“
Betrunken noch so vorsichtig – weiter nachfragen könnte durchaus gefährlich für mich werden.
„Nein, nein – bin nur immer an einem kleinen Plausch mit meinen Kunden interessiert“, antworte ich hastig.
„Hmmm, ihr Händler seid do‘ alle Klatschbasen“, brummt er kaum verständlich und wendet sich zum Gehen. „So wo mussisch hin? Wo war noma die Taverne … ?“

Mir ist es unter meinem Gewand nun doch ganz schön heiß geworden – das hätte ins Auge gehen können. Ich schnappe mir einen der Fächer und wedel mir etwas Luft zu. Mit den Tassallul ist nicht zu spaßen – die fackeln nicht lang. Ich bin immer wieder erleichtert, wenn ich mich nicht um Kopf und Kragen geredet habe. Irgendwann wird mich meine Neugier noch mal das Leben kosten.

Ich setze mich auf mein Höckerchen und atme tief durch. Während mein Blick über das bunte Treiben der Menschenmassen schweift, erregen zwei Personen meine Aufmerksamkeit.
Die kupferroten Haare, dessen Strähnen das Mädchen immer wieder unter ihre Kapuze schiebt, kommen mir irgendwie bekannt vor. So eine auffällige Haarfarbe sieht man nicht jeden Tag.
Aber … es wäre völlig unsinnig, wenn Maheens Tochter, gestern noch auf dem Ball des Magistrats mit den Herrschenden tanzend, hier herumläuft. Jetzt schlagen die beiden doch tatsächlich den Weg zu meinem Stand ein. Ich erhebe mich, straffe die Schultern und setze mein geübtes Händlerlächeln auf.

 

„Hallo, guten Tag. Ihr wirkt, als hättet ihr eine lange Reise hinter euch“, begrüße ich sie.
„Handelsgeschäfte“, antwortet der Mann. „Du kennst das sicher: nur Rennerei und Schlepperei.“
„Was verkaufst du denn hier so?“, das Mädchen schaut interessiert über meine Auslage, so dass ich ihr Gesicht ein wenig näher betrachten kann. Sie sieht dieser Lichtgeborenen vom Ball wirklich verdammt ähnlich.
„Alles was euer Herz begehrt! Tücher aus feinsten Stoffen und edelstes Geschmeide. Für den jungen Mann bequeme Kleidung und zuverlässige Waffen“, antworte ich und ziehe mit meinen Händen einen allumfassenden Kreis. „Ich kenne es nur zu gut, diese Rennerei und Schlepperei. Welche Art Handel betreibt ihr denn? Vielleicht kommen wir ja auch ins Geschäft?“
„Wir handeln mit Pferden“, sagt er. „Aber wir haben derzeit wenig Glück.“
Mit Händlern kenne ich mich aus – diese zwei waren keinesfalls Pferdehändler.
„Verzeiht meine Direktheit, aber dich, junge Frau, kenne ich doch … deine roten Haare und deine weißen Augen lassen mich stutzen“, bohre ich weiter. „Ich würde meine Ware darauf verwetten, dass du eine Lichtgeborene bist!“
Sie zuckt zusammen und wendet ihren Kopf zu Seite.
„Ich denke, wir sollten gehen“, meint der Krieger und legt ihr eine Hand auf die Schulter.
Sie schüttelt jedoch den Kopf und sieht mich direkt an.
„Du hast recht. Ich habe gehofft unerkannt zu bleiben, aber ich schätze nachdem ich gestern auf dem Ball des Magistrats erschienen bin, ist das kaum möglich“, ihre Stimme ist fest.
„Zeemira“, keucht ihr Begleiter auf. „Was…“
„Schon gut“, sie hebt eine Hand. „Der Magistrat hat unseren Vorschlag angenommen. Ich denke, die halbe Stadt wird bereits wissen, dass sich hier eine Lichtgeborene aufhält.“
Ihre Stimme klingt plötzlich ganz anders, als ihre Bewegungen vorhin vermuten ließen. Zuerst hatte ich gedacht, sie wäre schüchtern, doch nun ist sie wie die anderen Heilerinnen in Madina. Ich habe mich nicht getäuscht, sie ist die Tochter der Hohepriesterin Maheen.
„Ruhig Blut, ich will euch nichts Böses und ich ahne schon. Eure Augen sprechen eine andere Sprache als die der normalen Lichtgeborenen. Aber wer bin ich, dass ich der Tochter einer mächtigen Hohepriesterin der Kathedrale so unverfroren nahe trete? Lasst mich Euch ein Geschenk als Zeichen meines guten Willens machen.“
Ich suche eines meiner schönsten Tücher aus und reiche es Zeemira. Ihr Gesicht hellt sich auf und bekommt wieder die Ausstrahlung, die sie vorhin hatte, als sie sich unbeobachtet gefühlt hatte.
Irgendetwas ist hier faul, denke ich, aber manchmal ist es weiser, den Mund zu halten.
„Vielen Dank!“, ruft sie aus und herzt das Tuch mit der Wange. „Ich werde gut darauf aufpassen.“
Ihr Begleiter seufzt nur mit den Augen rollend auf und zieht sie vom Stand weg.

Ich schaue ihnen lächelnd hinterher, als eine kleine Frau an meinen Stand trat. Ich wollte sie eben freundlich begrüßen, als mir die Worte im Halse stecken blieben – sie hatte strahlend weiße Augen. Eine LICHTGEBORENE?! Noch eine? Sie trägt allerdings ihr weißes Gewand im Stile der Aristokraten von Halga.
Ich werde nervös, denn die offiziellen Lichtgeborenen mit all ihrer Macht, davor hab ich einen gesunden Respekt. Dagegen ist die Schattengilde ein Haufen verspielter Jungs!
Sie schaffen es ganze Armeen im Angesicht ihrer Feinde zu schützen.
Hüstelnd genehmige ich mir noch einen Schluck Wasser, um meine Stimme wiederzufinden.

„Guten Tag, werte Lichtgeborene“, ich neige demütig meinen Kopf. „Was führt Euch an meinen bescheidenen Händlerstand? Ich hoffe, mein Sortiment kann Euren Wünschen gerecht werden.“
Ich bin mir immer so unsicher im Umgang mit ihrer Art. Man muss schrecklich vorsichtig sein, denn sie durchschauen alles so schnell und können durchaus auch in die Gedanken eindringen – bloß nicht an das Pärchen denken.
„Sei gegrüßt“, spricht sie mit einer unerwartet tiefen Stimme. „Ich habe soeben zwei Reisende an Eurem Stand beobachten können. Ich interessiere mich für sie, was haben sie Euch erzählt? Bitte bedenkt, dass Ihr mit einer Abgesandten Eurer Regierung sprecht, bevor Ihr antwortet.“
Soviel dazu, ich stöhne innerlich auf.
„Werte Abgesandte, ich weiß durchaus mit wem ich es hier zu tun habe. Ihr seid wohl in wichtiger Mission unterwegs, wenn Ihr so Interesse an meinen vorherigen Kunden habt?“
Ich versuche einfach mal mein Glück mit einer Gegenfrage.
„Nun, es gehen interessante Dinge vor, aber das ist nichts, was Euch betrifft. Was wollten die beiden bei Euch kaufen? Haben sie gesagt, wohin sie reisen?“, ihre Augen fixieren mich und vermutlich begann sie soeben, meinen Geist zu erforschen.
„Ich habe der jungen Frau eines meiner schönen Tücher geschenkt – sie machte mir den Eindruck, dass sie das gut gebrauchen konnte. Wohin sie wollen haben sie mir nicht verraten“, antworte ich wahrheitsgemäß.
Wer hätte gedacht, dass ich einmal froh darüber bin, dass mir jemand nichts von sich verraten hat.
Die Lichtgeborene mustert mich schweigend. Nach quälend endlosen Momenten nickt sie schließlich.

„Habt Dank für Eure Aufrichtigkeit. Dies ist eine Tugend, die heutzutage selten ist“, sie lächelt freundlich. „Ich wünsche Euch noch gute Geschäfte in unserer schönen Stadt. Zögert nicht, auf mich zuzukommen, wenn ihr Hilfe in öffentlichen Belangen benötigt … oder gar mehr über die Reisenden erfahrt.“
Sie nickt mir zu und gleitet mit unmenschlicher Anmut durch die Menschenmassen, ohne jemanden auch nur zu berühren. Ich blinzele mehrmals – sie ist mehr ein Geist als ein Mensch.

Was für ein Tag…
Ich reibe mir meine Augen und als ich sie wieder aufschlage, läuft mir meine alte Freundin Susanna Solara – ihres Zeichens freie Archäologin – entgegen.
Sie kommt auch überall herum und ist bestimmt mit allerhand interessanten Neuigkeiten ausgestattet. Da fällt mir ein, dass ich ihr auch noch ein schönes Tuch zum Schutz vor Sand und Staub verkaufen wollte – beste Ware direkt von den Nomaden des Südens.

„Ich grüße Dich, Bibilotta! Zum Glück finde ich Dich in diesem Gewusel.“, sie streicht sich mit erleichtertem Blick über die Stirn. Hitze und Schlafmangel standen ihr ins Gesicht geschrieben.
„Sei gegrüßt meine Liebe! Wunderbar, dich hier zu treffen! Ich hab es bisher nur mit anstrengender Kundschaft zu tun gehabt – da bist du eine wahre Freude. Du siehst müde aus. Gibt es Neues von deinen Ausgrabungen?“
Ich reiche meiner alten Freundin einen Becher frischen kühlen Wein – den ohne die Kräuter.
„Du bist ein Schatz, genau das Richtige! Ich brauche jedoch noch etwas von Dir“, antwortet sie, schiebt ein paar Waren zur Seite und setzt sich keck auf meine Auslage.
„Wo fang ich an? Ich muss dringend jemanden finden. Eine Lichtgeborene mit kupferfarbenen Haar in Begleitung eines Kriegers. Die beiden heißen Zeemira und Jal. Sie ist die Tochter von Maheen, Hohepriesterin aus Madina“, sie trabt unruhig mit den Fingern auf dem Holz.
„Die beiden scheinen sehr begehrt zu sein, denn eine Lichtgeborene war eben hier und hat sich ebenfalls nach ihnen erkundigt. Die kleine Rothaarige habe ich sofort erkannt, als sie vorhin hier an meinem Stand vorbeigeschaut hat – das ist auch noch gar nicht lange hier. In Begleitung war ein junger Krieger, der sehr misstrauisch wirkte. Was willst du denn von den beiden?“, ich schaute überrascht.
„Pass auf, ich war mitten bei meinen Ausgrabungen und da traf ich auf die zwei. Aber kein Sterbenswort zu niemanden! Obwohl ist ja auch schon egal“, sie seufzt auf. „Denn gesucht wird ich eh schon – und das wohl nicht nur von Hohepriesterin Pheedre!“
„Bei den Ahnen! In welche Gefahr du dich begibst! Wenn sie von der Hohepriesterin gesucht werden…“, vor Schreck weiten sich meine Augen und ich schlucke schwer. „Sei bloß still! Ich weiß nicht, ob die Lichtgeborene, die eben da war, nicht noch in der Nähe ist!“
„Schreck lass nach, siehst du sie?“, sie schaut sich um. „Aber was soll ich machen, ich muss ihnen helfen. Nur so viel: ich hab etwas, was die beiden beschützen könnte. Allerdings muss ich sie dazu noch vor den anderen finden. Mehr kann ich Dir nicht verraten und die Zeit drängt! Hättest Du noch ein Tuch und wenn möglich einen leichten Dolch für mich? Vorräte muss ich mir noch beschaffen.“
„Pass auf dich auf und lass mich bei Gelegenheit wissen, dass es dir auch gut geht.“, antworte ich ihre Sachen hastig zusammenpackend.
Susanna legt mir ein paar Münzen hin.
Schließlich wird Susanne von einer Gruppe von Reisenden abgedrängt und sie winkt mir entschuldigend lächelnd noch einmal zu und zieht von dannen.
„Wir sehen uns hoffentlich bald wieder, pass auf dich auf!“, rufe ich ihr hinterher.

Dann seufze ich, lächele den Reisenden zu und preise die Qualität meiner Waren an.
Einfache Leute sind zum Glück entspanntere Kunden…

Morgen (18.08.) geht die Reise weiter bei Chantal von the-bookwonderland.blogspot.de mit dem Thema Fanfiction & Einblicke in den Aufbau des Trailers. Am 19.08. erwartet euch der Reisebericht einer Archäologin
bei Susanne von fantastikbooks.blogspot.de und am 20.08. gibts ein Interview mit Najim bei Teja von
gwynnys-lesezauber.blogspot.de

Den gesamten Reiseplan findet ihr HIER

Doch jetzt seid erstmal ihr dran … macht mit bei unserem Gewinnspiel und versucht euer Glück für einen der tollen Preise … ich drück euch die Daumen !!!

Gewinnspielfrage

Welchem Wesen, welcher Bevölkerungsgruppe würdet ihr gerne mal begegnen wollen
und wem eher nicht?

Und vor allem – warum?
Wer weckt am meisten eure Neugier ?

Beantwortet mir die Frage einfach in einem Kommentar.
Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail
an (Susanne) senden (Bücher aus dem Feenbrunnen)
Mail: Firebird800@web.de
Mit dem Betreff: Blogtour „Geborene der Verderbnis“
Das Gewinnspiel läuft bis 20.08.17 um 23:59 Uhr

Gewinnerbekanntgabe am 21.08.14
bei Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen

 

Teilnahmeregeln

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
  • Das Gewinnspiel läuft vom 12. August 2017 – 20. August 2017 um 23:59 Uhr
  • Jeder Teilnehmer der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. (man kann somit bis zu 9 Lose bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch)
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 21. August 2017 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages

 Eure fahrende Händlerin Bibilotta

 „Legende der Lichtgeborenen“ Band 1 & 2 von E.F. v. Hainwald

Geborene des Lichts (Bd. 1) E-Book bei Amazon
weitere Shoplinks findet ihr auf 
www.geborenedeslichts.de

Geborene der Verderbnis (Bd. 2) E-Book bei Amazon
weitere Shoplinks findet ihr auf 
www.geborenederverderbnis.de

 

Kommentare 16

  • Huhu die Tassalul klingen spannend, weil sie so leise sind. Klar auch tödlich aber vielleicht komme ich ja gut mit ihnen aus 🙂 LG julia

    • Na ich denke, wenn man nicht zu neugierig ist – und ihnen nicht in die Quere kommt – kann man mit ihnen klar kommen 😉
      Ich find sie ja auch sehr spannend und interessant 😉

  • Die TASSALLUL weil sie leise sind, gut hören und eben deshalb nicht wirklich auf sich aufmerksam machen aber sicher viel und Gute Informationen bringen können und ich wohl auch gut dazu passen würde 😉

    VLG Jenny

  • Hallo und guten Tag,

    O.K. dann steige ich gerne mal ein..grins..
    Hm…MASAKH oder TASSALLUL….soll ich ehrlich sein…die sind ja beide wie Pest oder Cholera.
    Die eine Volksgruppe gesegnet mit extrem Mundgeruch und die anderen Leute, die plötzlich auftauchen können…beides sorry nicht so mein Ding.

    Denn ich finde, im Normalfall Mundgeruch extrem unappetitlich und auch Leute, die sich anschleichen eher unangenehm als bereichert für mein Leben und mein Umfeld.

    Aber …..Die Lichtgeborene….weckt mein Interesse, denn sie hat irgendwie so eine Aura ….die ihre Macht zeigt, aber auch zeigt das sie offen für andere Menschen und ihr Belange ist.

    Gute Eigenschaft, finde ich und das macht sie mir schon mal sympatisch und kennenslernenswert im Gegensatz zu den anderen Gestalten….die der fahrende Händlerin Bibilotta begegnet sind….augenzwickern…

    LG..Karin…

    • hihihihihihi… du bringst es auf den Punkt liebe Karin – musste jetzt bei deinem Kommentar schmunzeln.
      Aber schän dass du dabei bist und dich gerne mal mit einer Lichtgeborenen treffen würdest … ABER sei vorsichtig – die können auch anders 😉

  • Hallo,

    danke für deinen tollen Beitrag. 🙂
    Ich möchte weder den Masakh noch den Tassallul begegnen. Beide sind mir zu unheimlich und gefährlich, von dem Geruch der Masakh mal ganz abgesehen. 🙂
    Die Lichtgeborenen sind interessant, aber auch unheimlich und gefährlich, ich möchte niemanden der in meinem Kopf herumspukt und meine Gedanken und Erinnerungen liest. Mit Jal und Zeemira würde ich mich gerne unterhalten.

    Liebe Grüße
    Angela

    • hihihihihih… ja, die Masakh sind schon optisch sehr abschreckend … und die Tallasul sind auch nicht zu verachten …. und mit der Lichtgeborenen – da haste wohl recht, wer lässt sich schon gerne in seine Gedanken schauen.

      Mit Jal und Zeemira haste aber bestimmt deine Freude 😉

  • Hallo Bianca,

    also Zeemira und Jal würde ich sehr gern treffen, die beiden waren mir im ersten Band sehr sympathisch.
    Für Maheena gilt das eher nicht, um die mache ich einen großen Bogen.
    Und wenn ich Tassallul oder Masakhs von weitem sehe, laufe ich nun nach deinen Beschreibungen auch eher rechtzeitig davon, die sind mir beide nicht wirklich geheuer.
    Viele Grüße
    Anja

  • Hallo,

    ich glaube, dass ich den Tassallul nicht begegnen wollen würde, da ich es nicht so mag, wenn sich jemand an mich heranschleicht…
    Ich glaube, dass die Lichtgeborenen sehr interessant sind, aber ob ich wirklich längere Zeit mit ihnen verbringen wollen würde, da bin ich mir nicht so sicher 😉

    LG

  • Hallo und vielen Dank für diesen schönen Post zur Blogtour! Sehr gerne würde ich die Lichtgeborenen kennenlernen, weil ich sie am sympathischsten und spannendsten finde. Die Masakh und die Tassallul finde ich zwar für die Story auch spannend, aber auch sehr gefährlich und bedrohlich und deshalb würde ich auf ein näheres Kennenlernen verzichten 😉

    Liebe Grüße
    Katja

  • Hallo😊
    Danke für deinen Beitrag.
    Also den tassallul und Masakh würde ich nicht gern begegnen da sie gefährlich und der Mundgeruch nicht so toll sein soll😐
    Die Lichtgeboreneb wären für mich spannender und hoffe das sie nicht zu überheblich sind ( ausser Zeemira.
    Lieber Gruß Heidi

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