[Blogtour] „Hässliches Entlein war gestern“ von Kera Rachel Cook – Tag 4

Hallo ihr Lieben,

ich freue mich, dass ihr heute bei mir vorbeischaut,
im Rahmen der Blogtour zu

#ichoosetolovemyself

Hässliches Entlein war gestern

von Kera Rachel

 

Die Tage gab es schon interessante und tolle Einblicke in das Buch.
Gestern noch ging es um das Thema: Model Scouting – Das sollte man beachten
bei Manja von www.manjasbuchregal.de
Morgen gehts dann noch weiter bei
Klaudia von www.herzdeinbuch.wordpress.com

Einen Überblick über alle Themen findet ihr HIER im Tourplan!!!

 

Mehr Infos zum Buch

***

Bei mir geht es heute um das Thema

Essstörungen

 

Essstörungen sind heutzutage leider an der Tagesordnung.
Jeder kann und ist teilweise davon betroffen – in leichter oder ausgeprägter schon gefährlicher Version.
Man hört und sieht es immer häufiger … und darum stellt sich mir die Frage

Was genau sind Essstörungen eigentlich genau?

Dazu hab ich mich im Netz mal was schlauer gemacht:

Essstörungen gehören in der westlichen Gesellschaft zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen – mit mehr oder weniger deutlichem Suchtcharakter.
Essstörungen äußern sich durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper. Es gibt verschiedene  Formen von Essstörungen , wobei Mischformen häufig und die Übergänge fließend sind. Essstörungen führen zu gravierenden gesundheitlichen, seelischen und sozialen Folgen. Gerade in den letzten Jahren haben sich diese Erkrankungen – nicht nur bei Frauen, sondern zunehmend auch bei Männern und Kindern – zu einer Problematik mit hoher sozial- und gesundheitspolitischer Relevanz entwickelt. Deshalb ist ein professionelles und flächendeckendes Therapieangebot unerlässlich.
Seelisch bedingte Essstörungen sind mehr als ein Schlankheitstick oder Folge einer Diät. Die Ursache liegt nicht in einer Ernährungsstörung. Die Essstörung ist eine erstzunehmende psychosomatische Krankheit. Die Gründe sind vielfältig und vielschichtig. Oft wirken mehrere Aspekte wie zum Beispiel eine besondere Einfühlsamkeit und eine hohe Sensibilität zusammen.

Quelle: https://www.bundesfachverbandessstoerungen.de

 

In der heutigen Zeit kommt das sehr oft vor, dass gerade die jungen Leute in diese Fallen treten – und schnell einer Esssucht verfallen.
Das kann an den verschiedensten Faktoren lieben – die teilweise schon erschreckend sind.
Bei Essstörungen gibt es auch unterschiedlichste Fälle – eine Essstörung ist nicht immer gleich eine Essstörung.
Es gibt da unterschiedliche Gruppierungen, die ich euch hier mal zusammengetragen habe.

 

MAGERSUCHT // ANOREXIA NERVOSA

Magersucht läuft unter einer Psychischen Störung. Die betroffene Person, kann noch so schlank sein, eher schon Untergewichtig,  – sie nimmt sich immer noch als zu dick wahr.
Diese Denkweise bringt mit sich, dass nur ein Minimum an Nahrung zu sich genommen wird – was natürlich weitreichende Folgen hat.

 

 

ESS-BRECH-SUCHT // BULIMIA NERVOSA

Bei dieser Art der Essstörung sind Heißhhungerattaken worauf danach Erbrochen wird, ein typisches Merkmal.
Das kann durch das typische Finger in den Hals stecken hervorgerufen werden – oder aber duch Missbrauch von Abführ – und Brechmitteln erfolgen.
Hier können emotionale Faktoren eine große Rolle spielen, aber auch psychischer Stress, Unzufriedenheit mit sich selbst und starke Gefühle von Verlassenheit.
Während der Essanfälle wird jegliche Kontrolle über sich selbst und die Nahrungsmenge verloren – und danach die Angst oder Scham über diesen Kontrollverlust – darum das Erbrechen.

 

ESSANFÄLLE // BINGE-EATING-DISORDER

Hierbei handelt es sich um eine Essstörung, die zu periodischen Heißhungeranfällen führt.
Dabei handelt es sich sogar um die am weitesten verbreitete Essstörung.
Die Personen, die hier betroffen sind, sind meistens übergewichtig aber auch normalgewichtige Personen können darunter leiden.

Bei dieser Essstörung kommt es zu wiederholenden „Fressattacken“. So wird über einen Zeitraum von ca. 2 Stunden eine Menge an Nahrung in sich aufgenommen, die um einiges größer ist, als normal.
Gang und gebe ist hier auch, dass wegen den unangenehmen Empfindungen, die während des Essvorgangs aufkommen, alles gerne verschwiegen wird.

 

ÜBERGEWICHT // ADIPOSITAS

Mit Übergewicht ist ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße gemeint.
Dabei handelt es sich um eine chronische Gesundheitsstörung – die sich durch starke Ansammlung von Fettgewebe auszeichnet.
Hierbei liegt es oftmals an mangelnder körperlicher und anstrengender Tätigkeiten – und zuviel Nahrungsaufnahme.
Ich glaube, dass dies vielen von uns bekannt ist – zumindest kann ich mich in diese Stufe schon einordnen – würde ich mal behaupten.

 

 

Wie sich hier aufzeigt, ist es gar nicht so abwegig, dass man sich vielleicht in einer dieser Gruppierungen wiederfindet, wie ich ja für mich so zugeben muss.
Esstörungen ist nichts, wo man weit von sich weisen kann – denn in der heutigen Zeit kann und ist fast jeder irgendwie davon betroffen.

Man muss sich nur umschauen und die Augen öffnen …

Die Informationen zu diesem Beitrag hab ich mir auf der Seite von https://www.bundesfachverbandessstoerungen.de/  zusammengesucht – es gibt ja immerhin inzwischen allerhand Verbände und Informationensseiten, die einem den nötigen Einblick ermöglichen. Somit kann man sich auch schlau machen und informieren, wie man aus der Essstörung wieder herausfindet –  doch dazu morgen dann mehr.

 

Gewinnspielfrage

Thema Essstörungen – ein Thema, das in Büchern mehr aufgegriffen werden sollte?
Ein Thema, über das wir immer noch viel zu wenig wissen?

Wie seht ihr das ?

Bewerbung bis einschließlich 10.12.2017 möglich

11.12.2017

Gewinnerbekanntgabe HIER

Gewinne

1. Platz:
1 #ichoosetolovemyself Bio Hoodie Woman (Farbe (grau, blau, schwarz, mint, hellrot) und Schriftfarbe (pink, blau, orange) nach Wahl) im Wert von 48,99€
& 1 signiertes Buch “Hässliches Entlein war gestern”:

2. Platz:
1 choose love Tasse (schwarz) im Wert von 16,99€
& 1 signiertes Buch“Hässliches Entlein war gestern”:

3.Platz:
1 signiertes Buch “Hässliches Entlein war gestern”

 

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Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch
mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Eure Bibilotta

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Kommentare 11

  • Hallo und guten Tag,

    früher gab es kaum Romane um das Thema z.B. Essstörungen, alles wurde eher tot geschwiegen
    wie z.B. in ….Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa…da ging es auch um eine extrem dicke Mama, aber die Sache wurde keine Beachtung beigemessen….

    Doch hatte es fatale Auswirkungen auf die ganze Familie…

    Heute ist das „Gott sei Dank“ anderster und ich denke, viele Themen wie Mopping, besonders Tiks oder auch Essstörungen wurde in Romanen schon verarbeitet bzw. aufgearbeitet und das finde ich gut.

    LG..Karin…

    • Da hast du wohl recht – es werden immer mehr die wahren Probleme aufgegriffen, die überhand nehmen – und die viel zu oft noch totgeschwiegen werden – und das ist gut so – also dass sie aufgegriffen und besprochen werden…
      Nur wenn man darüber spricht – wird es einfacher damit umzugehen – und wenn man einen Einblick noch anhand so einer Biografie bekommt – dann ist das doch ein Fortschritt.

  • […] Das sollte man beachten Manja von http://www.manjasbuchregal.de 07.12. Essstörungen  Bianca von http://www.bibilotta.de 08.12. Der Weg aus der Essstörung Klaudia von http://www.herzdeinbuch.wordpress.com Bewerbung bis […]

  • Auf jeden Fall schwierig denn Anerkennung findet dieses Problem irgend wie noch gar nicht wirklich!
    LG Jenny

    • Da hast du wohl recht – aber gerade weil sich die wenigsten damit richtig auskenne und damit auch befassen – würd ich mal behaupten.

  • Huhu,

    ja, ich finde dass dieses Thema viel zu stiefmütterlich behandelt wird. Hört man wenn es hoch kommt, einmal im Jahr etwas davon, genauso schnell verschwindet es wieder aus den Gedanken der Menschen. Ein Buch würde mir nicht einfallen. Es geht viel unter. Und wenn man doch Betroffene im Umfeld hat, ist man entweder hilflos oder man sieht es nicht(oder will es nicht sehen)
    Es ist ein Thema, dass viel mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung bräuchte. Vielleicht sogar schon an Schulen. Über Drogen wird gesprochen, über Alkohol und das Rauchen ebenso, aber nicht darüber.
    Es ist eben ein Thema, welches nicht „Gesellschaftsfähig“ ist und deswegen einfach unter den Tisch gekehrt wird. Die Zahl der Betroffenen liegt sicher im Dunkeln und viele wissen eben nicht, wie man damit umgehen soll. Wie man helfen kann. An wen man sich wenden kann.
    Ich finde es sollte viel öfter auf dieses Thema eingegangen werden, inklusive vielen anderen Dingen die mit daran hängen.

    Liebe Grüße

  • Hallo und vielen Dank für diesen schönen Beitrag! Ich denke schon, dass wir über Essstörungen noch zu wenig wissen. Die Ursachen sind ja psychischer Natur und ich denke generell, dass gerade psychische Erkrankungen noch nicht ausreichend erforscht sind und nicht gut behandelt werden können.

    Liebe Grüße
    Katja

  • Hallo,

    ich finde es wird noch zu wenig über dieses Thema berichten und finde es daher gut, dass es in diesem Buch aufgegriffen wird.

    LG
    SaBine

  • […] mit einem Interview mit der Autorin und Manja, die über Model-Scoutings berichtete. Nachdem euch Bianca gestern etwas über Essstörungen erzählte, komme ich heute bei unserem Finale auf das Thema zu […]

  • Guten Morgen,
    ich glaube nicht, dass das Thema zu wenig behandelt wird. Grundsätzlich wurde das Thema auch in meiner Jugend (20 Jahre her) bereits in den dtv pocket Bücher aufgegriffen. Man muss halt, wie bei jedem Thema, zu dem man ein Buch sucht, die Augen offen halten und sich informieren. Ich würde sagen, dass man dann auch zu eigentlich jedem Thema Bücher findet. Wenn man sich wirklich informieren will muss man eh richtige Sachbücher lesen und keine Jugendromane.
    LG
    Yvonne

  • Ich finde es toll, wenn das Thema in Büchern aufgegriffen wird, vor allem wenn es auf so eindringliche und persönliche Weise geschieht, wie hier bei Kera. Man kann sich als Leserin dadurch gut in ihre Lage hineinversetzen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Buch einigen jungen Mädchen die Augen öffnet, na ja, ich hoffe es zumindest.

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