[Blogtour] „Lili-Brown-Trilogie“ von Eva Seith – Die Autorin im Portrait

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Hallo ihr Lieben,

ich freue mich, dass ihr auch am 6. Tag unserer Tour zur

Lili-Brown-Trilogie

von Eva Seith

 

noch fleissig mit dabei seid. Es gab diese Woche ja schon allerhand zu erfahren. Ich hab euch hier nochmals kurz alle Stationen :

Band 1: Der Schlüssel zum Tor. Erkenne wer du bist
Das Symbol des Schmetterlings und das Gesamtthema der Trilogie
Jacqueline von www.phinchensfantasyroom.blogspot.de
Die Protagonisten:
Lili und ihre Freunde stellen sich vor
Angela von www.mamamachtpause.blogspot.de
Band 2: Der Sternenring – Liebe, was du tust
Das Symbol des Sternenrings
Karina von www.herstrongpassion.blogspot.de
Band 3: Der Wirbel der Angst – Folge deinem Herzen
Die Macht der Erinnerungen
Janet von www.kinderbuchlesen.de
Kommen Eltern hier schlecht weg?
Heile Welt oder Gesellschaft im Wandel?
Toni von www.ruby-celtic-testet.blogspot.de

 

Heute darf ich hier auf meinem Blog Eva Seith begrüßen.

Eva Seith im Portrait

 

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Hallo Eva, würdest du dich unseren Lesern bitte einfach kurz vorstellen?

Hi Ihr Lieben, meine Name ist Eva Seith, 48 Jahre alt und Mutter eines 17 jährigen Sohnes, den ich alleine aufgezogen habe. Ich schreibe Urbanfantasy für Kinder und Jugendliche aber auch Lyrik und Prosa für Erwachsene. Nach meinem künstlerischen Studium bin ich hauptberuflich im Marketing gelandet. Mein Herz gehört aber für alle Zeit den Büchern.

Wie kamst du zum Schreiben?

Ich schreibe schon seit meinem 16. Lebensjahr Gedichte und Geschichten. Hier ein Bild von meiner ersten Geschichte, damals noch mit Hand geschrieben (Füller) und von meinem ersten Freund illustriert. Meine Mama hat sie Gott sei Dank aufbewahrt. Wäre sie wie heute digital entstanden, hätte sie diese Zeit wahrscheinlich nicht überlebt J.

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Wie ist Lili Brown entstanden?

Völlig unbewusst. Eine Geschichte ist einfach immer länger geworden und plötzlich habe ich kapiert (mittendrin), dass ich im Begriff bin, ein Buch zu schreiben ;-). Ich hatte also keinen Plot und schreibe heute noch ohne. Die Geschichten finden zu mir. Es kann sein, ich steh an der Supermarktkasse und hab plötzlich die Grundidee im Kopf. Dann nimmt das ganze ein Eigenleben an. Ich bewege es permanent in mir und überall kommen mir Ideen, die ich dann aufschreibe. Ich habe hunderte von Zetteln und Sprachnotizen …

Wie kam es, dass du dir das Genre Kinderbuch ausgesucht hast?

Ich habe schon immer selbst am liebsten Kinder und Jugendbücher gelesen. Ich glaube meine Cousine Tina (damals 18), die mich als 10-Jährige in den Ferien hütete, hat das in Gang gesetzt. Sie las mir damals „Das Geheimnis der orangefarbenen Katze“ und „Jim-Knopf  und Lukas der Lokomotivführer“ vor. Seit diesen Ferien habe ich die Nase nicht mehr aus den Büchern bekommen.

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Wie lange hast du an Lili Brown gearbeitet?

3 Jahre. Bis die Manuskripte standen. Plus 1,5 Jahre für Überarbeitung und Lektorat/Korrektorat. Ich war ja immer voll berufstätig und alleinerziehend. Da blieben nur die Wochenenden, wo mein Sohn beim Papa war – oder die Ferien. Und da man als alleinerziehende berufstätige Mutter immer von einem schlechten Gewissen geplagt wird, gehörte die freie Zeit, die ich neben Job und Haushalt hatte, immer meinem Sohn. Alle anderen Träume und Wünsche mussten warten.

Deine Buchreihe rund um Lili Brown hast du ja ganz eigenständig ohne Verlag auf den Markt gebracht. Warum gerade SP?

Die Lili-Brown-Trilogie ist ja schon lange in meinen Schubladen gelegen und zwei weitere Bücher auch noch. Außerdem Mappen und Kisten voller angearbeiteter Ideen, Konzepte und Recherchen. Die Verlagssuche hat sehr lange gebraucht, ich hatte ja keinerlei Ahnung von der Szene und habe wirklich alle Anfängerfehler gemacht, die man machen kann. Da gehen schnell Monate und Jahre ins Land. 2009 hatte ich einen Verlag gefunden, der leider kurz vor der Auslieferung in den Laden geschlossen wurde. Alle 42 Autoren erhielten Ihre Rechte zurück. 2010 hat sich ein sehr bekannter Publikumsverlag interessiert, dann aber doch noch abgesagt. Dann hatte ich eine Agentin, die mich ewig hingehalten hat. Als ich dann mal schüchtern nachfragte, wann wir denn endlich den Vertrag machen, sagte sie mir sehr unfreundlich ab.  Angeblich hatte sie etwas reinbekommen,  von dem sie sich schnelleren Gewinn versprach als von einem Kinderbuch.  Danach war ich so gefrustet, dass ich erst einmal nur noch für mich schrieb.

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Was war für dich besonders schwer … worauf bist du besonders stolz, was deine Geburt der Lili-Brown Reihe angeht.

Schwer war für mich zu akzeptieren, dass ich bisher nicht die Möglichkeit hatte halbtags/ganztags regelmäßig schreiben zu können, weil ich ja immer für den Lebensunterhalt für mich und meinen Sohn sorgen musste. Leider hatte ich nie das Glück, einen Menschen zu treffen, der mich in meinen Träumen getragen und unterstützt hat, weder finanziell noch ideologisch. Das hätte alles so viel leichter gemacht. Aber heute bin ich damit im Reinen.

Stolz bin ich darauf, dass ich nie aufgegeben habe und immer an meinem Traum festgehalten habe (15 Jahre lang), bis der Tag kam, an dem mein Sohn zu mir sagte: „Mach es endlich, Mama, ich bin jetzt groß genug, du hast es verdient!“  Da habe ich unser Urlaubsgeld und meine winzigen Ersparnisse genommen und habe es getan. Seit dem gesundet meine Seele, Kreise schließen sich. Da ich aber neben Brotjob, Kind und Haushalt keinen zusätzlichen Druck  gebrauchen konnte, war Selfpublishing für mich genau der richtige Weg.

Wie muss man sich das vorstellen, ein Buch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen. Wie bist du da vorgegangen?

Gründliche Recherche der Dienstleister, Vergleich von Kosten und Leistung, Austausch mit anderen Autoren, Infoveranstaltungen auf den Messen
Wenn man vorhat, das Buch zu verkaufen und es nicht nur für sich selbst herstellen lässt, ist man seinen Lesern Qualität schuldig. Das heißt Korrektorat und Lektorat; vorzugshalber von einem Fachmann mit Verlagserfahrung und entsprechender Ausbildung oder Studium. Meine Lektorin habe ich über XING gefunden. Sie hat 10 Jahre Verlagserfahrung im Kinderbuchgenre. Meine Coverdesignerin habe ich über eine FB-Gruppe gefunden. Auch hier sollte man sich die Designer, ihre Ausbildung und ihre Arbeiten genau ansehen. Wenn man an die Öffentlichkeit geht muss man professionell arbeiten und genau wissen, welche Opfer einem das wert ist und dass man vielleicht die eingebrachten Kosten am Anfang des Weges nicht einspielen wird. Man sollte sich und seine Arbeit genau reflektieren und sich nicht selbst überschätzen.

Gibt es Momente, wo du dir lieber einen Verlag gewünscht hättest, der deine Bücher herausbringt?

Oh ja, haufenweise. Seit ich im Herbst 2014 den Entschluss gefasst habe es endlich durchzuziehen, habe ich jedes Wochenende, jede Nacht, jeden Urlaub, jede freie Minute gearbeitet. Um mir on- und offline eine kleine Fanbase aufzubauen und die Trilogie bekannt zu machen. Über Mindestlohn braucht man da gar nicht erst nachdenken ;-). Jeden Cent, den ich verdient habe, habe ich sofort reinvestiert. Als SP kommt man unweigerlich an den Punkt, in dem man all die Zeit, die man eigentlich zum Schreiben haben möchte nur noch mit Marketing verbringt. Dann wünscht man sich einen Publikumsverlag.

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Ich weiß, dass du dich mit jeder Rezension, die du zu deinen Büchern erhälst auseinandersetzt. Wie gehst du generell mit Kritik um?

Ich kann sehr gut mit Kritik umgehen, solange sie konstruktiv und sachlich ist und von jemandem kommt, der von dem, was er kritisiert, Ahnung hat. Es macht mir auch nichts aus, wenn jemand sagt, dass meine Geschichten einfach nicht seins sind. Man kann nicht jedem gefallen. Das ist okay. Zusetzten tun mir Kritiker, die ohne jeglichen Respekt und Achtung im Gossenjargon beleidigen und niedermachen und dabei noch Fehler anführen, die gar keine sind. Am Anfang nimmt man sich alles sehr zu Herzen, weil man so viel Herzblut reingesteckt hat, so viele Hürden überwinden musste. Inzwischen bin ich viel gelassener geworden.

Besonders wichtig und wertvoll sind dir ja die Rückmeldungen und Rezensionen von den jungen Lesern, für die die Reihe ja auch vordergründig gedacht ist. Wie empfindest du dabei? Was geht dir da so durch den Kopf wenn du das liest?

Meist bin ich erfreut und traurig zugleich. Traurig, weil so viele Buchhändler und Büchereien einem SP immer noch mit enormen Vorurteilen und teilweise unglaublicher Arroganz begegnen. Erfreut, weil meine Geschichten bei der Zielgruppe 10-14 durchweg super ankommen. Ich habe zauberhafte Posts, Mails und WhatsApps bekommen. Meine Bücher wurden von Schülern mehrfach in der Schule vorgestellt und besprochen und zwei Tübinger Mädchen haben mich sogar zum Interview eingeladen. Diese Momente machen mich unglaublich glücklich! Dann denke ich, wie cool es wäre, wenn die Zielgruppe selbst darüber entscheiden könnte, was im Verlag verlegt wird und nicht erwachsene Lektoren, schmunzel.

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Deine ganze Buchreihe ist so liebevoll gestaltet und erarbeitet und du gibst dir wahnsinnig viel Mühe es bekannter zu machen. Wie kamst du auf dieses tolle Cover eigentlich?

Ich hatte eine genaue Vorstellung im Kopf, von Farbe, Grundaufbau und Schrift. Dann habe ich nächtelang auf Shutterstock und Fotolia Beispielbilder für die Details gesucht. Die habe ich dann der Designerin genau geschildert, am Telefon und schriftlich. Das erste Cover hat am längsten gedauert, doch der dritte Rohentwurf war der richtige. Band zwei ging dann schon schneller und Cover 3 war fast ein Selbstläufer.

Du gehst ja vordergründig einer „normalen“ Arbeit nach … wie bringst du das mit dem Schreiben unter? Wie muss man sich so einen organisierten Tag dann bei dir vorstellen?

5:30 aufstehen, duschen, Frühstück richten, lüften, Bett machen, Waschmaschine aufsetzten oder manchmal auch noch kochen, –  Sohn wecken.  Ca 7:00 verlasse ich das Haus,  7:30 Uhr bis 12 Uhr Brotberuf. 30 Minuten Mittagspause, in der ich oft einkaufe. Sohn anrufen. 12:30 bis 16 Uhr Brotberuf. Dann fahre ich heim, mache auf dem Weg noch Erledigungen. Sohn begrüßen, mit ihm Schule besprechen, ihn zum Fußball fahren. Haushalt, Wäsche, vorkochen, Sohn wieder abholen. Am Smartphone und am PC zwischendurch Dinge erledigen … werben, schreiben … Ins Bett geht es je nach Tagesform zwischen 23 und 24 Uhr. Schreiben tue ich am Wochenende, nachts oder im Urlaub. Seit Januar habe ich in meinem Brotberuf auf 36 W/Stunden statt 40 runtergeschraubt. Der Donnerstagnachmittag gehört nun fest dem Schreiben. Ein erster Schritt auf dem Weg zum „Vom Schreiben leben können“.

Du machst auf mich ja so den Eindruck, dass alles recht gut durchorganisiert und geplant sein muss… bist du generell so? Oder geht es bei dir auch oftmals chaotisch und spontan ans Werk?

Ich kann auch sehr spontan sein, aber meistens gibt es noch zu viele Verpflichtungen.

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Da deine „Lili-Brown-Trilogie“ ja nun vollständig ist … was steht als nächstes an? Magst du uns dazu schon was verraten? Oder wie sieht die Planung weiter aus?

Ich arbeite an einem neuen Urbanfantasyroman mit dem Werkstitel „Der singende Rubin“. Er ist schon fast 500 Seiten stark Ich hoffe, dass er vielleicht 2017 zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht wird oder 2018 zur Leipziger Buchmesse. Außerdem überlege ich, aus Lili auf mehrfachen Wunsch von Schülern,  eine Reihe zu machen. Die Geschichte ist schon in meinem Kopf. Ohne Publikums Verlag weiß ich jedoch nicht, ob und wann ich es finanzieren kann.

Möchtest du deinen Lesern noch etwas mitteilen und ans Herz legen?

Lasst nie von eurem Traum ab, egal was andere sagen oder wie sehr das Schicksal euch zusetzt und auf die Probe stellt. Irgendwann wird er wahr!

Danke liebe Eva, für deine tollen ausführlichen Antworten und die bereitgestellten Fotos von dir !!!

 

Eva Seith hat noch ein paar tolle Preise für euch zusammengestellt,
die ihr gewinnen könnt, wenn ihr mitmacht bei unserem

Gewinnspiel

 

1.Preis

ein TB nach Wahl mit Widmung
und mit je 5 signierten Lesezeichen von jedem Band

 

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2.Preis

5 signierte Lesezeichen aller Bände der Trilogie

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3.Preis

3 signierte Lesezeichen von jedem Band

 

 

Gewinnspielfrage:

Welche Fragen habt ihr noch so an Eva Seith?
Gibt es etwas, was ihr von Eva Seith unbedingt noch wissen wolltet?
Stellt die Frage hier unten im Kommtarfeld und Eva Seith wird sie euch im Laufe des Wochenendes auch hier beantworten !!!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel seid ihr mit den
Teilnahmebedingungen zur Blogtour „Lili-Brown-Trilogie“
einverstanden !!!!

 

Morgen ist auch schon der letzte Tag unserer Tour … da solltet ihr unbedingt auf der Facebookseite von Eva Seith noch vorbeischauen.
Bis 18 Uhr könnt ihr auch da noch die Chance in den Lostopf zu springen nutzen !!!!

 

Ich drück euch die Daumen und bin schon auf eure Fragen (und Evas Antworten) gespannt !!!

Eure Bibilotta

 

Kommentare 21

  • Hallo Bianca,

    ich hab mir grad das Interview durchgelesen und bin total ergriffen 🙂

    Liebe Frau Seith, ich bewundere Ihren starken Willen und Ihr Organisationstalent!

    Da zum Thema Schreiben alle Fragen gestellt und beantwortet wurden, würde ich gerne wissen, was Sie, liebe Frau Seith, gerne essen? Gehört Kochen zu Ihren Leidenschaften oder gehen Sie lieber essen?

    Viele Grüße,
    Olga

  • Ein tolles Interview!
    Vielen Dank, Frau Seith, für Ihre offenen und motivierenden Worte! Es freut mich, dass sich die harte Arbeit für Sie gelohnt hat und ich drücke Ihnen sämliche Daumen für Ihre folgenden Projekte!
    So frisch motiviert, werd ich mich doch gleich mal wieder ans Schreiben machen 😉
    Vorher würde mich aber noch interessieren, ob Sie Haustiere haben oder, falls Ihre Zeit das nicht zulässt (was ich mir gut vorstellen kann), ob Sie gerne eins hätten 🙂

    Liebe Grüße, Monja

    • Liebe Monja, ich bin mit Hunden groß geworden und hatte ein Zwergkaninchen (Acki). Mein Vater hat Rottweiler gezüchtet (aber nur liebe und gutmütige Familiendoddel). Später hatten wir einen herrlichen verrückten Kater, Homer, den wir immer noch vermissen. JA, ich hätte sehr gerne ein Haustier, da ich aber tagsüber nicht zuhause bin, wäre es nicht gut aufgehoben.

  • Dankeschön für das echt tolle und ausführliche Interview. Mich würde interessieren, ob sie noch eine andere große Leidenschaft neben dem Bücher schreiben hat?

    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Hallo Bibilotta, hallo Eva,
    danke für das schöne Interview. Das hat mir schon fast alles beantwortet, was ich wissen mochte.
    Die Bücher sind klasse, ich freue mich schon darauf.
    Eva, kannst du dir auch vorstellen, etwas Richtung Thriller, Krimi oder Dystopie zu schreiben?
    Darf ich fragen, wie deine Urlaube aussehen, siehst du gerne was von der Welt? Kannst du vor lauter Schreiben im Urlaub entspannen?
    Ich bin z. B. seit 2 Jahren total auf dem Schnorcheltrip, Ägypten ist toll dafür, die Karibik natürlich auch.
    LG und ein schönes Wochenende,
    Anni

    • Hallo Anni, herzlichen Dank. Also ja, Dystophie auf alle Fälle aber ich glaube Thriller und Krimi für Erwachsene sind nicht mein Ding. Ich möchte Jugendbücher schreiben! Krimilemente sind in meiner Trílogie ja schon enthalten. Bei deiner Frage nach Urlaub, musste ich wirklich schmunzeln. Ja, ich sehe sehr gerne was von der Welt und habe schon sehr viel gesehen., als ich ungebunden war. In den 15 Jahren als alleinerziehende Mutter hat das Geld nie gereicht. Da hab ich zweimal eine Woche Pauschalurlaub gemacht. Aber diese Touristenbunker sind nicht mein Ding. Dann bleib ich lieber zuhause und mache Urlaub in der Phantasie. Ein einsamer Stand, lange Spaziergänge zum Sammeln von Muscheln und Steinen sind eher „Meins“ und dann in einem einsamen kleinen Ferienhäuschen auf der Terrasse sitzen und in den Morgen oder das Abendrot schreiben.

  • Hallo liebe Bibi! 😀

    Erst einmal ein tolles Interview! <3
    Ich habe eine Frage an die liebe Eva und zwar, an welchem Ort hatte sie mal ihre spontanste Idee?

    Und mein lieber Schwan, Hut ab. Der Terminplan ist nicht nur stramm, sondern dann auch noch zu schreiben, finde ich persönlich klasse! 🙂

    Liebe Grüßle aus Contwig, Susanne

    • Oh da gibt es eigentlich nicht den „einen“ Ort, liebe Susanne. Ideen überfallen einen ja immer spontan, aus dem Nichts heraus. Mir kam mal eine Lösung für ein Buch, auf die ich lange gewartet hatte, mitten in der Waschküche beim Wäsche ausräumen. Das fand ich schon lustig, weil man sich das ja immer so „erhaben“ vorstellt. 🙂

  • Hallo,

    danke für das tolle Interview, das wirklich schon viel abgedeckt hat… mich würde noch interessieren, was das letzte Buch war, dass sie gelesen hat und ob es sie begeistern konnte 😉

    LG

    • Das letzte Buch, das ich gelesen habe war, vor einer Woche) das Kinderbuch „Der Ruf des Henkers“ von Björn Springorum (Thienemann). Sein Schreibstil hat mich über die Maßen begeistert. Ob das Thema wirklich etwas für ein Kinderbuch ist, darüber habe ich lange nachgedacht … Meistens sehen Kinder das, was uns besorgt, aber viel lockerer und natürlicher.

  • Hallöchen 🙂
    Mich würde interessieren wenn sie sich wünschen könnte welch ein Tier mit magischen Kräften oder eben auch Wesen sie sein würde wollen, wenn sie könnte ?? 🙂
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

  • Hallo 🙂

    ich kenne das, wenn man alleinerziehende Mutter ist und vieles alleine unterbringen muss. Die Zeit fehlt oft und dann noch mit großem Willen und auf eigene Faust eine so wundervolle Reihe geschrieben zu haben, bewundere ich. Was vermissen sie denn im Leben am meisten oder wenn sie etwas rückgängig machen könnten, was wäre das, liebe Frau Seith?

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

    • Liebe Jutta, herzlichen Dank. Am meisten vermisse ich einen Menschen, der mich auf meinem Weg (als Autorin) wohlwollend unterstützt und diesen wirklich mit trägt. Einen weisen, liebevollen Mentor, wenn du so willst. Ich glaube, so einen Menschen zu finden ist eine Gnade und eine unglaubliches Glück, das nur Wenigen vorbehalten ist.

  • huhu

    tolles interview du machst es einem schwer frage zu stellen 😀

    was möchten sie unbedingt mal erleben?
    gibt es ein absolutes lieblingsbuch, dass sogar im zerfledderten zustand wo die seiten raus fallen würden, sie niemals ersetzen würden durch das gleiche im besseren zustand 😀 ?

  • Oh ja, das gibt es: „Das Geheimnis der orangefarbenen Katze“ würde ich niemals hergeben oder ersetzten. Es hat mich zu den Büchern gebracht und ist schon ordentlich zerfleddert. Erleben möchte ich gerne einmal das Nordlicht.

  • Schönes Interview.
    Wir würden gerne wissen welche Figur aus der Lili Reihe Sie gerne wären.
    Gruß
    Jana und Michaela

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