[Blogtour] „Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon – Baptiste

Hallo ihr Lieben,

ich freue mich, dass ihr auch an Tag 3 unserer Blogtour zu

Palast aus Staub und Sand

von Haroon Gordon

vorbeischaut.

Den Auftakt machte Manja von www.manjasbuchregal.de Dort gab es ein
Interview mit Haroon Gordon. Gestern gab es dann bei
Giulia von www.dasbuchmonster.blogspot.de die Vorstellung des Buches 
Palast aus Staub und Sand .

Den gesamten Tourplan findet ihr übrigens HIER !!!


Heute darf ich euch was zum Buch erzählen….
genauer gesagt zu einer besonderen Person
und das gestaltete sich gar nicht so einfach für mich.

Infos zum Buch

***

Ihr fragt euch sicher, welches Thema euch heute hier erwartet.
Eigentlich ein ganz simples und einfaches …

Ich darf euch

Baptiste

was näher bringen und vorstellen.

Ja, ich weiß … eine Protagonistenvorstellung ist eigentlich was relativ einfaches.
Man liest das Buch, macht sich mit der Figur vertraut …
und berichtet ein wenig über sie.

Aber bei Baptiste ist das anders.
Baptiste ist so anders …
Baptiste ist einzigartig, sehr interessant …
Baptiste ist ein großes Geheimnis – das am Ende den Leser erstarren lässt!!!
Warum? Das müsst ihr selbst herausbekommen.

Baptiste ist , ja wie soll ich es sagen , er ist nicht einfach nur eine Figur,
ein Protagonist in der Geschichte …
sondern er ist wahnsinnig greifbar, so real – er ist mir ein guter Freund geworden
im Laufe der Geschichte.
Dachte ich zumindest bis ich ans Ende vordrang- denn dann wurde
mir klar, dass Baptiste viel mehr ist.

Ein Freund, der mich und mein Herz mehr als nur berührte,
der es zum Schmelzen, zum Weinen, zum Verzweifeln
und zum Begeistern brachte – und der mich wahnsinnig
faszinierte und überraschte.

Baptiste und seine Geschichte hat mich tief berührt …
und ich glaube das wird auch noch eine lange Zeit nachklingen.

Hier in der Geschichte lernt man Baptiste im Alter von guten 60 Jahren kennen.
Er ist ein älterer Herr, der einige Schicksalsschläge mitmachen musste.

Also eigentlich führte Baptiste ein Leben, das ihn recht glücklich machte,
bis er alles verloren hat und dennoch hält ihn etwas.

Auch wenn man Baptiste zuerst mitten im Leben kennenlernt,
so wird später auch ein Einblick in seine Herkunft, seine Familie
und seine Geschichte aus der Kindheit gewährt.
Und die hat es in sich.

Und im Hinblick auf seine Vergangenheit merkt man das es-
ja was genau ist?
Schicksal?
Vorhersehung?
Vergebung?

Baptiste ist ein sehr verschlossener Charakter – er lässt nur sehr wenig von sich raus.
Dieses Gefühl gibt mir zumindest die Beschreibung, die Einblicke, die ich im Teil 1 des
Romans erleben durfte.
Aber das ist noch lange nicht alles.
Seine Frau und seine Freunde kennen seine wahre Geschichte aus der Kindheit nicht,
diese hat er ihnen nie mitgeteilt, sondern immer nur für sich behalten.
Doch wir als Leser, dürfen sie erleben, spüren und fühlen – im 2. Teil des Buches.

Auch wenn Baptiste oftmals sehr gebrochen auf mich wirkt – so dass er alles um sich herum vergisst,
und man meint, er würde nicht mehr aufstehen –
so zeigt er uns im Verlauf der Geschichte, dass er auch anders sein kann.
Es gibt Situationen, in denen er eine wahnsinnige Kraft und einen starken
Willen mit sich bringt – das fasziniert regelrecht.
Und dabei ist es egal ob es mit seinem gut 60 Jahren ist – oder aber in seiner Kindheit.

Es zeigt auf, dass Baptiste nach all den Schicksalsschlägen noch eine Aufgabe zu erledigen hat….
eine für ihn sehr wichtige und bedeutende Aufgabe,
und vorher wird er wohl nicht ruhen.

 Als Leser erfährt man im Laufe der Geschichte  einiges über
Baptiste und sein Leben – und das hat es definitiv in sich.
Ich wurde mehr als einmal überrascht und blieb erstarrt an den Zeilen hängen.
Es ist alles sehr gefühlsgewaltig – so  tiefgründig – und eben auch
wahnsinnig interessant und spannend – so überraschend kommt hier einiges ans Licht.
Einen kleinen Einblick will ich euch aber gerne noch geben.

Baptiste ist in Afrika, genauer gesagt in Algerien geboren.
Aufgewachsen in einem Gefängnis.
Doch eines Tages tauchte er in Frankreich auf.

***

„… damals in den Siebzigern, als Baptiste eines Tages wie
aus dem Nichts in seinem Dorf aufgetaucht war,

verschlossen und verstört,mit einem karierten, schäbigen Koffer,
der jede Sekunde auseinanderzubrechen drohte.“

Zitat: Kap. 1, „Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon

***

Ja, Baptiste ist sehr verschlossen … und durchaus auch verstört … aber wenn man ihn
nach und nach was näher kennenlernt – dann kann man ihn verstehen …
dann wird man ihn sehr tief ins Herz lassen … und geschockt das ein oder andere aufnehmen,
was man nie so vermutet hätte.
Auch wird man am Ende froh sein, dass man ihn hier in dieser Geschichte kennenlernen durfte,
in dem Roman „Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon.

Viel mehr kann und will ich euch hier nun gar nicht über Baptiste verraten – nur eines noch.
Mit Baptiste erfährt man nach und nach seine Geschichte…
und diese Geschichte berührt mich, als Leser, sehr-
und vor allem schockiert und überrascht sie mich auf verschiedenste Art und Weise.

Erleben statt Erzählen !!!
Packt eure Tasche und lernt Baptiste und seine Geschichte näher kennen,

ihr werde es nicht bereuen !!!

 

***

Gewinnspiel

Einfach täglich die Gewinnspielfrage bei den jeweiligen Beiträgen beantworten
und schon seid ihr im Lostopf !!!
Für jede beantwortete Frage kann man sich ein Los für den Lostopf sichern.
Also kann man bis zu 5 Lose sammeln und seine Gewinnchancen erhöhen.

***

Gewinne

Gewinne eines von insgesamt 5 Büchern (Print)

„Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon

***

Gewinnspielfrage

Verschlossen oder doch eher offen?
Welche Charaktereigentschaft gefällt euch besser

und warum?

 

 

Bewerbung bis einschließlich 7.5.2017 möglich

Gewinnerbekanntgabe am 08.05.2017

***

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch
mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

***

  Morgen geht es mit dem Thema: Erinnerungen 
bei Nicole von www.lilstar.de weiter.

Übrigens, wer ungeduldig ist und nicht warten kann, der hat bei Lovelybooks die Chance
sich bei der Leserunde bewerben. Dies ist noch bis 08.05.2017  möglich!

Eure Bibilotta

Kommentare 14

  • Huhu,

    das ist schwierig. Reden wir von Buchcharakteren oder vom echten Leben? 😉

    Verschlossen kann in Büchern interessant sein, aber prinzipiell mag ich offen lieber. Ich selbst bin ein offener und direkter Mensch und finde einfach das Miteinander etwas einfacher, wenn man offen kommuniziert. Dann weiß man, woran man ist 😉 Wobei natürlich jeder seine Geheimnisse wahren sollte 😉

    LG
    Jacqueline

  • Hey 🙂

    Ich finde die verschiedenen Charaktere machen ja die menschen.aus…jeder ist anders und soll auch anders sein…. aber der umgang mit offenen menschen ist oft leichter, da diese klipp und klar sagen was gefällt/nicht gefällt – verschlossene Menschen werden oft nicht richtig wahr genommen oder “zwangsbeglückt“ so nach dem motto “wird schon so passen, der sagt ja eh nix dagegen“.

    Liebe grüße Carina

  • Ich finde beides kann positiv aber auch negativ auf andere wirken,man muss den Menschen dahinter eben näher kennen lernen und sein wesen ergründen! Denn erst dann weis man den jenigen zu nehmen und auch vielleicht immer mehr ein wenig mehr zu verstehen…

    LG..Jenny

  • Hallo Bianca….
    Du hast mich wieder mal sehr neugierig gemacht mit Deinem Bericht über Baptiste.
    Wenn ich jetzt überlege, mit welchen Menschen ich tendenziell besser klar komme, dann sind das auch eher die verschlossenen…die so ähnlich sind wie ich selbst.
    Obwohl ich finde, dass offene Menschen es leichter im Leben haben, finde ich meine Eigenschaften gut so, wie sie sind.
    Ich muss mein Herz nicht auf der Zunge tragen, um verstanden zu werden.
    Meine Lieblingsmenschen wissen genau, wie ich ticke und wie sie mit mir umgehen….
    Ich bin gerne verschlossener und dadurch für den ein oder anderen auch etwas…..sagen wir mal geheimnisvoll.

    Somit sind so die Draufgängertypen auch nichts für mich 😉

  • […] den letzten beiden Tagen konntet ihr bereits mehr über das Buch und den Autor erfahren und auch den Protagonisten kennen lernen. Und nun nehme ich voller Überzeugung an dieser Blogtour zu diesem Buch teil, obwohl es mir nicht […]

  • Hallo,

    da ich eher introvertiert bin, gefällt mir auf Dauer eine verschlossene Art wohl besser, auch wenn es im ersten Augenblick einfacher ist für mich, jemanden kennenzulernen, der im Gegensatz zu mir offen ist, sonst sitzen sich zwei Schweigende gegenüber 😉

    Gruß Anette

  • Hallo Bibi! 🙂

    Erst einmal vielen Dank und gefällt mir sehr gut dein Beitrag und macht Neugierig! 🙂 <3

    Aber nun zu Deiner Frage, Ich würde sagen eine Mischung macht es.

    Bis zu einem gewissen grad offen zu sein, aber nicht für alles und jeden. Es kommt immer auf die Person dir gegenüber an, wie lange und wie gut du jemanden kennst.

    Liebe Grüßle Susanne

  • Hallo,
    verschlossen oder offen, das kann ich so pauschal nicht beantworten. Verschlossen ist oft interessanter, so nach dem Motto „stille Wasser sind tief! und man wird oft überrascht. Aber offene Menschen haben oft so ein gewinnendes Wesen. Ich kann mich da nicht entscheiden.

    Liebe Grüße, Jutta

  • […] Palast aus Staub und Sand  ~ Giulia von http://www.dasbuchmonster.blogspot.de 3.5. Baptiste ~ Bianca von http://www.bibilotta.de 4.5. Erinnerungen ~ Nicole von http://www.lilstar.de 5.5. Wohin geht die Reise? ~ Michelle von […]

  • In einem Roman sollte mind. eine verschlossene Person drin sein. So bleibt es auch auf dieser Ebene der Geschichte spannend, aber es sollte ruhig aus ihrer Sicht ab und zu etwas geschrieben sein und am Ende sollte es eine sichtbare Öffnung geben.
    LG Louise

  • Hallo und vielen Dank für einen weiteren schönen Beitrag zu dieser Blogtour! Mir sind grundsätzlich offene Menschen sympathischer, weil ich auch eher ein offener und aufgeschlossener Mensch bin und daher einen besseren Draht zu offenen Menschen habe.

    Liebe Grüße
    Katja

  • Hallo,

    ich finde es am interessantesten, wenn man beide Eigenschaften vereint, ich mag es, wenn Menschen offen sind, gleichzeitig müssen sie aber nicht alles von sich preisgeben…

    LG

  • […] ihr selbst lesen. Wenn ihr aber mehr über Baptiste erfahren wollt, dann schaut doch bei meinem Beitrag zur Blogtour vorbei […]

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