Blogtour: „Was vor dir noch keiner sah“ von Susanna Ernst – Thema Vertrauen

12509498_978221275571493_2471469548703212048_n

Huhu ihr Lieben,

ich freue mich riesig, dass ihr dabei seid, bei unserer Blogtour

Was vor dir noch keiner sah

von Susanna Ernst

Es ist ihr erstes Jugendbuch, welches mich und die anderen Bloggerkollegen mehr als begeistern konnte.
Und wie ich sehe, ist eure Neugier auch geweckt … und das freut uns.

Bisher konntet ihr schon einen schönen Einblick erhalten. Die liebe Katja von Katjas Bücherwelt hat sich mit der Buchvorstellung „Was vor dir noch keiner sah “ sehr viel Mühe gegeben um euch einen schönen Einblick zu gewähren.
Die liebe Nicole von Lilstar  hat sich ein paar tolle Fragen zusammengesucht um ein  Interview mit Susanna Ernst zu führen.
Gestern dann ging es bei Desiree von Romanticbookfan um ein ernstes aber leider aktuelles Thema: Mobbing.

 

Bei mir geht es heute um das Thema

Vertrauen

Dies ist ein Schwerpunkt im Buch, der auch sämtliche Facetten aufgreift.

Vertrauen ist ein Thema, das uns alle immer beschäftigt. Wem kann man vertrauen, wem möchte man vertrauen und was traut man sich selber zu. Eine Entscheidung und ein Denken, dass uns tagtäglich durch den Alltag und das Leben begleitet. Jeder hat ja so seine Vertrauenspersonen und jeder hat seine Erfahrungen mit diesem Thema gemacht. Wahrscheinlich sind wir alle schon ein mal enttäuscht worden … aber haben auch alle eine Person, der wir blind alles anvertrauen würden. Doch gerade in jungen Jahren muss man den ein oder anderen Tiefschlag wahrscheinlich mitgemacht haben.

So auch unsere Protagonisten in diesem tollen Jugendroman von Susanna Ernst.

Am schwersten haben es beide damit, anderen zu vertrauen.  Leo hat eine Vertrauensperson, die auch nach dem Umzug immer ein offenes Ohr für seine Belange hat. So eine Person ist auch sehr wichtig im Leben, die brauchen wir alle. Marie hingegen vertraut niemandem so wirklich, sondern versucht alles alleine zu meistern.  Die beiden Protagonisten haben zu Beginn beide damit zu kämpfen. Es ist aber auch nicht einfach anderen einfach so zu vertrauen. Vor allem, wenn das Vertrauen schon mal verletzt wurde. Das kennen wir aber glaub auch alle selber, dass man, sobald man mal enttäuscht wurde, es schwer fällt, sich da wieder drauf einzulassen. Zumindest ist man bei seiner Wahl, wen man ins Vertrauen zieht, oder wem man Vertrauen schenkt, doch sehr vorsichtig und behutsam.

Es ist gerade in jungen Jahren ein schwerer Lernweg, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es ist ja auch nicht leicht mit Vertrautem behutsam umzugehen. Vertrauen schenken und Vertrauen entgegenbringen … beides Dinge, die in der heutigen Zeit, aber auch schon früher, wichtiger Bestandteil verschiedenster Beziehungen sind. Egal ob es dabei um eine Partnerschaft, Ehe oder aber auch die Freundschaft geht. Ohne Vertrauen hat alles keinen so rechten Sinn. Wenn man in seiner Partnerschaft dem Partner nicht blind vertrauen kann, gestaltet sich eine Beziehung oftmals sehr schwer.

Aber es gibt ja auch die Situation, in der man sich selber nicht das nötige Vertrauen entgegenbringt, mit sich selbst sehr unzufrieden ist und dann schon gar nicht anderen Vertrauen entgegenbringen kann. Sei es in einer Situation oder aber eben in einem Konflikt mit sich selbst. Sich etwas zutrauen, gehört für mich auch in diese Sparte … denn nur dann kann auch was erreicht werden. Wenn einem  von außen auch vieles zugetraut wird, dann steht einem selbstsicheren Handeln fast nichts mehr im Wege oder?

Vertrauen spielt, wie schon erwähnt, hier im Jugendroman „Was vor dir noch keiner sah“ von Susanna Ernst, eine große Rolle. Die Protagonisten müssen lernen sich selbst mehr zuzutrauen, sich anderen anzuvertrauen und sich im Vertrauen gegenseitig zu öffnen und Dinge anzusprechen, die vertrauensvoll auch behandelt werden. Wie es einem geht, wenn das Vertrauen verletzt wird, das mussten beide, jeder auf seine Art und Weise ebenfalls erfahren … doch sie lernen sich dahingehend auch wieder zu öffnen und sich mehr zuzutrauen, als sie es je vielleicht gedacht hätten. Gemeinsam vertrauensvoll eine Sache anpacken und umsetzen … sich vertrauensvoll auch mal Fallen zu lassen … und andere mit ins Vertrauen zu ziehen … all das wird hier aufgegriffen.

Dazu muss man auch mal Türen öffnen und Personen ins Vertrauen ziehen … auch wenn es schwer fällt.

 

Einander zu Vertrauen ist auch ein Zeichen von Respekt
… und den sollten wir Menschen untereinander immer haben!!!

 

Ich hoffe, ihr vertraut auf meine Meinung zu diesem  tollen Buch und verschafft euch vielleicht in meiner Rezension zu „Was vor dir noch keiner sah“ noch einen kleinen Einblick. Vielleicht überzeugt es euch ja, dieses Buch unbedingt zu lesen.
Ich würde mich sehr freuen.

 

Gewinnspielfrage

Seid ihr schon einmal enttäuscht worden, von einer Person, der ihr vollstes Vertrauen entgegengebracht habt?
Wie seid ihr mit der Situation umgegangen?

 

 

Gewinne

5 Bücher als eBook im Wunschformat

51FGpYlC1HL._SX331_BO1,204,203,200_

 

Teilnahmebedingungen: Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch
mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Netzwerk-Agentur-Bookmark

 

 Morgen geht es übrigens bei Manja von www.manjasbuchregal.de weiter
mit dem Thema Ehrlichkeit/ Offenheit.

Den kompletten Blogtourfahrplan findet ihr HIER !!!

 

Ich hoffe ihr seid morgen wieder mit dabei !!!

Eure Bibilotta

 

Share Button

Kommentare 19

  • Guten Morgen,

    bisher muss ich sagen das ich von keinem Menschen groß verraten wurde..Darüber bin ich auch sehr froh und muss es auch nicht erleben. Ich wüsste gar nicht was ich dann machen sollte. Ich wäre sehr enttäuscht und auch wütend. Ich wüsste nicht ob ich dieser Person dann überhaupt noch vertrauen könnte.

    Liebe Grüße
    Isabelle

  • Guten Morgen und danke für den schönen Bericht!

    Ja, ich bin schon einmal „verraten“ worden – von meiner damals besten Freundin. Für mich war die Sache so schlimm, dass ich von jetzt auf gleich den Kontakt zu ihr abgebrochen habe und bis heute (fast 20 Jahre später) nicht wieder aufgenommen habe.

    Viele Grüße
    Babsi

  • Hallo,
    ja, leider ist mir das auch schon passiert und ich war einfach nur getroffen und traurig. Das ist nun schon ein paar Jahre her, beschäftigt mich aber immer noch, weil wir davor so viel gemeinsam unternommen haben. Mittlerweile ist sie weit weggezogen und ich werde wohl nichts mehr von ihr hören.

    Viele Grüße, Jutta

  • Hallo Bianca,

    Danke für deinen tollen Beitrag. Vertrauenspersonen zu haben, mit denen man über alles reden kann, sind total wichtig. Ohne geht es gar nicht. Obwohl ich ja eher dazu neige, wenn es mir richtig schlecht geht, damit selber irgendwie klarzukommen.
    Es gab schon einige Situationen über die ich traurig war, weil der vertrauen missbraucht wurde, aber nie so schlimm, dass ich es nicht verzeihen konnte. Ich liebe die Harmonie und kann auch irgendwie nie lange auf jemanden böse sein. Also zum Glück musste ich noch keine schlimmen Vertrauensmissbräuche durchmachen.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    • Ja … alles kann man leider nicht immer alleine mit sich selbst ausmachen .. manchmal muss einfach eine Person des Vertrauens mit ran gezogen werden, wenn man nicht dran kaputt gehen will.
      Toll, dass du bisher nichts soooo schlimmes dahingehend hast erfahren müssen … geht doch nichts über eine geklärte und ausgestrittene Sache um danach alles wieder ruhig laufen zu haben.

  • Hallo:-)

    Mir ist das leider auch schon passiert, damit umzugehen war für mich schwer. Es ist schon einige Zeit vergangen doch vergessen kann man nicht und Nebenwirkungen trage ich auch heute noch.

    Liebe Grüße Ramona R. 🙂

  • Guten Abend.
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Er ist wie die anderen sehr interessant.
    Leider habe ich auch die Erfahrung damit gemacht. Es hat mich sehr verletzt und dadurch habe ich mich von der Person zurückgezogen. Wenn ich die Person jetzt sehe, kommt das wieder hoch und ich bin dann nur am Grübeln. Leider konnte ich das nie so richtig verarbeiten, dementsprechend habe ich es nur verdrängt. Jedoch kommt leider alles irgendwann wieder hoch.

    Liebe Grüße Jeannine M.

    • Verdrängen ist nicht immer das Beste… aber oftmals in der Situation das einfachste um nicht dran zu verzweifeln. Ist auch schwer, wenn es einen dann bei jedem Treffen wieder hochkommt… vielleicht bekommt ihr das ja noch richtig verarbeitet .. .wäre toll.

  • Hallo 🙂

    Ja vor 2 Jahren wurde ich ziemlich von meiner Freundin verletzt. Für mich war sie immer wie eine Schwester. Doch dann hatte sie einen riesen Fehler gemacht, der unsere Freundschafft ziemlich geschädigt hat. Wir sind immer noch befreundet, doch die Freundschaft die wir hatten, werden wir nie mehr haben.

    Ganz liebe Grüße

    • Uff … so eine Situation gibt der ganzen Freundschaft einen riesen Knacks… da kann nichts mehr so sein wie vorher … traurig aber wahr. Aber trotzdem schön, dass ihr immer noch befreundet seid … schade nur, dass es nie mehr so sein wird wie früher.

  • Huhu, ein interessanter Beitrag den du da geschrieben hast 🙂
    Ja, auch ich wurde mal so hintergangen. Es war zuerst schwierig; richtig „ausgesprochen“ haben wir uns nicht, eher langsam auseinander gelebt nach dieser Geschichte. Ich wusste nicht so recht wie ich mich in der Gegenwart dieser Person verhalten sollte. Normal? Verletzt? Gleichgültig? Auf jeden Fall war es eine komische Zeit an die ich nicht gerne zurückdenke. Jetzt sind wir nur noch entfernte Bekannte. Wir schreiben ab und an noch, aber mehr auch nicht. Fakt ist: Nach so einer Sache wird es nie mehr so sein wie vorher, und so war es bei mir genauso :/
    Lg,
    Rabea

  • Hallo ,

    Vielen Dank für den tollen und interessanten Beitrag .
    Ich würde zu Glück noch von keinem enttäuscht dem ich vollstes Vertrauen entgegengebracht habe.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

  • Hey,
    hmm, nein. Bisher bin ich zwar von einigen Personen enttäuscht worden, aber nie, weil ich ihnen plötzlich nicht mehr vertrauen konnte. Ich stelle mir dies aber sehr schwierig vor, nicht selten zerbrechen danach Freund- oder auch Partnerschaften.
    lg. Tine =)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.