[Filmreview] „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt “ – Buchverfilmung

 

Am Donnerstag, 22.06.2017 ist es nun soweit und die Buchverfilmung

„Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt“
(Everything, Everything – Originaltitel)
von Nicola Yoon

kommt in die deutschen Kinos.

 

Ich habe das Buch „Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt“ erschienen im Dressler Verlag vor 2 Jahren schon gelesen und regelrecht verschlungen.
Ich war begeistert über den Inhalt dieser Geschichte und ich wurde am Ende so megamässig überrascht – dass ich es fast nicht glauben konnte.

Worum geht es in diesem Film?

Die 18-jährige Maddy Whittier (Amandla Stenberg) ist clever, neugierig, fantasievoll – und wegen ihrer Krankheit schon immer zu einem vollends von der Außenwelt abgeschirmten Leben in ihrer Wohnung gezwungen. Umso mehr sehnt sie sich danach, mit ihren Mitmenschen und der Welt draußen in Kontakt zu kommen. Als sie den Nachbarsjungen Olly Bright (Nick Robinson) kennenlernt, wird diese Sehnsucht noch größer. Denn Olly – der zuerst glaubt, Maddy stünde unter Hausarest – lässt sich von ihrer unfreiwilligen Isolierung nicht abschrecken. Obwohl sich die Teenager nur durch Fenster getrennt anschauen und per Nachrichten auf dem Smartphone kommunizieren können, entwickeln die beiden allmählich eine immer stärkere Zuneigung. Also beschließen Maddy und Olly schließlich, alles aufs Spiel zu setzen, um einander endlich gegenüberzustehen…

Quelle: Warner.bros

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
Dauer: 1 h 36 Min
Thema: Drama, Liebesfilm
Filmstart: 22. Juni 2017
Produktionsfirmen: Alloy Entertainment, Metro-Goldwyn-Mayer

 

Meine Meinung zur Buchverfilmung

 

Vor gut einer Woche hatte ich die Möglichkeit, mir den Film „Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt“ (Everything, Everything)nach dem gleichnamigen Buch von Nicola Yoon, hier in Köln vor der Ausstrahlung anzusehen. Uns wurde der Film in der Originalfassung und auf Englisch vorgespielt.

Ich war gespannt, wie das Buch umgesetzt wurde. Denn davon war ich schon sehr begeistert. Es gibt aber allerhand im Buch, was nicht so leicht umsetzbar war  – wie ich finde.
Darum war ich ein wenig skeptisch, ob das alles so gut werden kann, wie das Buch.
Das Buch war etwas ganz besonderes , allein schon durch seine Geschichte, die ganzen Grafiken und die vielen Passagen im E-Mail und SMS-Stil.
Das stellte ich mir für eine Verfilmung schwer umsetzbar so – aber es wurde gut gemacht – das kann ich jetzt schon sagen.
Davon konnte ich mir ja nun ein eigenes Bild machen – und ich bin überrascht worden.

Ich bin verliebt – verliebt in die tolle Besetzung der Rollen, verliebt in die wunderschöne passende Filmmusik und verliebt in die gesamte Aufmachung des Films.
Ein total süßer, sanfter und doch sehr jugendlicher Film – der mein Herz höher schlagen lies.

Klar – wer hier den Tiefgang, die wahnsinnige Emotionalität, die man im Buch vermittelt bekommt, sucht und erwartet – den muss ich leider enttäuschen.
Das wird hier leider nicht so toll rübergebracht (was auch fast nicht möglich ist – Buch ist eben Buch und Film ist eben Film)

ABER passend zum Sommer, passend zum Motto „Einfach nur mal frei Leben zu wollen – das kommt hier bestens rüber.
Ich fühlte mich hier wunderbar aufgehoben und hab die knappe 1,5 Stunden Laufzeit des Films regelrecht genossen.
Es ist eine tolle Unterhaltung für einen schönen lauen Sommerabend – aber wie gesagt – wer die Tiefe mehr greifen möchte, dem empfehle ich vorab definitiv das Buch.

Die Grafiken, die im Buch schon sehr aufgefallen sind, werden auch zu Beginn des Films mit eingebracht um die Krankheit was genauer darzustellen.
Aber dann tauchen sie leider nicht mehr auf.
Die Unterhaltungen über Email und SMS werden hier mit einem Untertitel eingeführt – was gut gepasst hat.
Die Filmmusik ist modern, verspielt und passend zum ganzen Thema gewählt … man will hier regelrecht mit die Mauern sprengen voller Tatendrang.

Was die Schauspieler angeht – das ist eine Traumbesetzung für diesen Film und hätte man meiner Meinung nach nicht besser wählen können.

Amandla Stenberg (bekannt als Rue von „Die Tribute von Panem) spielt die Rolle von Maddy. Das setzt sie so sympathisch und bezaubernd um *hach* Einfach nur klasse.Nick Robinson (bekannt aus Jurassic World) spielt Olly und ist hier der passende Gegenpart zu Maddy. Es wird schnell klar – warum die zwei sich ineinander verlieben – einfach nur zu schön.

 

FAZIT

„Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt“ ist ein lockerleichter, jugendlicher und erfrischender Film, der mich herrlich unterhalten hat.
Es wird zwar nicht die Tiefe, die Emotionen des Buches so aufgegriffen, wie ich es beim Lesen empfunden habe – aber gut – wie ich oben schon erwähnte,
Buch ist nun mal Buch und Film eben Film – das sollte man sich immer vor Augen halten. Beide selbstständig gesehen sind einfach nur wunderschön.

Letztendlich kann ich den Film nur wärmstens empfehlen.
Wer eine süße, verspielte und jugendliche Liebesgeschichte sehen will – der ist hier genau richtig.

 

Ich wünsche allen ganz viel Spaß mit dem Film !!!
Lasst mich doch wissen, wie er euch gefallen hat.

 

Eure Bibilotta

Kommentare 2

  • Oh, das klingt doch schon mal toll – jetzt freue ich mich umso mehr auf den Film! Das Buch kenne ich nicht, was mich jedoch net stört. Man kann beides leider nie vergleichen. Denn manchen Sachen sind einfach net umsetzbar.

    • Man muss das Buch auch nicht immer dazu kennen, finde ich – man muss das eh unabhängig voneinander sehen – aber interessant ist der Vergleich trotzdem immer 😉
      Wünsche dir viel Spaß – sofern du dir den Film angucken gehst 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.