[Rezension] „Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

von Alia Cruz

ET: 06. April 2017
Verlag: Impress
Seiten:263
ISBN: 978-3-646-60309-5
E-Book: 3,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Genre: Fantasy

Buch beim Verlag

 

Kurzbeschreibung

**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…**
Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…

Quelle: carlsen.de

 

Autor

Alia Cruz lebt in Oberhausen. Lange Zeit hat die Autorin als Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin gearbeitet. Seit 2016 widmet sie sich hauptsächlich ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. Daneben hat sie auch ihr zweites Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Journalistin im Galoppsport. Da Pferderennen ihre Leidenschaft sind, reist sie auch gerne zu großen Renntagen außerhalb Deutschlands. Aber dabei darf das Lesen nie zu kurz kommen.

Quelle: carlsen.de

 

Meine Meinung

Die Autorin ist mir bisher total unbekannt gewesen, aber das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Klappentext tat sein übrigens – und somit war klar, dass ich in diese Geschichte abtauchen muss.

Die Handlung der Geschichte beginnt sehr mitreißend und stark. Ich war sofort gefangen und gespannt, was mich alles so erwarten wird. Doch an manchen Stellen ließ das ganz schön nach und wirkte sehr holprig und stockend auf mich. Was mich auch gelegentlich aus dem Lesefluss riss.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass hier was erzwungen wurde – weiß nicht, ob da einiges abgekürzt wurde – oder Handlungen und Szenen zwingend noch untergebracht wurden im nachhinein. Aber letztendlich kam ich größtenteils doch ganz flüssig durch die Geschichte.

Es wird aus einer wechselnden Erzählsicht geschrieben. Man kommt somit Isabel und Quinn sehr nah und kann sich in ihre Situation gut hineinversetzen. Ebenso wird alles sehr bildgewaltig beschrieben – was mir ein abtauchen an die Orte sehr bildlich ermöglichte.
Quinn und Isabel sind sehr interessant und gut ausgearbeitete Charaktere, die sehr glaubhaft und authentisch rüber kamen.
Isabel mit ihrer direkten Art und Weise gefiel mir sehr gut. Sie ist eine sehr herzliche Figur, die man einfach mögen muss. Als eine der auserwählten Kinder lebt sie mit ihren Geschwistern abgeschottet – steht aber auch unter ständiger Beobachtung.  Quinn ist dahingehend eine Figur, die alles mögliche hinterfragt und versucht zu durchleuchten. So sind ihm anfangs die Kinder der Götter sowas von egal – doch das ändert sich im Laufe der Geschichte.

Gefühlsmäßig konnte mich die Geschichte leider nicht so packen, was ich sehr schade fand, denn die Grundidee an sich ist klasse und konnte mich auch überzeugen. Die Idee eine Geschichte rund um Götter und Mythen zu schreiben, das faszinierte mich und konnte mich auch begeistern. Ich hätte mir gefühlsmäßig nur mehr gewünscht – so dass es auf mich überschwappt. Aber naja – hat diesmal einfach nicht so sein sollen.

Fazit

„Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz ist eine tolle Geschichte über Götter und Mythen. Die Grundidee, die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen. Es faszinierte mich in eine Geschichte über Götter und Mythen abzutauchen. Die Charaktere sind sehr authentisch und konnten sich einen Platz in meinem Herzen ergattern. Auch sehr bildhaft wurde man hier entführt und konnte sich die Orte richtig schön vorstellen. Was ich vermisste, waren Emotionen – die kamen bei mir nicht so an.

Taucht ein, in eine Geschichte über Götter und Mythen

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