[Rezension] „Nur drei Worte“ Becky Albertalli

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Nur drei Worte

von Becky Albertalli

übersetzt von Ingo Herzke

Erscheinungstermin: 26. Februar 2016
Verlag: Carlsen
Seiten: 320
ISBN: 978-3551556097 / Gebunden / 16,99 €
ASIN: B019CDYNX0/ E-Book / 11,99 €
Genre: Jugendbuch
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

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Kurzbeschreibung

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!

Quelle: carlsen.de

 

Autor

Becky Albertalli hat als Psychologin schon mit vielen schlauen, schrägen, wunderbaren Teenagern gearbeitet. Sieben Jahre lang leitete sie außerdem eine Gruppe für Kinder mit abweichender Gender-Identität. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Atlanta.

Quelle: carlsen.de

 

Meine Meinung

Ich mag es immer wieder, wenn es in Büchern um gleichgeschlechtliche Liebe geht … darum war ich auf das Buch „Nur drei Worte“ sehr gespannt und hatte auch einiges erwartet.

Leider hat es mich nicht komplett überzeugt, aber eine nette Story für Zwischendurch ist es allemal.

Die Geschichte um Simon und Blue hat mich nur sehr langsam mitgerissen. Der Anfang war aus meiner Sicht eher langweilig und zog sich in die Länge, weswegen ich was länger brauchte. Doch nach ca. 100 Seiten war ich drin und konnte es nicht mehr weglegen. Die Autorin hat mich ab da immer wieder überraschen können und mir einige Schmunzler auch entlockt.  Dass man nicht alles so vorhersehen konnte, fand ich besonders toll.

Die Charaktere sind erstmal nicht so wirklich greifbar gewesen. Simon war mir nicht so ganz geheuer … und seine Art war sehr ungewohnt … aus meiner Sicht. Blue dagegen war die ganze Story durch, nicht wirklich zuordenbar. Bis kurz vor Schluss war mir nicht klar, wer es nun wirklich ist. Doch das hatte was …
Aber es gab auch noch einige andere interessante Charaktere, die von der Autorin realistisch beschrieben sind …

Die Liebesgeschichte von Simon und Blue wird hier sehr angenehm und herzlich beschrieben. Ich musste öfters mal drüber grinsen und fühlte mich super unterhalten. Simon wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer … solche Entwicklungen bei den Protagonisten find ich immer besonders spannend. Das große Rätselraten um Blue hat mich dahingehend dann auch noch ganz gut unterhalten und ich war überrascht, was am Ende so herauskam.

 

Fazit

„Nur drei Worte“ von Becky Albertalli ist eine lockerleichte, unterhaltsame und gute Laune versprühenden Lektüre. Auch wenn sie mich nicht sofort packen konnte, so bin ich froh, dran geblieben zu sein. Ich hatte dann doch einen schönen Lesespaß und kann es als lockerleichte Lektüre für Zwischendurch wirklich empfehlen.


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