[Rezension] „Obernewtyn“ von Isobelle Carmody

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Titel: Obernewtyn
Autor: Isobelle Carmody
Übersetzer: Judith C. Vogt
erschienen:
01.Juli 2015
Verlag: Papierverzierer
Seiten: 272
ISBN: 9783944544328  Klappenbroschur 13,95 €
ASIN: B00XC22AWY  E-Book 3,99 €
Genre: Dystopie

Leseprobe

 

 

 

Kurzbeschreibung

Die Überlebenden der Nuklearkatastrophe treiben die entstandenen Mutanten (sogenannte Abweichler) zusammen und verbrennen sie oder schicken sie in die Stadt »Obernewtyn«. Dort werden unmenschliche Versuche an den Mutierten vollzogen. Auch Elspeth Gordie gehört zu diesen Abweichlern, obwohl sie ihre psychischen Fähigkeiten zu verbergen versucht. Daher wird sie in die Versuchsstadt geschickt, wo sie nicht nur mit schmerzhaften Experimenten konfrontiert wird, sondern wo sie auch auf Menschen trifft, die sich die Fähigkeiten der Abweichler zunutze machen wollen, um hinter die zerstörerischen Geheimnisse des nuklearen Krieges zu kommen.

Quelle: papierverzierer.de

Autor

Isobelle Carmody begann mit dem Schreiben von Obernewtyn, dem ersten Teil der Chroniken von Obernewtyn, während sie noch in die High School ging, schrieb auch während ihres Studiums zum Bachelor of Arts daran und auch während ihrer journalistischen Ausbildung. Als die Bücher zwei, drei und vier der Chronik in Australien erschienen, entwickelte sich eine große Fangemeinde, so dass sich die Chroniken von Obernewtyn zu einem Vorreiter der Australischen fantastischen Literatur entwickelt und etabliert haben.

Die Autorin hat inzwischen viele Preise und Auszeichnungen für ihre Romane und Kurzgeschichten erhalten, die sie für Kinder und Erwachsene schreibt. Dazu gehören Preise wie der CBC Book of the Year Award (1993) und der Children’s Literature Peace Price (1994).
Obernewtyn wurde 1987 zum ersten Mal veröffentlicht, wurde in viele Sprachen übersetzt und immer wieder neu aufgelegt. 2015 erscheint sowohl die Deutsche Erstveröffentlichung, als auch der letzte Teil der Chronik in Australien. Er wird Red Queen heißen und wird am 12. November 2015 bei Penguin Books Australia erscheinen.
Isobelle Carmody lebt an der Great Ocean Road, eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft. Wenn sie mal nicht schreibt, dann ist sie vermutlich gerade mit Partner und Tochter auf Reisen.
Quelle: papierverzierer.de

 

Meine Meinung

Was eine dunkle Welt wurde hier von der Autorin Isobelle Carmody erschaffen. Man wird hier als Leser sofort in diese dunkle, mächtige Welt entführt, die einem sehr düster und grausam vorkommt. Ich brauchte einige Zeit, bis ich damit klar kam …. denn es gab so vieles zu erfahren, zu lesen … um erstmal einen Einblick überhaupt zu erhalten. Das gestaltete sich für mich anfangs was schwieriger …. wesewegen ich auch was schwer in die Geschichte reinkam.

Auch was die Charaktere anging war ich am Zweifeln, ob das alles auch mal was klarer wird. Die Hauptprotagonistin hatte es schwer sich in mein Herz zu schleichen … das taten andere Figuren noch vor ihr … aber auch sie, die Elspeth schaffte es dann gegen Ende auch. Es gab eine Menge an Figuren und Wesen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen … und das war auch richtig toll … aber schwer zum Einsteigen, meiner Meinung nach.

Nichtsdestotrotz hat mich das Buch nach dem 2. Drittel dann gepackt. So langatmig und schwer sich auch der Beginn gestaltete, so hochexplosiv, spannend, interessant und rasant ging es dann im letzten Drittel zur Sache … doch dann war auch leider das Buch schon zu Ende.

Ich bin gemischter Meinung, was das Buch angeht … vor allem find ich es schade, da noch nicht klar ist, ob die weiteren Bände auch noch ins Deutsche übersetzt werden. Ich wünsche es mir, denn meine Neugier ist geweckt und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wäre sehr enttäuschend, wenn es nicht weiter gehen würde.

Fantasy- und Dystopieliebhaber kommen hier defintiv auf ihre Kosten … denn es ist alles vertreten. Doch ich muss leider sagen, dass es für einen ersten Band ein sehr langatmiges Leseerlebnis ist, was den Leser leider leicht aus der Ruhe bringen könnte, da man ja was erleben will und auch eher den Durchblick haben möchte … was sich aus meiner Sicht hier schwer gestaltete. Trotzdem gebe ich der Reihe eine Chance, da es mich wie schon erwähnt, gegen Ende gepackt hatte ….

Die Bewertung fällt mir schwer … doch ich kann leider nicht anders. Manchmal benötigt es eben mehr als nur ein Band, um mein Leserherz zu erobern.

Fazit

„Obernewtyn“ von Isobelle Carmody ist eine interessante, aussergewöhnliche und sehr düstere Story, die in den Anfängen sehr langatmig ist und mir keinen so leichten Einstieg ermöglichte. Erst im letzten Drittel hat es mich total gepackt und ich will definitiv mehr darüber erfahren. Es ist aber jetzt nicht so, dass es mich total überzeugt hat … aber meine Neugier mich dazu hinreißt mehr erfahren zu wollen.

 

3 Bewertung

 

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