[Rezension] „Pheromon 1 : Sie riechen dich“ von Rainer Wekwerth & Thariot

Pheromon 1: Sie riechen dich

von Rainer Wekwerth & Thariot

erschienen: 16. Januar 2018
Verlag: Planet!
Seiten: 416
ISBN: 978-3-522-50553-6
Broschiert: 17.00 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Genre: Sci-Fi, Fantasy

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Kurzbeschreibung

Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.

Quelle: thienemann-esslinger.de

 

Autoren

Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Zuletzt die Jugendbuchpreise Segeberger Feder, Goldene Leslie und Ulmer Unke. Mit seiner „Labyrinth“-Trilogie landete er zudem auf der Spiegelbestsellerliste. Die Kinoverfilmung ist in Vorbereitung. Rainer Wekwerth ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in der Nähe von Stuttgart.

Thariot hat eine Schwäche für spannende Geschichten. Bereits als Fünfzehnjähriger begann er mit dem Schreiben, vor allem Kurzgeschichten, bis er dann in 2009 die Arbeit an seinem ersten Buch startete. Thariot, in seinem letzten Leben von Beruf IT-Manager, ist ein Bildermensch. Er hat die Fähigkeit, Bilder schnell in Wörter zu übersetzen, und kann es einfach nicht lassen, diese auf Papier zu bringen.

Quelle: thienemann-esslinger.de

 

Meine Meinung

Ich ging mit großen Erwartungen an dieses Buch ran, denn allein schon von der Buchgestaltung her ist es sehr vielversprechend. Das grelle grün, der Aufdruck auf dem Buchschnitt – die Kapitelüberschriften mit den Fliegen – und der spannende und neugierig machende Klappentext hatten mich schon von Anfang an gefangen.

Von den Autoren hab ich bisher noch nichts gelesen gehabt – war also mega gespannt, wie sich das hier im Buch gestaltete. Finde es ja immer besonders spannend, wenn zwei Autoren gemeinsam am Werk sind.

Vom Schreibstil her kam ich gut in die Geschichte rein – und es war alles sehr spannend, mitreißend und auch super gut beschrieben – so dass man sich ein Bild von der ganzen Sache machen konnte. Besonders interessant und abwechslungsreich war es gerade auch, da es aus zwei verschiedenen Zeiten erzählt wird . So ist man im einen Moment im Jahr 2018 und dann auf einmal im Jahr 2118. Da wird man als Leser ganz schön auf die Probe gestellt – vor lauter Neugier.

Die Protagonisten waren hier sehr unterschiedlich und interessant aufgeführt.  So erwartet den Leser in 2018 den junger Teenager Jack, mit knackigen 17 Jahren , während in 20118 der 68 jährige Travis eine größere Rolle spielt. Diese Figuren und noch einige mehr, waren sehr interessant gestaltet und kamen sehr glaubwürdig rüber. Das Springen zwischen den Zeiten gestaltete sich sehr einfach und überschaubar zumal in den Kapitelüberschriften immer klar vermerkt war, wo man sich gerade aufhält.

Meine Neugier war von Anfang an geweckt – und ich wollte der Sache auf den Grund gehen – hatte ich ja doch einige Fragen die ich geklärt haben wollte. Von der Spannung her war ich anfangs regelrecht gefangen – doch leider lies sie ab einem gewissen Punkt nach, was ich sehr schade und auch dann sehr zäh zum Lesen fand.
Dafür hat es mich an einigen Stellen regelrecht geschüttelt – so schaurig gestaltete sich hier einiges -sodass ich zwischendurch nachschauen musste für welches Lesealter das Buch nochmals angedacht war.

Da das Buch eigentlich für Leser ab 14 Jahre gedacht ist – war ich ein wenig verwundert – und kam auch nicht so ganz klar, mit der teilweisen sehr derben und ja – heftigen Ausdrucksweise und teilweise schon sehr brutalen Szenen für dieses Lesealter,  die hier zum Einsatz kamen. Mag ja sein, dass es zur Geschichte irgendwie dazugehörte- um die Situation, das Leben hier in dieser Geschichte deutlicher wirken zu lassen – aber ich finde für Leser ab 14 Jahre müsste das so extrem nicht wirklich sein. Ein bisschen weniger wäre hier mehr gewesen – meine persönliche Meinung.
Aber vielleicht bin ich da jetzt auch schon zu alt für … wer weiß – da muss sich am besten jeder selbst ein Bild von machen.

Prinzipiell ist es hier den Autoren durchaus gelungen eine spannende, abenteuerliche Lesezeit  dem Leser zu schenken– noch besser wäre es gewesen, wenn sich die Spannung durchweg gehalten hätte – und eben die Ausdrucksweise, die mir nicht so ganz gefallen hat, sich was anders gestaltet hätte – aber man kann eben nicht immer alles haben *lach*.

Ansonsten kommt man hier als Fantasy- oder besser Sci-Fi-Fan voll auf seine Kosten. Die Autoren haben es geschafft mich auch zu überraschen – denn mit einigem hätte ich so nicht gerechnet. Trotzdem sind hier noch viele Fragen offen – die sich aber bestimmt in den Fortsetzungen klären werden.

 

Fazit

„Pheromon 1: Sie riechen dich“ von Rainer Wekwerth & Thariot ist der Auftakt einer Trilogie. Meine Erwartungen waren hoch – und konnten nicht ganz erfüllt werden. Trotzdem wurde mir hier ein spannender und abenteuerlicher Lesespaß bereitet -der es gewaltig in sich hatte. Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt – trotzdem war es ein abenteuerliches Unterfangen hier in diesen Reihenauftakt abzutauchen – und meine Neugier und offenen Fragen lassen mich nun auf die Fortsetzung warten.

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