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Fantasy

DER THRON DER SIEBEN WELTMEERE

***Rezensionsexemplar***

DER THRON DER SIEBEN WELTMEERE – der erste Teil der Weltmeere Dilogie, der mich neugierig machte auf dieses märchenhafte Abenteuer. Ich liebte schon immer die Geschichte der kleinen Meerjungfrau … aber hier erwartet den Leser eine Geschichte der Nachfahrin von der kleinen Meerjungfrau – und ich war gespannt, was mich hier erwartet.
Märchenadaptionen oder eben märchenhafte Geschichten, die an bekannte Märchen angelehnt sind, die faszinieren mich ja schon immer. Mehr zu dieser Story, könnt ihr nun in meiner Rezension nachlesen.

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DER THRON DER SIEBEN WELTMEERE
(Die Weltmeere-Dilogie 1)

von Annie Laine

**Das Erbe der kleinen Meerjungfrau**
Für die achtzehnjährige Aria gibt es nichts Schöneres, als dem Singen der Gezeiten zu lauschen. Doch auch wenn das Wasser sie in jedem Moment ihres Lebens anzuziehen scheint, verhindert eine Allergie, dass sie seinem Ruf folgen kann. Zumindest bis der geheimnisvolle Nero in ihr Leben tritt. Durch ihn offenbart sich das mächtige Schicksal, das in ihr schlummert. Denn Aria ist niemand anderes als die Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau und damit dazu bestimmt, sich ebenfalls in ein Wasserwesen zu verwandeln. Ihr Erbe kommt aber mit einer schwerwiegenden Aufgabe. In den Tiefen des Pazifiks lauern Geheimnisse, die nicht nur sie, sondern die gesamten sieben Weltmeere bedrohen. Und Arias Herz ist der Schlüssel zu allem …

Quelle: Carlsen

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Der Thron der sieben Weltmeere

Ich war gespannt, was mich hier erwartet. Liebe ich es in märchenhafte Geschichten einzutauchen. Das Cover tragt einen großen Teil zum Märchenhaften Feeling bei – es ist einfach nur traumhaft schön und ja – man muss es sich immer wieder anschauen.
Es ist nicht mein erstes Buch von Annie Laine, so kannte ich ihren Schreibstil schon. Er gestaltet sich auch hier sehr leicht und einfach zu Lesen und konnte mich hier auch wunderschön durch die Geschichte führen.

Langatmiger und spannungsarmer Einstieg

Ich hätte mir schon gleich zu Beginn der Geschichte viel mehr Spannung erwartet. Es gestaltet sich hier alles sehr lieblich, langatmig und ja – so ganz ohne Spannungsaufbau. Man lernt Arie und ihre Eigenarten kennen (die mich nicht immer so überzeugen konnten) … und das ganze dümpelt so vor sich hin, bis Arie endlich bewusst wird, dass sie von der kleinen Meerjungfrau abstammt. Das steht allerdings schon im Klappentext… und zieht sich aber im Buch bis ca. zur Hälfte. Das fand ich jetzt nicht so toll, da hätte man entweder die Kurzbeschreibung anders formulieren müssen – oder es eben schneller in der Geschichte auf den Punkt bringen sollen. Das war jetzt sehr langatmig und hätte ich mir anders gewünscht. Aber ab der Hälfte nahm es dann auch Fahrt auf und bis zum Ende hin konnte es mich dann auch endgültig packen. Wer es aber gerne einfach was ruhiger mag, der ist hier bestens aufgehoben.

Authentisches und märchenhaftes Setting

Dafür muss ich aber ein großes Lob an die Gestaltung des Settings aussprechen. Annie Laine hat hier alles sehr bild- und märchenhaft dem Leser vor Augen geführt. Es machte richtig Spaß hier einzutauchen – und sich einfach auf die Unterwasserwelt einzulassen. Richtig unterhaltsam waren gerade auch die anfänglichen Probleme, als Arie sich die ersten Male in eine Meerjungfrau verwandelte. Der Umgang mit einem Fischschwanz ist aber auch bestimmt nicht einfach *kicher*. Da kam beim Lesen richtig Freude auf … muss ich ja schon sagen.
Einige Themen – wie die Verunreinigung der Meere, kamen hier auch zum Einsatz. Es war jetzt nichts wirklich neues – im Bezug auf Meerjungfrauen Geschichten, aber Annie Laine hat mich hier super unterhalten und in eine tolle Märchenadaption entführen können. (Der 2. Teil kommt Anfang 2022)

Liebesgeschichte in der Nebenrolle

Das Buch wird als eine Fantasy-Liebesgeschichte angepriesen. Doch die musste ich regelrecht suchen. .. leider. Es war dafür irgendwie nicht wirklich Platz vorhanden, da sich sehr viel um das Erbe von Aria drehte – und die Probleme, die dann in der Unterwasserwelt sich offenbarten. Dabei hätte ich sehr gerne mehr von Aria und Nero gelesen. Deshalb hoffe ich, dass sich da im zweiten Teil deutlich mehr tut. – wäre schade, wenn es auch dort dann eher nur so eine Randsache ist. Aber lassen wir uns einfach mal überraschen.

“Der Thron der sieben Weltmeere” konnte mich jetzt nicht 100 % überzeugen, da hätte ich ein wenig mehr erwartet. Doch trotz meiner Kritikpunkte, war es ein ruhiger, bildgewaltiger und märchenhafter Lesespaß, der durchaus auch schöne Lesestunden bereitete.

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