Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe

***Rezensionsexemplar***
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vom Thienemann-Esslinger Verlag
als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Michael Ende – wer kennt ihn nicht. War er doch mit einigen seiner Werke ein ständiger Begleiter in meiner Kindheit. Bei “Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe” wurde eine Geschichte, die von Michael Ende angefangen wurde, von Wieland Freud zu Ende geschrieben – und das durfte ich mir nicht entgehen lassen.

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Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe

von Michael Ende / Wieland Freund

Knirps ist überzeugt, dass ein echter Raubritter in ihm steckt. Deshalb will er unbedingt beim berüchtigten Rodrigo Raubein in die Lehre gehen! Doch der fordert zunächst eine Mutprobe. Als Knirps auf die Kutsche von Prinzessin Flip stößt, sieht er seine Chance gekommen. Kann es etwas Gefährlicheres geben als einen Prinzessinnenraub? Noch ahnt er nicht, dass auch der mächtige Zauberer Rabanus Rochus und sein Drache es auf sie abgesehen haben.

Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag
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Michael Ende macht den Anfang …

… und Wieland Freund bringt die Geschichte 20 Jahre nach dem Tod von Michael Ende zu Ende. Ich war anfangs skeptisch, ob das so gut klappen kann. Michael Ende hat ja schon eine sehr besondere Art gehabt, Geschichten zu schreiben.

Doch ich wurde positiv überrascht und ich konnte meine Bedenken sehr schnell über Bord werfen. Was Wieland Freund da fortgesetzt hat – ist ein gelungenes und abenteuerreiches sowie altersgerechtes Werk geworden.

Ich selber kann jetzt nicht genau sagen, wo Michael Endes Bereich zu ende war – und wann Wieland Freund hier aktiv zum Einsatz kam. Das spricht dafür, dass Wieland Freund da echt ein Händchen zu hatte, die Anfänge super aufzugreifen und fortzusetzen – dafür ein großes Lob meinerseits.

Spannendes Abenteuer mit allerhand Humor und Überraschungen

Ich war von der Geschichte mehr als nur angetan. Sehr abenteuerlich und vor allem sehr witzig geht es hier zur Sache. Während Knirps – für sein alter ein sehr starker und taffer Junge, hier natürlich im Mittelpunkt steht und sein Abenteuer meistert. Dabei lernt er eine ganze Menge – und ich hatte richtig Spaß dabei ihn zu begleiten. Knirps muss man einfach lieben.

Dabei wirken seine Eltern sehr naiv und leichtgläubig – was der ganzen Sache den nötigen Witz gibt – und mich mehr als einmal herzhaft lachen lies.

Es war überraschend, was sich hinter dieser Geschichte verbirgt und ich finde, dass es sich hierbei wieder um eine liebevolle Familienlektüre handelt – für jung und alt. So macht Lesen gemeinsam gleich nochmal so viel Spaß.

Wundervolles Buch – mit wunderschöner Illustrationen

Nicht nur die Geschichte ist einfach nur klasse – auch die dazugehörigen Illustrationen passen hier einfach nur perfekt dazu. Sie ergänzen die Geschichte einfach nur stimmungsvoll und lassen einen gerne an den Bildern verweilen.

Ein wirklich tolles Kinderbuch – wobei es nicht nur für die Kleinen ein toller Lesespaß darstellt.

Kommentare 2

  • Hallo Bianca,

    nun dazu habe ich erst eine, etwas negativ ausgefallene Rezi entdecken können auf den Blogs.

    Aber egal, ich finde es ist einfach eine nette Geschichte, für die kleineren Leseratten.

    LG..Karin..

    • Na ich hab da auch noch nichts negatives mitbekommen -muss ich ehrlich sagen.
      Also scheint es doch nicht nur meine Meinung zu sein, dass es ein gelungenes Werk ist – auch wenn Michael Ende es nicht selbst zu Ende gebracht hat ;)

      Hatte ja auch ursprünglich so meine Bedenken, denn selten geht sowas richtig gut … aber hier hat es einfach gepasst ;)

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