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Jugendbuch

MORGEN UND DIE EWIGKEIT DANACH

***Rezensionsexemplar***

MORGEN UND DIE EWIGKEIT DANACH: Über diesen Titel wurde mir schon soviel positives zugetragen – und die Warnung… HALTE TASCHENTÜCHER PARAT!!! Oh je, da hab ich mir ja was ausgesucht – denn ich bin ja sehr nah am Wasser gebaut und war gespannt, was mich hier nun erwartet – und ob es mich auch so berührt, dass ich wirklich Taschentücher brauche. Wie es mir ergangen ist, wie mir das Buch gefallen hat und ob es zum Wasserfall kam – das könnt ihr in meiner Rezension nun nachlesen.

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MORGEN UND DIE EWIGKEIT DANACH

von Manuela Inusa

Echte Liebesgeschichten haben kein Ende

Als Nathalie in der Psychiatrie Lucas kennenlernt, ist da sofort etwas Besonderes zwischen ihnen. Beide spüren es und doch können beide es nicht zulassen. Nathalie nicht, weil sie nach dem Unfalltod ihres kleinen Bruders unter der Last der Schuldgefühle verstummt ist. Lucas nicht, weil er den Glauben daran verloren hat, dass ihn irgendwer auf dieser Welt noch brauchen könnte. Erst als die beiden beginnen, einander, dem Leben und der Liebe wieder zu vertrauen, zeigt sich für sie Hoffnung auf Heilung und einen Neuanfang.

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Morgen und die Ewigkeit danach

WAS EIN BUCH – ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der erste Eindruck vom Cover her ist sehr romantisch angehaucht – und man vermutet eine liebevolle Lovestory dahinter. ABER es steckt soviel mehr darin. VORAB eine TRIGGERWARNUNG. … denn in diesem Buch werden Themen wie Suizid und Suizidgedanken angesprochen – und das geht ganz schön unter die Haut. Zumindest war das bei mir der Fall. Wer damit also so seine Probleme hat, der sollte das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen.

Morgen und eine Ewigkeit danach – nachdem ich das Buch beendet hatte, war mir der Titel mehr als zutreffend für genau diese Geschichte … und es passt einfach wunderschön zusammen.

Suicid, Selbstzweifel, Drama …

… das und noch viel mehr erwartet hier den Leser. Ich war erstaunt, geschockt und tief berührt, was ich hier mit Nathalie und Lucas miterleben durfte. Mit Nathalie brauchte ich ein wenig um warm zu werden. Es fängt schon was verwirrend und irreführend an – doch das gehört so zur Geschichte dazu. Später dann hab ich sie wahnsinnig ins Herz geschlossen und ich konnte sie durchaus verstehen, warum und weshalb manches so ablief. Ich fand es so berührend, wie sie hier in der Psychatrie ihr Leben nach und nach wieder in den Griff bekommt. Dabei musste sie einige Hürden nehmen und ja – mit sich selbst ins Reine kommen … was nicht einfach war. Doch bei so tollen Eltern, die so hinter einem stehen, da kann sie sich echt glücklich schätzen. Denn Lucas, den sie hier kennen und lieben lernt, der hat nicht so starke Rückendeckung. ABER .. gemeinsam schaffen sie es den Weg zu gehen. Schwer – aber machbar….

Mehr als eine Liebesgeschichte

Was ich hier in der Story erfahren und erleben durfte, das hat mir teilweise die Haare zu Berge stehen lassen. Die Taschentücher hab ich hier defintiv gebraucht … und zwar mehr als einmal.
Nathalie gewährt uns hier nach und nach ihre Geschichte – und Lucas … auch der nimmt hier eine Rolle ein – auch wenn diese etwas nebensächlicher sich gestaltete (obwohl ich da mehr noch gerne erfahren hätte).
Die Thematik, das Setting, die Handlung an sich – all das hat mich sehr berührt… und eigentlich würde ich sagen, ich hätte mir bei einigen Nebencharakteren noch mehr Tiefe gewünscht. Aber bei der Dramatik ist es im nachhinein gesehen, genau richtig so, wie es ist. Ich weiß nicht, ob ich noch mehr traurige Schicksale in der Tiefe ertragen und gut befunden hätte. Von daher, war das ganz ok, dass der Schwerpunkt hier auf Nathalie lag.
Die Liebesgeschichte gestaltet sich auch eher sanft und leicht im Hintergrund … doch sie war so zuckersüß und ich hab es geliebt, wie die beiden sich näher kamen – und auch brauchten, um aus dem Loch wieder herauszukommen.

Keine leichte Geschichte – aber berührend schön

Die Geschichte “Morgen und die Ewigkeit danach” von Manuela Inusa ist keine leichte Lektüre. Doch sie ist passend für das empfohlene Lesealter (ab 14 J.) gehalten, bringt alles so rüber, dass es nicht immer bis ins Detail alles geschildert sein muss. Das Ganze wirkt hier sehr emotional, berührend .. und auch einfach nur schön. Dabei geht es ganz schön unter die Haut – aber ist jetzt nicht verstörend düster gehalten. Die Lichtblicke, die sich hier auftun sind so rührend, so sanft und so vielsagend…. da muss man einfach gerührt sein und die Geschichte lieben. Es gibt auch in der dunkelsten Dunkelheit … ein kleines Licht namens Hoffnung… man muss es nur greifen und sich drauf einlassen … und das wird hier wunderschön umgesetzt und altersgerecht erzählt.

BERÜHREND – TRAURIG -LIEBEVOLL – DRAMATISCH – und ja – mit Taschentuchalarm.
Morgen und die Ewigkeit geht einfach unter die Haut und tief ins Herz.



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