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Jugendbuch

Niemandsstadt

***Rezensionsexemplar***
Das Buch wurde mir über Netzwerk-Agentur-Bookmark
vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Niemandsstadt – ein Titel, der vielversprechend und durch die Kurzbeschreibung meine Neugier wecken konnte. So hab ich mich gefreut, als das Rezensionsexemplar hier eingetroffen ist. Allein durch seine Optik hat es mein Herz im Sturm erobert … doch wie war das mit der Story, die sich hier drin versteckte? Das möchte ich euch jetzt berichten in meiner Rezension.

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Niemandsstadt

von Tobias Goldfarb

Magie trifft Technik in diesem phantastischen Roman für Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.
In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

Quelle: Thienemann-Esslinger

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Kurze Kapitel – schwerer Einstieg…

Ich muss gleich mal hier zugeben, dass ich geschockt war, oder besser erstaunt, dass die Kapitel hier sehr kurz und knapp gehalten sind. Aber das ist nicht alles … auch generell hatte ich mir irgendwie was anderes vorgestellt, als mich letztendlich dann erwartet hatte.
Der Einstieg, gerade auch durch die kurzen Kapitel, war für mich jetzt nicht sehr leicht. Da bin ich anderes gewohnt… und somit war es schwer für mich in die Story an sich rein zu finden. Ich hab das Buch auch mal für ein paar Tage weggelegt, da ich einfach nicht so rein fand, wie erwünscht. Aber letztendlich war ich dann doch froh, dass ich es nochmal in die Hand genommen habe und mich durchgebissen hab … denn auf einmal kam die Wende.

Erzählsweise aus zwei Sichten …

… das hatte was. So konnte man die Geschichte aus der Sicht von Josefine und Elisabeth erleben. Während Josefine sehr kühl wirkte, und ich auch nicht wirklich schnell mit ihr warm wurde … so ist Elisabeth genau der Gegenpart, den ich hier sehr gelungen fand. Beide waren aber (wenn auch bei Josephine erst was später) sehr authentisch und interessant … und ich hatte ab einem gewissen Punkt keine Lust mehr, das Buch aus der Hand zu legen. Der Erzählwechsel zwischen den beiden ist gut gelungen … und letztendlich auch die kurze Kapitelwahl. (gerade für die jüngeren Leser doch vielleicht auch ansprechender um zu Lesen).

Spannend und tiefgründig

Nach dem eher zähen und schwerfälligen Einstieg für mich wurde die Story dann doch sehr spannend und es stecken allerhand tiefgründige Dinge in der Geschichte, die mich überzeugen konnten. Ja – manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und tiefer in die Materie eintauchen um sich ein wirklich faires Bild zu machen.
Die Thematik des Träumens (was wir alle ja irgendwie fast verlernt haben) aber auch die Thematik des Beeinflussens, wie leicht wir doch zu beeinflussen sind und so weiter … das wird hier in der Geschichte sehr spannend und interessant umgesetzt und regt zum Nachdenken an.

Niemandsstadt … ein Buch, das überrascht

Vielleicht hab ich mich hier erstmal blenden lassen, beim Reinlesen dann die Enttäuschung gespürt … nach einer Verschnaufspause dann aber den wahren Kern der Story entdeckt … und das hat es letztendlich ausgemacht.
Man darf und soll sich von einem Cover nicht immer gleich blenden lassen – man sollte auch nicht sofort nach den ersten paar Seiten alles hinschmeissen, nein, man sollte sich Zeit lassen, dem Buch eine Chance geben und in die Tiefe eindringen …. dann kann man urteilen. Und ich muss sagen, ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe, sondern eine zweite Chance genutzt habe, denn sonst hätte ich eine tolle Story verpasst.

2 Kommentare

  • Buchbahnhof

    Guten Morgen,
    das Cover finde ich mega, aber wie dir geht es auch mir. Der Einstieg fällt mir gerade nicht so leicht. Ich habe einige Seiten gelesen und das Buch dann erstmal wieder aus der Hand gelegt. Ich bin aber sicher, dass ich es in Kürze weiterlesen werde, denn die Geschichte reizt mich definitiv.
    Danke für deine Rezension, die mir zeigt, dass es sich lohnt, dran zu bleiben.
    Herzliche Grüße
    Yvonne

    • Bibilotta

      Beruhigend, dass es nicht nur mir so ging… ich hoffe und wünsche mir für dich, dass auch du beim späteren Weiterlesen froh bist, es nicht komplett weggelegt zu haben 😉
      Ich bin gespannt 😉

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