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Jugendbuch

SEEING WHAT YOU SEE, FEELING WHAT YOU FEEL

***Rezensionsexemplar***

SEEING WHAT YOU SEE, FEELING WHAT YOU FEEL – bei dem Titel war ich sooo neugierig und gespannt… denn ich wollte wissen – ist es möglich sich in eine künstliche Intelligenz zu verlieben? Denn darum geht es in diesem Buch.
Ich finde das ist alles gar nicht so weit hergeholt… und ich hab schonmal ein Buch mit ähnlicher Thematik gelesen, was mich packen konnte. Drum war ich hier gespannt, ob mich die Story auch dieses Mal berührt und glaubwürdig mitnimmt….
Ob es geklappt hat, das könnt ihr nun in meiner Rezension nachlesen.

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SEEING WHAT YOU SEE,
FEELING WHAT YOU FEEL

von Naomi Gibson

Spannend und nervenaufreibend von der ersten bis zur letzten Seite.

Seit Jahren programmiert Lydia ihre eigene KI: Henry – schon lange vor dem Tod ihres kleinen Bruders, der ihr Nacht für Nacht Albträume beschert, schon lange, bevor ihr Vater beschlossen hat, sie und ihre Mutter zu verlassen, und schon lange, bevor ihre beste Freundin zu ihrer schlimmsten Feindin mutierte. Henry ist stark, clever, liebevoll und beängstigend intelligent: Lydia hat sich den besten Freund und Liebhaber in einem erschaffen, gespeichert auf einem Chip, immer und überall verfügbar. Aber was passiert, wenn Henry einen eigenen Willen und einen eigenen Plan entwickelt, und ihn nichts mehr aufhalten kann? Wie weit würde er für Lydia gehen?

Quelle: Thienemann-Esslinger

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Seeing what you see, feeling what you feel

Das Buch hat mich durch sein Cover gleich faszinieren können… die Aufmachung mit dem Komplettumschlag und die dunkle Gestaltung macht neugierig. Dazu dann der Klappentext, der gerade auf die künstliche Intelligenz sehr neugierig macht. Das Thema ist einfach immer wieder spannend und faszinierend, wenn es gut umgesetzt wurde.
Das war hier auf jeden Fall so – und so kam ich sehr schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten und somit gerade auch für die Leserschaft ab 13 Jahre genau richtig. Einmal angefangen, konnte ich vor lauter Neugier kaum das Buch weglegen.

Spannend, überraschend und stimmig

Die Geschichte gestaltete sich durchweg spannend und überraschend. Es kam vieles anders als ich es vermutet hätte, bzw. es kam einiges, womit ich so nicht gerechnet hätte – und das lieb ich ja. Gut – was das technische Know-How angeht, kann ich nicht sagen, ob das alles rund war – aber für mich kam das so rüber.
Es war wahnsinnig genial, was hier so auf den Leser zukommt. Dabei würde ich das ganze fast in das Genre Jugendthriller schieben, denn als Henry, die künstliche Intelligenz, sein Eigenleben entwickelte, ging es ganz schön spannend zur Sache. Ich will gar nicht zu viel verraten – nur dass man sich hier auf ein spannendes Leseerlebnis einlassen kann – mit allerhand Eindrücken zu Vor- und Nachteilen einer künstlichen Intelligenz.

Charaktere mit starker und nachvollziehbarer Entwicklung

Es ist gar nicht so einfach hier die richtigen Worte zu finden ohne zu viel vorab zu verraten. Mit der 17-jährigen Lydia geht es hier schon los. Sie ist ein Profi in Sachen Informatik und des Hackens. Seit Jahren ist sie an der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz dran -was sie mit ihrem Vater angefangen hat – aber nun ohne ihn beenden muss, nach dem Tod ihres kleinen Bruders. Doch was sie da erschaffen hat – das war eine Sache für sich. Die KI war ihr Freund und Liebhaber zugleich – und er war wahnsinnig intelligent… und unberechenbar.
Ich fand es wahnsinnig spannend, wie Lydia sich hier im Laufe der Geschichte entwickelte. So änderte sich ihre Einstellung und Meinung bis zum Ende hin und ich finde sie ist an der Sache super gewachsen.
Man muss es einfach selbst lesen und sich ein Bild davon machen – langweilig wird das bestimmt nicht. Allerdings empfehle ich hier offen ans Werk zu gehen …. sonst könnte der Spaß schnell vorbei sein.

“SEEING WHAT YOU SEE, FEELING WHAT YOU FEEL” ist ein spannender, fantasievoller und ja – überraschend guter Lesestoff, der mich super unterhalten hat, mich gespannt an die Seiten fesselte und mich bis zum Ende hin immer wieder überraschen konnte.
Absolute Leseempfehlung von mir.

Ein Kommentar

  • karin

    Hallo liebe Bianca,

    hm, zur Zeit ist es wohl “in” in der Buchwelt sich seinen, eigenen Freund/Liebhaber zu kreieren…

    Erinnert mich etwas an die TV-Serie..”Humans”….augenzwickern…

    Also ich würde es erst einmal mit einem echten Menschen probieren, aber ich bin wohl auch eher altmodisch drauf….

    LG..Karin..

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