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Sachbücher

Das Shakespeare Prinzip

***Rezensionsexemplar***
Das Buch wurde mir vom Autor als 
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Shakespeare-Prinzip … ein Buch, das total aus meinem Leseraster fällt… mich aber auf irgendeine Art und Weise neugierig machte. Shakespeare verbindet man ja schnell automatisch mit Romantik mit Romeo & Julia und anderen seiner Werke. Aber dass hier noch viel mehr dahinter stecken könnte, das war mir vorab nicht wirklich klar. Aber man lernt ja nie aus … immer wieder interessant, wenn man mal aus seinem Leseschema ausbricht.

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Das Shakespear-Prinzip
13 Wege zum Erfolg

von Andreas T. Sturm

Große Dramen und zeitlose Lehren
Andreas T. Sturm zeigt in seinem Buch „Das Shakespeare-Prinzip“ in kurzweiligen Kapiteln 13 Wege zum Erfolg auf. In unterhaltsamer Infotainment-Manier sorgen Zitate, Anekdoten und historische Hintergründe für spannende Einblicke in Shakespeares Werk und in die Gedankenwelt…

Quelle: Woll Verlag

Mehr Infos zum Buch

Shakespeare – ein anderer Blickwinkel

Für mich war Shakespeare bis jetzt immer gleich mit Romeo & Julia in Verbindung zu bringen (ja – ich als Romantikerin schlechthin – wie sollte es da anders sein *lach*) Aber ich hab dazugelernt… ich bin überrascht und erstaunt (bin ich ja auch nicht soooo Shakespeare fest) , wie tief seine Werke doch tatsächlich in der Gesellschaft verankert sind.
Ich war überrascht und erstaunt… was mir hier Andreas T. Sturm, anhand Shakespeare, doch vermittelte…. hätte ich nie so gedacht, geahnt oder vermutet.

Humorvolle Aufmachung – Shakespeare ganz anders

Ratgeber, Sachbücher und Shakespeare müssen nicht immer nur trocken und langweilig sein – das zeigt hier das Cover des Buches schon ganz gut. Ich hätte auch nie gedacht, dass sie dahinter ein Ratgeber verstecken könnte… und auch mit der fröhlichen und bunten Comic-Aufmachung, die mir gut gefiel, musste ich mich mit der Sache erstmal anfreunden … (wie gesagt – ist nomalerweise nicht das, wonach ich greife, wenn ich mir Bücher aussuche – aber man muss auch mal anderes wagen.)

Es finden sich auch im Buch noch einige lustig anzuschauende Illustrationen rund um Shakespeare und die Prinzipien. Das lockert alles super auf und passte auch eigentlich super zum lockeren Schreibstil des Autors… doch das merkte ich erst später, als ich endlich mich mal reingelesen hatte.

13 Prinzipien

Was hab ich hier nicht alles erfahren. Einblicke über Shakespeare Dramen und deren Werdegang, Lehren, die wir daraus ziehen können. Wusstet ihr dass Shakespeare über 1400 Worte erfand, die wir heute in unserem Sprachgebrauch nutzen?

Der Autor hat seine eignen Erfahrungen, politische Geschehen, Ereignisse usw. mit Auszügen aus Werken von Shakespeare verbunden und verglichen und draus 13 Prinzipien gezogen, die er hier nun aufgeführt hat. Und das sind sie….

  • Mache die Not durch Kreativität zur Tugend und das Risiko zu deinem Freund!
  • Erfinde das Rad nicht neu: Mach es schneller!
  • Sei unkonventionell: Überschreite Grenzen und entdecke fremde Gebiete!
  • Nutze Perspektivenwechsel und den Verfremdungseffekt zur Reflexion!
  • Sei eine Führungspersönlichkeit: Verkörpere Entschlossenheit und die richtige Mentalität!
  • Kommunizier prägnant, anschaulich und adressatengerecht!
  • Pflege Freundschaften, Berater und Kooperationen!
  • Sichere langfristigen Erfolg mit moralischen Grundsätzen und Achtsamkeit!
  • Sei glaubwürdig – um jeden Preis!
  • Mut zum Geheimnis: Gib nicht alles preis!
  • Eile mit Weile: Beherrsche die Kunst der Mäßigung!
  • Bleib ruhig – statt „Viel Lärm um nichts“!
  • Behalte das Ziel im Blick: Ende gut, alles gut!

Erfolg für Jedermann

… so sollte es eigentlich sein. Egal ob privat oder beruflich. Der Schwerpunkt hier im Buch liegt aber eher auf Erflog für Führungskräfte, was ich schade fand. Das hätte ich jetzt noch schöner gefunden, wenn es noch allgemeiner gehalten wird. Klar – es ist nicht in jedem Kapitel so, aber doch in einigen. Aber man kann alles eigentlich auf jedermann sich zurechtformen. zumal es sowieso nur generelle Denkanstöße sind, die sich jeer dann individuell aufgreifen sollte… so sehe ich das zumindest.

Man kann (muss aber nicht) einiges hier für sich mitnehmen – und ja – man lernt auf jeden Fall allerhand über Shakespeare, findet hier allerhand Zitate und ja – man hat auch Spaß an der ganzen Sache. Sehr humorvoll und leicht, wird man hier von Andreas T. Sturm mitgenommen. Wie gesagt – Sachbücher oder Ratgeber müssen nicht immer trocken und steif sein … sie können auch ganz unterhaltsam und doch wirksam rüberkommen.

Shakespeare – Vielseitig und Lehrreich

Ich habe auf dieses Art und Weise – durch das Buch “Das Shakespeare Prinzip” einiges über Shakespeare´s Prinzipien und über Shakespeare und seine Werke erfahren. Was da so alles drin steckt – und was man daraus mitnehmen kann … hätte ich vorher so nicht vermutet oder gedacht. Es war auf jeden Fall sehr interessant, mal hier was neues auszuprobieren – und ja – auch wenns was länger dauerte, bis ich mich hier rangewagt habe … so war es ganz spannend und interessant – und der ein oder andere Lacher war hier sicher *lol*

Ich konnte somit auf jeden Fall meinen Horizont was erweitern – und ich konnte die Leidenschaft zu Shakespeare, die anderes T. Sturm hier übermittelt, was besser nachvollziehen und verstehen. Es muss nicht immer nur Romeo & Julia sein *lach*

4 Kommentare

  • Christina P.

    Moin,
    bei Shakespeare denk ich zuerst an den Sommernachtsstraum – und an die Überlegungen, dass der Name vlt bloß ein Pseudonym eines anderen Schreiberlings war. Oder eine Frau…
    Ein Punkt ist schwierig: Kommunizier prägnant, anschaulich und adressatengerecht.
    Denn: Ich drücke mich gern prägnant aus – aber genau das wollen die Menschen meist nicht, es verwirrt sie. Sprich: es ist nicht adressatengerecht. Die Menschen sind es gewohnt, dass ihre Mitmenschen sprechen, als hätten sie einen großen Blumenstrauß in der Hand, vor allem von Frauen wird das erwartet (um es mal bildlich zu formulieren). Nur, dass solche Menschen nicht zwangsläufig immer bei der Wahrheit bleiben. Noch so ein Punkt, mit dem viele Probleme haben. Aber: das ist deren Problem 😉
    LG Christina P.

    • Bibilotta

      Hmm… so hab ich das noch gar nicht gesehen, dass da ein anderer dahinterstecken könnte ?! Aber ich bin mit Shakespeare jetzt auch nicht sooooo gut bewandelt… von dem mal abgesehen *lach*

      Aber deine Überlegungen, die gefallen mir … und deine Einstellung auch … deren Pech… da geb ich dir voll und ganz Recht.
      Mal ehrlich … man kann auch nicht immer einen Blumenstrauß mit sich tragen oder ??? *kicher*

  • Christina P.

    Moin,
    von der Shakespeare-Sache hab ich auch erst über einen Roman erfahren, die Autorin hatte davon gelesen und sich einen Roman daraus erdacht.
    Ich stell mir grad vor, mit Blumenvase in Händen durch die Gegend zu laufen… Ganz schön sperrig auf die Dauer 😉

  • Bibilotta

    Ja, da sieht man mal was wir über Bücher so erfahren 😉

    Und neeee… danke… jetzt hab ich wieder Kopfkino und muss so lachen….. neeeeee… mit Blumenvase… echt nicht *lach*

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