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Blogtour

Einblicke in das Leben der Kinder – Blogtour Damaged

***Werbung / Blogtour***

Es freut mich, dass ihr auch heute bei mir, im Rahmen der Blogtour zu “Damaged.Gefangen” von Carina Mueller reinschaut.
Ich bin immer noch total aufgeregt – und aufgewühlt… ich hab euch heute einiges über die Kinder zu erzählen. Also nehmt euch was Zeit und hört mir gut zu, denn das was ich euch berichte, könnte euch Gänsehaut bereiten.
Denn diese Blogtour hat es gewaltig in sich …

Blogtour Damaged.Gefangen …

oder ein Abenteuer, das uns Blogger den Atem raubt.
Wir haben nämlich allerhand Einblicke und Infos für euch aufgestöbert
Aber eins nach dem anderen …
Ich sag euch …

WPD … ich kann es nicht mehr hören.
Es macht mich fertisch….
Wenn ihr schon bei Silke gewesen seid, hattet ihr ja schon einen Einblick in die dystopische Welt und Ann-Sophie hat euch ja schon mal einen Einblick in diese spannende Story gegeben.
Nur was Susanne wieder mit mir anstellt. Ich sag euch.
Puhhh und dabei bin ich ja keine zwanzig mehr.
Nun ja, vielleicht äußerlich. (Zwinker)

alt="villa"

Aber der Knaller – Susanne auf Spurensuche – da weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Ich bin ja nur froh, dass sie mich ungesehen hier reinschleusen konnte… aber jetzt … jetzt steh ich alleine hier… und Susanne hat sich aus dem Staub gemacht. Na super. Das ist halt wieder der Wirbelwind Susanne… hätte ich mir ja denken können.

Schnell husche ich um die Ecke und verstecke mich …

Ich muss mich in Acht nehmen, hat sie mir noch gesagt, vor den dunklen Gestalten – das Sicherheitspersonal des Doktors – zwei Lackaffen seien das, mit sehr viel Ausdruckskraft … na, wie die aussieht, kann ich mir schon vorstellen… oder auch nicht. Wenn die wirklich so schlimm sind.

Plötzlich höre ich Schritte… oh mein Gott… wer ist das … diese dunklen Gestalten… die sehen echt gefährlich aus. Sie dürfen mich hier nicht finden – sonst komme ich nie an meine Antworten.

Ach, was ich hier mache? Das fragt ihr ernsthaft?

Na, einer muss sich doch um die Kinder kümmern und mehr über sie herausfinden … so wie das alles hier läuft, das kann doch nicht richtig sein.
Ich bin eigentlich auf dem Weg zu Anna – aber ich kann sie einfach nicht finden. Wo steckt sie denn? Susanne hatte doch extra einen Termin für mich ausgemacht, weil ich mich mit ihr über die Kleinen unterhalten wollte…

Ja, ihr müsst wissen, die Kinder sind hier in Gefahr – diese kleinen Wesen, die nichts ahnend hier ihrem Schicksal trotzen…
Alles einsame Seelen, die von ihren Eltern abgestoßen wurden und dann hier in dem WAISENHAUS *pff* gelandet sind.
WAISENHAUS … was eine Verarsche… ein Waisenhaus würde so etwas nicht mit Kindern tun!
Das ist… grausam!’
Ich kann und will das nicht verstehen!
Und wie kann man sein Kind einfach so in ein Kinderheim geben?
Was sind das für Eltern?
Falls man die überhaupt noch so bezeichnen darf…
Wären hier nicht Anna, Insha oder Odarka, die sich liebevoll den Kindern widmen, wer weiß, was sie noch alles erleiden müssten.

Wobei ihnen das schlimmste noch bevor steht…

Ich verstehe nicht, wie man so etwas Kindern antun kann… die haben doch Besseres verdient! Eine unbeschwerte und unbekümmerte Kindheit mit all ihren Facetten. Liebe, Abenteuer, Vollverpflegung und vor allem mit einer Familie – die sollte ihnen gewährt sein.
Aber nein – die Regierung hat anderes im Sinn…

alt="Türe"

Susanne meinte, ich müsste Anna in der Küche finden, weil sie sich meistens dort aufhält, um sich um das leibliche Wohl der Kinder und Mitarbeiter zu kümmern. Theoretisch ein guter Tipp, nur die Praxis…
Im Moment stehe ich nämlich etwas ratlos in diesem düsteren Gebäude und hab keine Ahnung, wo sie abgeblieben ist. Und je mehr ich mich umschaue, desto mehr schreit alles in mir, hier wieder abzuhauen, doch meine Neugier und mein Wille, irgendwie helfen zu können, sind stärker.

Dann öffnet sich eine Tür.

Zuerst bin ich verunsichert.
Was, wenn das diese Lackaffen sind, von denen Susanne mich gewarnt hat?
Ich überlege, wo ich mich verstecken kann, doch ich habe Glück.
Anna kommt aus dem Zimmer und schaut mich freudestrahlend an.

„Hallo Bibilotta, ich bin Anna. Wie schön, dass du hier bist. Wie geht es dir? Hast du gut hergefunden?“, nimmt sie mich herzlich in Empfang und drückt mich direkt.
Susanne sagte zwar schon, dass Anna ein unglaublich lieber Mensch ist, aber das überrascht mich doch ein wenig. Ich weiß nicht, ob ich mich einer wildfremden Person so an den Hals werfen würde…
Anna bemerkt meine Verblüffung und entlässt mich wieder aus ihrer Umarmung.
„Verzeih bitte, ich wollte dich nicht überfallen. Ich bin einfach nur so unendlich glücklich, dass sich endlich mal jemand für die Kinder interessiert…“, sagt sie und lächelt entschuldigend.
„Kein Problem“, erwidere ich und lächle freundlich zurück.
Ich freu mich sehr, dass du dir Zeit für mich nimmst.“

Anna macht eine abwertende Handbewegung.
„Das ist das mindeste, was ich tun kann. Sollen wir vielleicht direkt zu den Kindern gehen? Heute ist kein Unterricht, sondern Spieltag und den betreue ich. Von daher müsste ich sowieso zurück.“
„Sehr gerne“, willige ich sofort ein und Anna nimmt mich mit in den Raum, aus dem sie gekommen war.
Als wir eintreten, wird Anna direkt von einer Horde kleiner, schreienden Kinder begrüßt, die sich sichtlich sehr zu freuen scheinen, dass sie wieder da ist.
„Huch“, lacht Anna, als sie sich auf sie stürzen und Anna mit ihren kleinen Händchen und Ärmchen umarmen.
„So lang war ich doch gar nicht weg.“
Doch ich sehe, wie glücklich Anna darüber ist.

Gleichzeitig bin ich etwas irritiert von diesem Bild.

Das war nicht das, was ich erwartet oder vermutet hatte. Aber dazu werde ich Anna gleich befragen…
„Ihr Süßen, wollt ihr nicht auch unseren Gast begrüßen? Das ist Bibilotta. Sie besucht uns heute“, erklärt sie den Kindern, die mich daraufhin mit einem „Hallo Bibilotta“ willkommen heißen.
Ich lächle. Die sind zu goldig.

„Hallo“, antworte ich und winke einmal in die Runde.
„Soll ich euch einen Film anmachen? Dann könnt ihr ein bisschen Fernsehen schauen, während Bibilotta und ich uns unterhalten.“
Die Kinder sind begeistert und setzen sich alle vor einen Schrank.
Anna sieht mich an, zuckt mit den Schultern, als wolle sie sagen „Kinder eben“ und geht dann ebenfalls zu dem Schrank. Sie öffnet die Türen und dahinter kommt ein Fernseher zum Vorschein. Anna schaltet einen Kinderfilm ein und kommt dann zurück zu mir.

„Setz dich doch bitte“, sagt sie und deutet auf eine Sitzgruppe, die ein bisschen abseits steht. „Möchtest du etwas trinken? Man sagt, ich mache den besten Kakao, den es gibt.“
„Das ist lieb, aber nein, danke.“ Eigentlich hätte ich schon Lust darauf, aber ich möchte das Gespräch endlich beginnen und mich nicht mit anderen Dingen aufhalten.
Anna und ich nehmen Platz.
„Du wolltest über die Kinder reden“, beginnt Anna und ich nicke.
„Was geht hier eigentlich vor sich?“, platzt es direkt aus mir heraus. Eigentlich hatte ich mir einen anderen Einstieg überlegt – nicht ganz so direkt – aber das Thema ist zu aufwühlend, um erst noch stundenlang um den heißen Brei herumzureden.
Anna schaut mich an. In ihren Augen sammeln sich sofort Tränen.


alt="tears"

Ich bekomme ein schlechtes Gewissen, da ich weiß, dass Anna nichts dafür kann und ich wollte sie keineswegs beschuldigen, deswegen versuche ich, meine forsche Anklage etwas abzumildern.
„Ich weiß, dass du nichts dafür kannst. Man sieht auf einen Schlag, dass du ein herzensguter Mensch bist und dass die Kinder dich lieben. Ich meine, sie nennen dich Mama! Wärst du nicht gut zu ihnen, würden sie nicht so auf dich reagieren.“
Anna lächelt leicht und wischt sich mit einer Hand über die Augen.
„Ich würde mein Leben dafür geben, wenn ich den Kindern helfen könnte, doch ich kann nicht“, sagt sie mit brüchiger Stimme und die erste Träne läuft ihre Wange hinab.

Ich muss schwer schlucken.

Ich hatte schon gedacht, dass dies kein einfaches Gespräch wird, aber dass es direkt am Anfang schon so emotional beginnt, darauf war ich nicht gefasst.
„Magst du mir erzählen, was hier los ist?“, frage ich diesmal etwas feinfühliger und lege meine Hand mitfühlend auf Annas, die ihre auf den Tisch vor uns gelegt hat.
Anna schnieft. „Um ehrlich zu sein, weiß ich das selbst nicht so genau. Ab 21 Uhr ist hier Bettruhe und zwar für alle. Das heißt, das Verlassen des Zimmers ist strengstens untersagt und da ich nur eine Art Haushälterin hier bin, habe ich Angst, wenn ich die Regeln nicht befolge, vor die Tür gesetzt zu werden.“

Ich verstehe Annas Angst. In dieser brutalen, kriminellen Welt möchte niemand ohne sicheren Zufluchtsort sein. „Wenn du sagst, du weißt es nicht genau… was kannst du mir denn sagen?“, hake ich nach.
„Dr. Harris sucht nach einer Lösung, um die Welt zu retten…“
„Das klingt sehr… einfältig“, rutscht es mir raus.
Ich meine, die Welt retten?
Wer würde das nicht gerne?
Aber inwieweit ist solch ein Wunsch realistisch?
„Das stimmt“, pflichtet Anna mir bei. Aber so, wie es aktuell ist, kann es ja auch nicht bleiben.“
„Und was hat das mit den Kindern zu tun?“
„Ich weiß nur, dass Harris sie dafür braucht. Was er allerdings genau mit ihnen macht, weiß ich nicht. Ich bin nicht wichtig genug, dass ich in die Geheimnisse der Regierung eingeweiht werde…“
„Aber du bekommst schon mit, dass hier etwas nicht stimmt…“, stelle ich fest.
„Natürlich! Ich bin vielleicht keine Professorin, aber dumm noch lange nicht! Die Kinder sind den ganzen Tag glücklich. Sie spielen, lachen, ärgern sich gegenseitig… So, wie man sich eine Kindheit – mal abgesehen davon, dass ich nicht ihre richtige Mutter bin – vorstellt.“

„Aber?“

alt="Baum nachts"

Annas Gesichtsausdruck wird schwermütig.
„Die Kinder haben panische Angst vor der Nacht. Sie wollen abends partout nicht ins Bett. Sie schreien, weinen, werfen sich auf den Boden… das volle Programm.“
„Was ist denn nachts?“, frage ich vorsichtig und bin gleichzeitig unsicher, ob ich das überhaupt wissen möchte bzw. ob ich die Antwort verkrafte.
„Keiner von uns weiß, was nachts geschieht. Aber jeden Morgen fehlt ein Kind und niemand weiß, was mit ihm passiert ist…“
Ich muss erneut schwer schlucken.

Das Ganze klingt absolut gruselig…

… und ich wünschte, ich könnte sie einfach alle mitnehmen. Raus aus diesem Waisenhaus, raus aus dieser ganzen grauenhaften Welt. Doch das kann ich nicht und prompt fühle ich mich so hilflos, wie Anna es mit Sicherheit am laufenden Band geht.
Anna und die Kinder tun mir schrecklich leid.
„Gibt es denn keinen anderen Ort, wo ihr hinkönnt?“, frage ich leise.
Anna sieht mich traurig an.
„Glaubst du nicht, darüber hätte ich mir schon Gedanken gemacht? Ich wüsste nicht wo… Und selbst, wenn es so einen Ort geben würde, wäre immer noch die Frage, wie ich mit aktuell 28 Kindern gefahrlos dorthin komme…“
Anna stößt einen tiefen Seufzer aus und ich drücke mitfühlend ihre Hand.

Dann schaue ich zu den Kindern, die alle wie gebannt vor dem Fernseher sitzen.
„Normalerweise ist Fernsehen eine Ausnahme und wir spielen miteinander. Aber da wir uns unterhalten wollten, ist das eine gute Methode, die Kinder so abzulenken, dass sie nichts mitkriegen“, sagt Anna und schaut liebevoll zu den Kindern.
Ich nicke verstehend.
Wie es den Kindern wohl damit geht, hier leben zu müssen“, überlege ich laut.
„Frag sie doch einfach“, sagt Anna.
Etwas irritiert blicke ich sie an.
„Sie fragen? Sie an das erinnern, wovor sie Angst haben?“
Spontan sträubt sich in mir alles gegen diesen Vorschlag, doch Anna schaut mich ermutigend an.

„Nur zu. Kinder verstehen viel mehr, als die Erwachsenen denken…“

Dann schaut sie wieder zu den Kindern. „Noah? Kommst du mal, bitte?“, ruft sie.
Unbehaglich rutsche ich auf meinem Stuhl hin und her.
So ganz wohl ist mir bei der Sache nicht.
„Mach dir keine Gedanken, Bibilotta. Obwohl Noah der jüngste ist, ist auch ihm durchaus bewusst, wo er lebt und im Gegensatz zu uns Erwachsenen, sieht er das ganze erschreckend rational“, sagt Anna bekümmert.
„Ja, Mami?“, fragt ein kleiner, dunkelhaariger Junge, der zum Knutschen süß ist.
„Möchtest du Bibilotta erzählen, wie es dir geht und wie du es hier findest?“
„Mama ist toll! Sie spielt so viel mit uns. Sie macht den besten Kakao und wenn wir ganz brav sind, bekommen wir sogar Pfannkuchen“, erzählt der kleine Junge aufgeregt.
„Das ist aber schön“, antworte ich und streiche ihm durch seine dunklen Wuschelhaare.
„Ich wünschte, es könnte den ganzen Tag Tag sein!“, sagt er euphorisch.
Ich lächle leicht.
„Das wünschte ich auch“, pflichte ich ihm bei, in Gedanken an das, was ihnen nachts wiederfahren könnte.
Ich überlege, ob ich ihn dazu fragen soll, entscheide mich aber dagegen.
Der Junge ist klein.
Wie alt? 5? 6?
Ich möchte ihm seinen Tag nicht verderben, indem ich ihn an heute Nacht erinnere.

„Weil nachts ist blöd“, sagt er auf einmal von sich aus.

alt="traurig, Kind"

„Was passiert denn nachts?“, traue ich mich dann doch zu fragen und sehe in seine plötzlich ängstlich dreinblickenden Augen.
„Sie kommen…“
Ich schlucke. „Wer kommt?“
„Die bösen Männer.“
„Und dann?“
Noah zuckt mit den Schultern. „Dann bist du weg. Für immer…“

Sehr interessant, wenn auch frustrierend.

Gleichzeitig bin ich erstaunt darüber, wie sehr alle dort die Nacht fürchten, obwohl offenbar keiner so genau weiß, was dann passiert.
Eine schwierige Situation und noch schwieriger hier einen Weg zur Hilfe zu finden.
Aber aufgeben kommt für mich ja nicht in die Tüte.
Das heißt, ich werde dranbleiben und euch berichten, wie es weitergeht. Deshalb freut euch jetzt auf den nächsten interessanten Ausblick bei Michaela, die ein Treffen mit ein paar interessanten Protagonisten hatte.

Wie jede Nacht ging auch heute um Punkt null Uhr die Tür am Ende des Schlafsaals auf und Unruhe machte sich breit. Manche Kinder hatten Albträume und schrien deshalb aus Leibeskräften. Manche aus bloßer Angst, dass sie geholt werden würden. Denn der kleine Junge hatte recht: Sie kamen immer nachts und du kehrtest nie zurück …

Zitat aus: Damaged.Gefangen von Carina Mueller

“Damaged. Gefangen” von Carina Mueller

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**Würdest du für das Leben vieler den Tod von wenigen in Kauf nehmen?**
Die siebzehnjährigen Zwillinge Insha und Odarka verfügen über besondere Fähigkeiten, mit denen man viel Gutes tun, aber auch die gesamte Menschheit vernichten könnte …
Kein Wunder also, dass die beiden schon von klein auf dem amerikanischen Militär übergeben wurden, um deren Friedensbewegung zu stärken.
Doch was dort hinter verschlossenen Türen geschieht, hat nichts mit Frieden zu tun …
Reeve gehört zur Gegenbewegung und ihm ist nichts mehr daran gelegen, als diese dubiosen Machenschaften zu zerschlagen. Sein Auftrag: der Tod dieser unheilbringenden Schwestern!
Dann lernt er eine von ihnen kennen …

Mehr Infos zum Buch

Meine Rezension zu “Damaged. Gefangen”


Ich schluckte laut und auch wenn ich wusste, dass das die Sache ganz und gar nicht besser machte, wollte ich sie nicht anlügen und ihr Hoffnung schenken, wo es keine gab…
»Es tut mir unendlich leid, dass ich dir nicht helfen kann. Ich wünschte, es wäre anders. Alles wäre anders. Bitte vergib mir«, brachte ich hervor, bevor meine Stimme versagte.

Zitat aus: Damaged. Gefangen von Carina Mueller

Gewinnspiel

alt="Gewinn Blogtour Damaged.Gefangen"

Um in den Lostopf zu springen, müsst ihr nun einfach die tägliche Gewinnspielfrage beantworten.
Wer nicht unter den jeweiligen Beiträgen kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an (Bücher aus dem Feenbrunnen) senden.
Mail: admin@buecherausdemfeenbrunnen.de
Betreff: Damaged: Gefangen


Gewinnspielfrage

Glaubt ihr, ihr könntet Angst vor Etwas haben,
obwohl ihr gar nicht wisst, was es ist,
aber vor dem ALLE ANDEREN Angst haben?

Teilnahmeregeln

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
  • Das Gewinnspiel läuft vom 17. November 2019 – 24. November 2019 um 23:59 Uhr
  • Jeder Teilnehmer der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 8 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 25. November 2019 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

Damaged. Gefangen – Tourplan


»Auch wenn du mir nicht glaubst, Insha, aber es tut mir wirklich leid, was mit diesen Kindern geschieht. So sehr ich die alten Zeiten zurücksehne, wünschte ich, es gäbe eine andere Möglichkeit. Doch die gibt es nicht. Und wenn es dir irgendwie hilft oder dein Gewissen beruhigt: Weder du noch ich haben eine Wahl. Die Regierung bestimmt, was wie getan wird. Nicht du oder ich.

Zitat aus: Damaged. Gefangen von Carina Mueller

17 Kommentare

  • Sandra Klug

    Oh ja das glaube ich! Angst, vor allem ist spürbar, macht Gänsehaut, nachdenklich, aufmerksam und schreckhaft, und schon ist man mit drin im Karussell und das abspringen ist schwierig, man müsste schon logisch daran gehen und das tut man selten! Angst ist wie herzhaftes Lachen, komischer Vergleich aber genauso ansteckend, nur das Lachen befreit und die Angst kriechen und schleichend dich gefangen nimmt!

    Ein super schöner, spannend zu lesende Beitrag! Ihr gebt euch alle so super viel Mühe und ich bin Mega neugierig auf die Geschichte!
    Am ersten Tag hat es leider mit dem Kommentar nicht geklappt, er wurde leider nicht geladen aber das Lob gilt echt euch allen! Bin gespannt wie es weiter geht 😘

    • Bibilotta

      Hallo Sandra,
      Danke dir für das tolle Feedback. Freut uns natürlich, wenn es dir gefällt und Spaß macht – UND natürlich die Neugier weckt. So soll es ja auch sein 😉
      Danke dir, dass du hier mit dabei bist .

      Zu einer Antwort – ja – du bringst es glaub echt super auf den Punkt -… so seh ich das auch. Angst kann echt ansteckend sein – auch wenn es total irrational ist… aber gerade das, was man nicht erahnen oder genau greifen kann – das macht auch schnell mal Angst.

  • karin

    Hallo liebe Bianca ,

    also jetzt bist auch wo auf Entdecker/Spurensuche gegangen. Sehr mutig von Dir….ich ziehe meinen Hut.

    Irgendwie schon eine komische Geschichte….Welt retten und wieso spielen Kinder da eine so große Rolle. Die Anna und ihre Schützlinge tuen mir echt leid..so voll ausgeliefert zu sein. Erinnert mich etwas an 10 kleine Neggerlein…./in der Grundeinstellung /hoffe das darf man noch so formulieren. …

    Nur leider hier in größeren Dimensionen….wie schlimm. Danke Bianca für Deinen Besuch bei Anna und den Kindern.
    Und ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht…also bis morgen dann.

    Nun zu Deiner Frage…hmmm vor etwas Angst haben auch, wenn man gar nicht weiß vor was? Hmmm, eine schwierige Frage, denn irgendwie schwingt doch immer die Angst vor z.B. Unfall/schlimme Krankheit usw. als unsichtbare Angst in/über uns oder?

    Aber keiner tut sich damit ernsthaft jeden Tag beschäftigen….außer man ist plötzlich selber betroffen. Deshalb sage ich mal nein, ich glaube ich könnte mich als Person da außen vorhalten…außer vielleicht die Menschen in meinem Umfeld geben mir zu verstehen…..da ist was , was Angst haben könnte….und diese unsichtbare Angstgefühl springt auf mich über….

    LG..Karin..

    • Bibilotta

      hihihihihi… ja Karin – du weißt doch wie das ist … in Susannes Fängen … da wird man mitgezogen und ebenfalls auf Spurensuche gejagt .. und letztendlich wars ja auch mal wieder eine schöne Sache. Zumal es nur die Spitze des Eisbergs ist – und nur das Feeling des Buches versucht zu übermitteln.
      Freut mich aber natürlich , dass es dir auch gefallen hat 😉

      Zu deiner Anwort – ja – es ist glaub wirklich so, dass wir stille Angst sowieso in uns haben, was gewisse Dinge angeht, sei es dass man sich um das Kind sorgt oder was auch immer.
      Aber ich bin auch der Meinung, dass man Angst haben kann vor Dingen, vor denen andere Angst haben, und dass sich das übertragen kann auch wenn man letztendlich nicht wirklich weiß WOVOR man wirklich Angst hat. Ist schwer zu erklären.
      Angst kann man auch bekommen, wenn man ein Buch liest und mitfiebert in der Geschichte und auch da weiß man ja manchmal nicht vor was man regelrecht Angst hat.
      Empfindet aber auch jeder anders.

  • karin

    Hm, besonders der letzte Satz macht mir jetzt doch etwas Angst…..vor dem unbekannten Buch…und damit hast Du Deine Aufgabe, glaube ich gut erfüllt…….

    LG..Karin..

    • Bibilotta

      Hihihihihihihi… na neugierig nun ? Es lohnt sich … also ich fand es klasse und bin schon soooooo gespannt was uns in den weiteren 2 TEilen erwartet 😉

  • Judith

    Eigentlich müsste ich arbeiten, aber Deine Worte haben mich total gefesselt und ich bin absolut neugierig auf das Buch.
    Und ja, ich glaube, dass Angst ansteckend ist, auch wenn man nicht weiß, wovor alle andeten Angst haben.

  • *HH*

    Ich denke schon, denn allein das Wissen, dass andere eine wahnsinnige Angst haben, verunsichert einen so dermaßen, dass man es schon mit der Angst zu tun bekommt. Die Angst vor dem Ungewissen, oder das Glauben, man würde so empfinden wie die anderen fühlen. Ich habe auch mal so was erlebt. Ich hatte Angst vor etwas, was ich noch nicht erlebt hatte, was andere aber als schrecklich empfunden hatten. (Dann war es aber so weit, und es war nicht tragisch.) Tja, so ist das. Da macht die Angst der anderen angst.

    • Bibilotta

      Ja – schon heftig, was die Angst anderer mit einem anstellen kann oder?
      Da sieht man mal, wie man sich beeinflussen lässt .. ob man will oder nicht.

  • Eugenia Hense

    Hallo
    Oh man das ist ein Hammer Text den du geschrieben hast muss zu geben habe gänsehaut bekommen
    Mir tun Anna und die Kinder echt leid ich glaube ich wäre nicht so stark wie du bei dem Gespräch. Ich hätte gerne ihnen geholfen aber ich habe angst von den Männern die sie immer nachts holen.
    Zu deiner frage wegen angst man hat eigentlich immer angst zb Unfall vor Krankheiten und sogar vor Menschen hat man Angst ich würde sagen angst ist immer über uns ob wir wollen oder nicht
    Auf das Buch bin ich auf jeden Fall gespannt und ich weiß jetzt schon das es mich richtig beschäftigt wird

    Mit freundlichen Grüßen eugenia

    • Bibilotta

      Hallo Eugenia – freut mich, dass dir der Text gefällt.
      Ich hab den allerdings nicht alleine geschrieben – die Autorin Carina Mueller hat da ganz fleissig mit dran gearbeitet.
      Keiner kennt die Protagonisten besser als sie, und kann das dementsprechend vermitteln – ohne dass wir euch spoilern und Zuviel verraten.
      Hat auch richtig Spaß gemacht 😉
      Zum Thema Angst – ja, die lässt einen glaub nie so ganz los – wenn auch oft unbewusst.
      Aber schön, dass deine Neugier geweckt ist *lach*

  • Angela

    Hallo Bianca,

    danke für deinen mega Beitrag, ich habe Gänsehaut .
    Ich denke die Angst vor dem Unbekannten setzt einem mehr zu weil man nicht weiß was auf einen zukommt und man nicht weiß vor was und wie man sich davor schützen kann.
    Sich vorzustellen was in diesen Kindern vorgeht ist Wahnsinn, gerade weil man weiß das das, was hier passiert so utopisch nicht ist.
    Dieses Buch berührt einen, ob man will oder nicht. 😉

    Liebe Grüße
    Angela

    • Bibilotta

      Oh ja – so uptopisch ist das alles gar nicht – mag man gar nicht genauer drüber nachdenken.
      Aber das macht das ganze Feeling glaub auch aus – eine Story – eine Dystopie – und doch gar nicht so abwegig ist…
      Freut mich auch, dass wir dir ein wenig Gänsehaut bereiten konnten 😉
      Aber keine Angst… ok?

  • Heidi Lelle

    Hallo☺️
    Danke für deinen tollen Einblick,war mega gut,leider auch traurig
    Ich glaube das kann man eindeutig mit ja beantworten.
    Schön allein wenn andere so sehr Angst haben das man selbst davon Angst bekommt.
    Lieber Gruß Heidi

  • Apathy

    Hallo Bibilotta,
    danke, für deinen Beitrag.
    Anna scheint wirklich ein herzensguter Mensch zu sein. Die Kinder lieben sie.
    Die Kinder verstehen oft schon meist mehr, als man denkt.
    Echt grausam, was dort passiert.
    Ja, ich könnte auch Angst vor Etwas haben, vor dem auch alle anderen Angst haben. Die anderen haben ja nicht ohne Grund Angst und sowas ist dann doch irgendwie ansteckend.

    LG Apathy

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