[Rezension] “League of Fairy Tales” von Tina Köpke

alt="League of Fairy Tales"
© Dark Diamonds / Carlsen

League of Fairy Tales:
Die letzte Erzählerin

von Tina Köpke

erschienen: Januar 2018
Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 364
ISBN: 978-3-646-30054-3
E-Book: 3,99 €
Genre: Fantasy
Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Mehr Infos zum Buch

 

Inhalt

**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

Kein typisches Märchen! In einem außergewöhnlichen Setting stellt sich die starke und mutige Heldin Peyton gefährlichen Märchenwesen, um die zu retten, die sie liebt. Von der wunderbaren Autorin Tina Köpke, der Gewinnerin des Indie Autor Community Preises 2017.

//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//

Quelle: www.carlsen.de

 

Meine Meinung

Das ist mein zweites Buch aus der Feder von Tina Köpke. Ich durfte ihr Talent für New Adult, Romance schon kennenlernen – und war jetzt sehr gespannt, wie es sich im Genre Fantasy verhält.

Gebrüder Grimm …

und ihre Märchen, da hatte ich mir von der Inhaltsangabe eher Rotkäppchen, Dornröschen und Hänsel und Gretel oder so vorgestellt, dass die hier eine Rolle spielen. Doch dem war nicht ganz so. Es kamen eher Werwölfe, Meerjungfrauen, die Königin aus Alice im Wunderland vor, die ich nicht wirklich mit den Brüdern Grimm in Verbindung bringe. Die Idee hier eine Erbin der Gebrüder Grimm eine Geschichte zu bieten, ist klasse – nur war ich dahingehend was irritiert. Das hätte ich mir stimmiger vorgestellt. Vielleicht hab ich aber auch einen Denkfehler drin – oder bin zu engstirnig, wer weiß.

Spannung, Abenteuer und eine Menge Fantasy…

erwartet den Leser hier. So hat Tina Köpke es an Ideen, Handlungen und märchenhaften Elementen nicht mangeln lassen. Die Fantasy kommt hier nicht zu kurz und lies mich hier gebannt an den Zeilen hängen.

Eine Parallelwelt

Eine geniale Idee, dass diese Wesen in einer Parallelwelt existieren und versuchen in die Welt der Menschen einzudringen. Dem muss natürlich Einhalt geboten werden. Sehr spanned wird das hier dargstellt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte es mir lebhaft vorstellen und war gespannt, was mich da so alles erwartet.

Erzählweise

Die ganze Geschichte wird aus 3. Perspektive erzählt. Dies macht das ganze stimmig und märchenhaft interessant. So erhält der Leser trotzdem die Möglichkeit, aus verschiedenen Personensichten die Geschichte zu erleben. Hier wurde aber leider vieles dann doppelt erzählt – was nicht so hätte sein müssen. Dadurch kam nichts wirklich Neues für den Leser bei raus – nur eine Art Wiederholung aus anderer Sichtweise. Ein Punkt ,der mich nicht so überzeugen konnte und einige Längen erspart hätte.

Außergewöhnliche Heldin

Payton, die Erbin der Brüder Grimm, ist ein sehr starker, außergewöhnlicher Charakter. Sie ist eine Heldin, mit Fehlern, eigenem Dickkopf und ja – eine Figur, die gegen sämtliche Erwartungen, absolut ihr eigenes Ding dreht. Ich mochte vor allem, dass gerade sie als Heldin, ihre Fehler mit sich bringt – und dadurch einfach nur sympathisch und nicht aufgesetzt wirkt.

Anders als erwartet …

und leider nicht auf voller Linie überzeugend, war diese Geschichte für mich. Es gab einige Unstimmigkeiten, die mich ein wenig aus der Bahn warfen – und es war nicht total überzeugend für mich. Die Grundidee ist klasse – es wäre nach oben aber noch einiges machbar gewesen.

Fazit

“League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin” von Tina Köpke konnte mich nicht 100 % überzeugen. Die Grundidee war klasse, es wurden aber leider falsche Erwartungen bei mir geweckt. Es war ein netter Lesespaß, der noch mehr Potential hätte zulassen können. Märchenhaft und Fantasievoll mit außergewöhnlicher Heldin waren super Ansätze, doch letztendlich war es nur ein mittelmäßiges Abenteuer für mich.

Das E-Book wurde mir als Rezensionsexemplar von Netgalley zur Verfügung gestellt.

 

Weitere gelesene Bücher von Tina Köpke

125 Tage Leben 

 

Mehr über Tina Köpke

Tina Köpke, geboren 1989, lebt zusammen mit ihrem Verlobten in Berlin. Ihre große Liebe für starke Protagonistinnen prägte sie bereits in jungen Jahren und später als Autorin. Wenn sie nicht gerade schreibt oder als freie Gestalterin Buchcover für andere Autoren entwirft, geht sie gerne mit ihrem Hund spazieren, schaut TV-Serien oder liest bei einer Tasse Tee ein Buch auf ihrem Balkon. Mit ihrem Debütroman gewann sie 2017 den »Indie Autor Community Preis«.

Quelle: Carlsen.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Ich erkläre mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten einverstanden. *