[Rezension] “Wasteland. Tag des Neubeginns” von Emily Bähr

Wasteland 1:
Tag des Neubeginns

von Emily Bähr

erschienen: 5. April 2018
Verlag: Impress
Seiten: 388
ISBN: 978-3-646-60424-5
E-Book: 3,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Reihe: Band 1

Buch beim Verlag

 

Kurzbeschreibung

**Gegen den Rest der Welt**
Umgeben von Schrott und nuklearem Ödland kämpft die 17-jährige Lys gemeinsam mit ihrem Vater ums tägliche Überleben. Wesen, die nicht mehr menschlich sind, durchstreifen das Land und nur die Mauer der Siedlung schützt die beiden vor ihrem sicheren Tod. Als ihr Vater spurlos verschwindet, ist Lys plötzlich auf sich allein gestellt und die Situation scheint für sie ausweglos. Bis sie einem Kopfgeldjäger begegnet, der sich selbst nur »Z« nennt und ihr anbietet sie in die nächste Stadt zu führen. Damit muss sich Lys allerdings nicht nur dem grausamen Alltag außerhalb ihrer Siedlung stellen, sondern auch den Gefühlen, die der verschwiegene Z in ihr hervorruft…

Mit »Wasteland« hat Emily Bähr eine romantische Dystopie geschaffen, die keine Wünsche offenlässt. Hochkarätige Spannung und eine einzigartige Atmosphäre lassen eine fantastische Geschichte entstehen, in der es vor allem auf eines ankommt: überleben.

Quelle: carlsen.de

//Alle Bände der romantisch-dystopischen Reihe:
— Wasteland 1: Tag des Neubeginns
— Wasteland 2: Zeit der Rebellion (Juli 2018)
— Wasteland 3: Moment der Entscheidung (Oktober 2018)//

Autor

1994 in einem kleinen Dorf der Südpfalz geboren fand Emily Bähr schon früh ihre Liebe zu Büchern und Geschichten aller Art. Der Wunsch, einmal nach England zu ziehen ließ viele ihrer Geschichten eben dort spielen, so nun auch ihre erste Veröffentlichung »Ewig und Du«. Mit diesem Werk verließ sie zum erstem Mal den gewohnten Bereich der Dystopien und wagte sich an eine romantische Komödie – mit Enten.

Quelle: carlsen.de

 

Meine Meinung

Anfang des Jahres habe ich den Debütroman “Ewig und Du” von Emily Bähr gelesen und ich war von ihrer Geschichte und ihrer Schreibweise sehr angetan. Darum war ich natürlich neugierig, was es mit Wasteland – ihrer dystopischen Trilogie auf sich hat und konnte mir den ersten Teil nicht entgehen lassen.

Sehr anschaulich, bildgewaltig und abenteuerlich beschrieben wird man in das Ödland entführt. Eine Welt, die sich sehr außergewöhnlich, abenteuerlich und wahnsinnig spannend gestaltet . Anhand der Beschreibungen, Erklärungen und Einführung wird hier alles sehr greifbar und filmreif beschrieben, so dass man als Leser einen sehr detaillierten Einblick bekommt. Man findet sich hier in einer Welt – die sehr düster, gefährlich und spannend wirkt.

Auch die Charaktere sind sehr geheimnisvoll und dunkel hier in der Geschichte und lassen es im gesamten sehr spannend und düster wirken. Dabei lernt man Lys Geschichte aus der Ich-Sicht kennen – sie ist ein find ich sehr interessanter Charakter, der einige Überraschungen mit sich bringt. Aber da ist sie nicht die einzige – und das macht es besonders spannend.

Sehr fesselnd führt Emily Bähr den Leser nach Wasteland – und es wird nicht langweilig. Es wird dramatisch, spannend und sehr geheimnisvoll – und mit ihren sehr detaillierten und fesselnden Beschreibungen kann man einfach nicht genug bekommen. Durch die Geschichte zieht sich außerdem eine zarte, und nicht zu aufdrängende Liebesgeschichte, die hier richtig genial ihren Part in der Geschichte hat. Auch wenn ich sonst sehr gerne auf viel Romantik stehe – so hat es mir hier in diesem Auftakt der Trilogie wunderbar gefallen und war absolut stimmig zum Rest der Geschichte.

Der Einstieg ist spannend – die Entwicklung und der weitere Verlauf ist mitreißend und faszinierend. So nimmt es immer mehr an Tempo auf und am Ende überschlägt sich regelrecht alles. Ich bin gespannt wie es weitergeht und was uns in den Folgebänden noch so erwartet.

Was man hier auch wieder findet – ist eine Menge Humor und Ironie – die es ganz schön in sich hat. Dafür hat Emily Bähr glaub ein besonderes Händchen, was schon in “Ewig und Du” die Gemüter spaltete – wobei es hier in dieser dystopischen Geschichte eine andere Bedeutung hat. Zwischen all der Düsterheit, kann und muss es einfach auch witzige und ironische Szenen geben – gerade auch wenns ums blanke Überleben geht.

Am besten macht ihr euch selbst ein Bild, indem ihr euch nach Wasteland wagt … es lohnt sich !!!

 

Fazit

“Wasteland 1. Tag des Neubeginns” von Emily Bähr ist der Auftakt einer dystopischen Trilogie. Ganz anders als ihr Debütroman, wird es hier düster, fesselnd und gefährlich – aber auch sehr spannend, abenteuerlich und bildgewaltig. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz. Sehr fantasiereich, außergewöhnlich und absolut abenteuerlich gestaltet sich alles hier.

 

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