[Rezension] “Wenn gestern unser morgen wäre” – Liebesroman

 

Wenn gestern unser morgen wäre

von Kristina Moninger

erschienen: Juni 2017
Verlag: FeuerWerke Verlag
Seiten: 300 Seiten
ISBN: 978-3945362297
E-Book: 1,74 €
Taschenbuch: 11,90 €
Genre: Liebesroman

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Inhalt

Sara hat in wenigen Tagen so ziemlich alles falsch gemacht, was sie falsch machen konnte. Nichtig-kleine aber auch tragisch-große Fehler. Mit wenigen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.

Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen. Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen …

Quelle: feuerwerkeverlag.de

 

Autor

Kristina Moninger wurde 1985 in Würzburg geboren. Ihr Übersetzerstudium hat sie erstaunlicherweise nicht nur fremden Sprachen besonders ihrer Muttersprache näher gebracht. Letztendlich war das Studium der Auslöser dafür, eine lange in ihr schlummernde Idee auf Papier zu bringen.

Quelle: feuerwerkeverlag.de

 

Meine Meinung

 

Wenn gestern unser morgen wäre – was ein toller Roman. Hach – ich bin immer noch hin und weg und weiß gar nicht recht wo ich so wirklich anfangen soll und will. Innerhalb eines Tages habe ich dieses Buch verschlungen – mich mitreißen lassen und einfach nur die Story inhaliert, geliebt – und mir allerlei Denkimpulse daraus mitgenommen.

Das Cover- ein Traum

ich liebe es  – so wunderschön stimmig, romantisch, traumhaft schön – einfach nur megapassend und treffend zur Geschichte. Die Titelwahl ist ebenso ansprechend und lässt einen kurz überlegen … was wäre denn wenn …. solche Gedankenspiele können ganz lustig und interessant sein – aber die Geschichte dazu – die ist der Knaller.

Allein schon die Inhaltsbeschreibung lässt erahnen, was hier auf einen zukommen wird … doch was den Leser hier dann wirklich erwartet … hach …

Wenn gestern unser morgen wäre … ja, was wäre dann?

Allein diese Frage – die lässt einen ganz schön grübeln.
Was wäre, wenn wir unser Leben einfach nochmals ein Stück zurück spulen könnten?
Würden wir einiges ändern und anders machen? Was hat das für Konsequenzen – was würde das für unser Leben heißen? Fragen über Fragen, die interessant sind – und die hier im Buch eine besondere Bedeutung haben. 

Lasst euch drauf ein und wagt diesen Schritt mit Sara…

Für mich als Romantik-Fan ein Traum…

… es war einfach nur herrlich schön, sich hier fallen zu lassen – und sich von dem fließenden, erfrischenden und humorvollen Schreibstil mit sehr viel Denkanreiz mitreißen zu lassen. Kristina Moninger konnte mich da sofort packen – und schaffte es, dass ich bei all den dramatischen, traurigen und auch sehr romantischen Passagen, mich von all den Fragen, Überlegungen und Ausführungen der Hauptprotagonistin zu einigen Selbstreflexionen hinreißen hab lassen.  “Was wäre wenn …” das hab ich mich während der Geschichte immer wieder gefragt… sofern ich von Matt und Sara nicht zu sehr abgelenkt war *lach*
Diese Geschichte hat mich emotional total ergriffen – so gefühlvoll, romantisch, traumhaft und einfach nur WOW.
Was liebe ich solche gefühlvollen, herzergreifenden Geschichten, deren Protagonisten mein Herz stürmen und erobern – und deren Story mich total dahinschmelzen lässt und mein Herz zum rasen bringt.

Wundervolle Charaktere mit Ecken, Kanten und Fehlern …

Während an erster Stelle die Geschichte um Sara im Mittelpunkt steht, eine sehr starke, taffe, aber auch verformbare Person, die immer allen alles recht machen will, vor allem ihrer Mutter – vergisst dabei sehr schnell, was sie selbst eigentlich ist und sein will. Doch dazu muss ihr erst Matt über den Weg laufen, dass sie ihre Lebenseinstellung überdenkt und ändert.
Dabei wird alles neu durchdacht und auf einmal mit anderen Augen gesehen – im Job, in der Familie und in der eigenen Beziehung – und wenn dann auch noch ein gravierender Einschnitt dafür sorgt, dass sie einige Tage erneut erleben und gestalten darf – mit dem wissen, es besser zu machen – dann wird das alles schon sehr interessant und ja – einfach nur sehr unterhaltsam und aber auch tiefgründig interessant.

Tiefgründige Themen und Drama – die Realität ist greifend nah

Kristina Moninger schafft hier auch Themen einen Platz, die nicht einfach sind. Diese Themen werden aus zweierlei Denkweisen aufgegriffen, was mir sehr gut gefallen hat. Sehr interessant und spannend, hier sich mitreißen zu lassen. Dabei gibt es kein wirkliches richtig oder falsch – so eine Beurteilung nimmt sich die Autorin nicht raus – nur setzt sie interessante und nachdenklich stimmende Denkanstöße in einer wunderschönen, gefühlvollen Geschichte.
So gibt es dieser herzergreifenden Geschichte die passende Dramatik und ein Stück trauriger, schwerer Realität – die so greifbar nah ist.

Schmetterlinge und Glühwürmchen

Gerade auch die Romantik kommt hier nicht zu kurz – so wird es sehr gefühlvoll und megaromantisch – Schmetterlinge und Glühwürmchen haben hier einen besonders beeindruckenden Einsatz – der mein Herz höher schlagen lies.

Ich bin immer noch hin und weg – und bevor ich euch die ganze Story hier erzähle lasse ich es einfach mal so stehen … nur eines noch ….

… ich hätte noch ewig weiterlesen können – so schön war es!!!

 

Fazit

“Wenn gestern unser morgen wäre” von Kristina Moninger ist ein wunderschöner, gefühlvoller Roman. Durch den fließenden, humorvollen und mitreißenden Schreibstil ist es ein leichtes durch die Geschichte zu suchten und mit Sara und Matt einige tolle Momente zu erleben.  Dabei kommen allerhand tiefgründige und interessante Themen zum Einsatz – die mich mehr als einmal tief berührten und mein Herz schneller schlagen lassen – und daran waren nicht nur die Schmetterlinge und die Glühwürmchen schuld.

 

 

Kommentare 2

  • Hallo Bianca,

    nun mit dem Cover kann ich mich persönlich nicht wirklich anfreunden.
    Auch wenn es romanisch daher kommt, aber Schmetterlinge gefangen im Glas geht für mich dann der Bienenaktion gar nicht mehr.

    Denn auch die Schmetterlinge werden in unserer Natur immer weniger….außer Fruchtfliegen gerade in der heißen Zeit…..grins…oder echt eine Plage?

    LG..Karin…

    • Hier in der Geschichte geht’s nicht um echte Schmetterlinge – sondern Papierschmetterlinge – die haben eine romantische verliebte Bedeutung dort ….
      Und auch Glühwürmchen sind hier nur in freier Natur von Stellenwert … also alles gut, liebe Karin ;)

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