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Allgemein

Interview mit Ella Yunis

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Wisst ihr was heute für ein Tag ist?
Nicht nur, dass Ostern vorbei ist – nein – heute ist

DER WELTTAG DES BUCHES

Ein Tag, der sich nur dem Buch widmet. Wie jedes Jahr am 23. April steht das Buch in jeglicher Form im Mittelpunkt. Ich hab dieses Jahr mal kein reines Gewinnspiel zum Welttag des Buches am Start (ist ja auch erst die große Oster-Blogtour zu Ende gegangen).

Dafür hab ich euch ein tolles Interview mit der lieben Ella Yunis. Ich hab sie rund um ihr Buch “Wir in den schönsten Farben” ausgefragt – und so einige interessante Einblicke aus ihr rauskitzeln können.

Also … lasst uns das Buch heute feiern.

Interview mit Ella Yunis

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© Ella Yunis – Autorenbild

Wer ist Ella Yunis?

Hallo liebe Ella – ich freue mich, dass du dir die Zeit nimmst mir ein paar Fragen zu beantworten. Willst du dich den Lesern einfach mal kurz vorstellen zum Einstieg? Das wäre klasse 😉

Ella: Mein Name ist Ella Yunis. Ich wohne im beschaulichen Berlin und ansonsten gibt es gar nichts so wahnsinnig Spannendes über mich zu berichten, deshalb erzähle ich auch viel lieber die Geschichten anderer.

Vielleicht noch ein paar kleine private Einblicke von dir?

Lieber Tee oder Kaffee?

Ella: Tee … Pfefferminz (aus nostalgischen Gründen) und Chai

Süß oder Salzig?

Ella: süüüüüüß

Haustiere ja oder nein?

Ella: Sowas von ja! (sagt die loyale Untergebene zweier besitzergreifender Kater)

Lesen oder Film gucken?

Ella: Von einem guten Buch hat man natürlich länger etwas als von einem guten Film. Gerade während des Schreibprozesses fällt es mir aber schwer, mich voll und ganz auf Bücher einzulassen. Da schwingt dann immer Arbeit mit und ich fange an, die Szenen zu analysieren. Da schaffen es Filme und Serien eher, dass ich mich fallen lassen kann, obwohl auch da die kleine Autorin auf meiner Schulter sitzt und über den ein oder anderen schlechten Dialog meckert und nach Logiklöchern Ausschau hält.

Was ist dein persönliches Lieblingsbuch?

Ella: Es gibt so viele, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: „Einhundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez war einfach wunderbar, Nabokovs Sprache in „Lolita“ hat mich schwer beeindruckt und Kazuo Ishiguros „Never let me go“ tief berührt. Aber wenn es ein Buch gibt, das ich immer wieder lesen könnte, dann ist das „Jane Eyre“ von Charlotte Brontë. Die Begegnung mit Jane war eine Begegnung mit mir selbst. Ich liebe Jane, ich liebe Rochester, ich liebe die raue nordenglische Landschaft. Ich lebe und atme beim Lesen jede Zeile und bin jedes Mal traurig, wenn die Reise vorbei ist.

Website von Ella Yunis

Danke dir für die tolle Vorstellung – doch jetzt wollen wir über dein Buch reden.

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Fragen zum Roman
“Wir in den schönsten Farben”

Du hast ja vor kurzem dein erstes Buch veröffentlicht: „Wir in den schönsten Farben“ dein großes Debüt also. Wie fühlst du dich damit? Wie ist der Start gefühlstechnisch für dich gelaufen?

Ella: Ehrlich gesagt, war ich heillos überfordert. Den Stress, den so eine Veröffentlichung mit sich bringt, hatte ich total unterschätzt. Aber auch die große positive Resonanz von den Bloggern (und später den Lesern) hat mich erstmal überwältigt. Den vielen Zweifeln, die ich zwischendurch immer mal wieder beim Schreiben hatte, begegneten auf einmal so viele begeisterte Stimmen. Das war Balsam für meine unsichere Autorenseele, hat mich aber gleichzeitig auch ungläubig erstarren lassen.

Verrat uns doch mal bitte, worum es in diesem Roman geht – in deinen eigenen Worten

Ella: Ich stelle „Wir in den schönsten Farben“ immer als Liebesroman vor, aber eigentlich wolle ich mit der Geschichte viel mehr. Ich wollte den Leser in die Welt des Theaters entführen, eine Welt, die mir selbst schon so viele schöne Stunden beschert hat. Ich wollte in das farbenfrohe Universum der alten und neuen Meister eintauchen. Ich fand es spannend zu sehen, was passiert, wenn diese beiden Welten in Form zweier junger Menschen aufeinanderprallen, die beide ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen haben. Also schuf ich die Geschichte von Kunststudentin Ivy, die sich ans Theater verirrt und dort auf Umwegen die Liebe findet.

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Mehr Infos zum Buch

Ich durfte dein Buch „Wir in den schönsten Farben“ ja schon vorab lesen – und dabei wollte ich deine Rezensionsanfrage erst noch ablehnen – wegen Zeitmangel. Doch dank dem wunderschönen Cover und der interessanten Inhaltsangabe war meine Neugier größer – so dass ich mich darauf eingelassen habe – worüber ich im rückblickend auch froh bin.
Wie bist du auf diese schöne Cover-Idee gestoßen? Wer hat dir das gezaubert? Erzähl uns doch mal was darüber.

Ella: Tatsächlich habe ich das Cover selbst gemacht – mithilfe eines Freundes. Wir haben beide rudimentäre Kenntnisse in Grafikprogrammen und haben viel mit den Silhouetten der beiden Protagonisten herumprobiert. Mal gab es einen Hintergrund, mal nicht. Mal waren die Silhouetten bunt ausgefüllt und dann wieder schwarz. Irgendwann haben wir Tabula Rasa gemacht und sozusagen wieder mit einer weißen Leinwand angefangen und da kam uns der Geistesblitz mit den Klecksen. Wir wussten beide: das ist es!

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Meine Rezension zu “Wir in den schönsten Farben”

Das Cover ist ja schon eine Kunst für sich – und um das Thema Kunst geht es ja auch in deinem Roman. Wie kam es dazu … Kunst und Theater in einer gefühlvollen Geschichte zu verpacken? Was war der Auslöser?

Ella: Dass Ivy Kunststudentin ist, war für mich von Anfang an klar, aber sie sollte zunächst am Set einer Serie arbeiten. Ein Theaterbesuch und eine wirklich großartige Aufführung von „Hamlet“ haben mich dann auf die Idee gebracht, das Setting zu wechseln. Die Energie, die von der Bühne ausging, war wirklich außergewöhnlich – ich wollte sehen, was das mit meiner introvertierten Malerin macht, wenn ich sie diesem extrovertierten Zirkus aussetze.

Wie hast du die Thematik recherchiert – oder woher hast du all das Kunstwissen und Theatereinblicke dir erstanden – um sie dem Leser so bildhaft und anschaulich hier in einfachen Worten dem Leser zu präsentieren?

Ella: Ich gehe viel und gerne ins Theater und so ist das Geschehen auf der Bühne im Buch, wenn auch selbst ausgedacht, inspiriert von Theaterstücken, die ich gesehen habe. Darüber hinaus habe ich mich ein wenig belesen, was die allgemeine Theaterarbeit betrifft, um Szenen wie die im Workshop möglichst glaubhaft beschreiben zu können.

Auch bei der Kunst war es eine Art Mischung aus Liebhaberei und Recherche. Ivys Kunstwerke sind all die Dinge, die ich malen würde, wenn ich das Talent dafür hätte. Ihre Verehrung von Doré und Courbet ist meine. Für die Museumsszene in New York musste ich allerdings einiges recherchieren, denn ich war noch nie im MET. Also habe ich einen virtuellen Rundgang gemacht, Museumspläne studiert und mir Bilder ausgesucht, die ich passend fand.

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Ich selber bin ja was Kunst und Theater angeht ein absoluter Banause – außer es betrifft die Kunstwerke meiner Tochter *lach*
Aber du hast es geschafft, dass ich in deinem Roman hin und weg war – und die Bilder auch regelrecht vor Augen hatte – das fasziniert mich noch immer.
Warum hast du gerade diese Bilder gewählt, die im Roman zum Einsatz kommen?

Ella: Ich freue mich riesig, dass es mir offenbar gelungen ist, die Kunstwerke durch meine Beschreibungen zum Leben zu erwecken. Das war eine große Herausforderung. Jeder sieht in so einem Bild etwas anderes und projiziert seine ganz eigenen Gefühle darauf. Ich habe Yves Tanguy im Guggenheim in Venedig gesehen und seine Bilder haben etwas in mir ausgelöst. Deshalb wollte ich ihn und Kay Sage unbedingt einbauen, erst recht als ich im Zuge der Recherche vom tragischen Ende ihrer Liebe las.

Beim Meeresbild von Courbet war es anders. Das fand ich auf den ersten Blick eher nichtssagend. Aber das Faszinierende an der Kunst ist ja, dass es unterschiedliche Menschen unterschiedlich anspricht und den Gedanken, dass etwas so Unscheinbares eine so überwältigende Wirkung auf jemanden haben kann, sein Leben verändern kann, fand ich spannend. Gerade im Hinblick auf Ivys schüchterne Art. Für Jack ist sie quasi das Meeresbild von Courbet.

Diese Bilder / Gemälde findet man ja auch bei dir auf der FB-Seite – wenn man also gucken will, worum es genau geht – dann lohnt es sich da mal reinzuschauen.

Was stand bei deinem Roman eigentlich zuerst – die Charaktere oder die Thematik mit Kunst und Theater?

Ella: Ivy, Jack, Oliver waren zuerst da. Und mit ihnen die Kunst. Dann kamen das Theater und Cosgrove als eine Art Antagonist, der Ivy noch zusätzlich das Leben schwer macht. Ivys beste Freundin Meghan hatte anfangs eine viel kleinere Rolle, doch ich finde, sie bringt als jemand, der so gar nicht in dieser kreativen Welt zuhause ist, eine bereichernde Facette in die Geschichte. Es tut Ivy gut, Impulse von außen zu bekommen, auch wenn Meghan mit ihren gutgemeinten Ratschlägen manchmal übers Ziel hinausschießt.

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Dein Hauptthema war ja „Die Kunst sich zu trauen“ – was wolltest du dem Leser hier mit auf dem Weg geben?

Ella: Dass es sich lohnt, auch mal etwas zu riskieren. Dass man sich nicht gegen alles Negative absichern kann, denn vieles von dem, was uns passiert, liegt nicht in unserer Hand. Dass es manchmal besser ist, etwas zu bereuen, das man getan hat, als sich ewig zu fragen, was hätte sein können. Etwas, dass ich mir selbst immer wieder sagen muss.

Wie ist das bei deinen Charakteren – haben die von Anfang an einen festen Ablauf von dir vorhergegeben – oder kann sich das in der Geschichte nochmal ändern? Gibt ja viele Autoren die sagen, dass ihre Charaktere auf einmal ein Eigenleben entwickeln und die Geschichte ganz anders wird als ursprünglich geplant. Ist das bei dir auch so?

Ella: Ich hatte von Anfang an einen ziemlich genauen Plan, wen ich wie haben will und wohin die Reise gehen soll. Aber wie das manchmal mit Reisen ist – man lernt die anderen erst so richtig kennen, wenn man eine Weile gemeinsam unterwegs war. Es gab Momente, da musste ich umdenken, weil mir klar wurde, dass meine Figur sich aufgrund ihres Charakters so nicht verhalten kann. Die Geschichte wurde dadurch nicht grundlegend in eine andere Richtung gelenkt, nahm aber durchaus den ein oder anderen Umweg.

Was die Figuren betrifft, hat neben Meghan auch Oliver mehr Raum bekommen als ursprünglich geplant. Die positive, leichte Art der beiden war einfach das perfekte Gegengewicht zum grüblerischen Wesen von Jack und Ivy. Ich hatte so viel Spaß mit ihnen, dass ich unbedingt mehr Zeit mit ihnen verbringen wollte.

Ivy konnte mich ja von Anfang an überzeugen. Eine junge Kunststudentin, die in einer Schaffenskrise steckt und einen Weg daraus sucht – dabei muss sie allerhand Hürden nehmen – um sich letztendlich wieder zur trauen. Wieviel von dir steckt in diesem Charakter? Steckt überhaupt was von dir da drin? Oder wie kamst du auf diese Figur?

Ella: In Ivy steckt mehr von mir als mir lieb ist. Das Grübeln, das Zweifeln, das Zögern, weil die Stimme im Kopf sagt, man sei nicht gut genug. Sich jeden Schuh anziehen, der einem vor die Füße geworfen wird, auch wenn er gar nicht passen kann. Und sich selbst im Wege stehen mit genau diesen Dingen. Vielleicht tat mir deshalb die Gesellschaft von Meghan und Oliver so gut. Letztendlich sind das ja auch Facetten von mir, die ich einfach öfter ausleben müsste.

Der cholerische Boss hat mir ja auch sehr gut gefallen – findet man den in deinem Umkreis irgendwo? Oder bist du so jemandem schonmal begegnet?

Ella: Hm. Also wenn ich das fortführe, was ich gerade gesagt habe, muss der wohl auch eine Facette von mir sein. Wie unangenehm!

Aber im Ernst. Ich hatte ein paar Mal die Gelegenheit hinter die Kulissen des Theaters zu blicken und – ohne Namen zu nennen – von dieser Sorte gibt es viele. Ich glaube, gerade in den kreativen Berufen wird Wahnsinn oft mit Genie verwechselt und cholerisches Verhalten viel eher entschuldigt.

Du hast in der Geschichte auch wundervolle Schauplätze aufgegriffen, die mich haben träumen lassen. Auch diese hast du so bildgewaltig beschrieben, dass ich sie als Leser regelrecht vor Augen hatte. Warst du selbst schon an diesen Plätzen? Oder woher kommt diese sehr detaillierte Beschreibung? (Denn auch hier gibt’s auf der FB-Seite eindrucksvolle Fotos von den Schauplätzen des Romans zu finden).

Ella: Um ehrlich zu sein, beschränkt sich mein Wissen über Maine auf diverse Folgen von „Mord ist ihr Hobby“ (und das ist ironischerweise in LA gedreht worden). Ich hatte aber das Glück den Indian Summer in Kanada zu erleben. Die Farbenpracht ist schon außergewöhnlich. Das wolle ich unbedingt in der Geschichte haben. Der Rest war witzigerweise viel von dem Gefühl, das mich auch bei Ausflügen an die herbstliche Ostseeküste von Rügen überkommt. Dieses Gefühl von Freiheit in einer rauen und doch so friedlichen Naturkulisse ist ja irgendwie universell, egal an welchem schönen Fleckchen Erde man gerade weilt.

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Wie lange hast du dich jetzt eigentlich mit dieser Geschichte beschäftigt? Und wie kam es dazu, dass du diesen Roman nun als Selfpublisher veröffentlicht hast? Ist ja ein großer Schritt mit einem Debüt sich in die Welt zu wagen oder nicht?

Ella: Insgesamt hat alles viel länger gedauert als gedacht. Aber so ist es ja immer im Leben, vor allem, wenn man etwas zum ersten Mal macht. Die Geschichte lag schon lange in Rohfassung in der Schublade, weshalb ich naiverweise glaubte, das nur noch ein wenig schön schreiben zu müssen und das Buch innerhalb eines Jahres in der Hand halten zu können. Insgesamt hat es aber gut und gerne drei Jahre gedauert bis es tatsächlich zur Veröffentlichung kam – eine waschechte Sinnkrise inklusive.

Ich habe mich bewusst gegen einen Verlag entscheiden, weil ich die Zügel selbst in der Hand halten wollte. Das ein oder andere Mal habe ich das schon bereut, denn Autor, Verleger und Marketingchefin in einer Person zu sein, schlaucht ganz schön. Und natürlich kann ich auch finanziell nicht mit der Schubkraft eines Verlages mithalten, wenn es beispielsweise um Werbemaßnahmen geht.  Doch ich habe viel gelernt und blicke deshalb für das nächste Buch durchaus positiv in die Zukunft.

Es gibt in diesem Roman wunderschöne Passagen und Stellen – ich kann die gar nicht alle aufzählen. Aber vielleicht kannst du uns dein Lieblingszitat oder deine Lieblingsszene verraten?

Ella: Gute Frage. Mir hat die New York Reise viel Spaß gemacht. Das hat sich quasi von selbst geschrieben. Auch das letzte Kapitel hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ansonsten schreibe ich sehr gerne Dialoge und könnte hier stellvertretend dafür einen kurzen Schlagabtausch zwischen Ivy und Oliver anführen:

Wir haben nämlich keinen goldenen Löffel bei uns im Haus. Nicht mal einen silbernen.« Sie warf Oliver einen stichelnden Blick zu.
»Ja, ich weiß, ich habe leicht reden. Mit meinem Background.«
»Ich wette, du wohnst in einem Schloss.«
»Jeder in England hat ein Schloss«, gab Oliver trocken zurück.
»Mit Marmorböden und Swarovski-Kronleuchtern?«
»Du solltest das Bernstein-Badezimmer sehen.«
»Und natürlich hast du eine diamantbesetzte Zahnbürste.«
»Gibt es sowas?«
»Bestimmt.«
»Würde gut zum Champagner passen, mit dem ich mir immer den Mund ausspüle.«
»Bevor du ihn zum Frühstück mit Kaviar und Trüffeln füllst?«
»Selbstverständlich! Meine Schulbrote waren übrigens auch immer in 100-Pfund-Noten eingewickelt.«
»Hab ich nicht anders erwartet.«
Oliver bedachte sie mit diesem schelmischen Grinsen, für das er inzwischen berüchtigt war. »Jedenfalls hast du recht. Geldsorgen gab es bei uns nie. Meine Familie hat mich einfach machen lassen.«

Zitat aus: Wir in den schönsten Farben
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Wirst du weiterhin schreiben und uns Geschichten präsentieren? Oder bist du sogar schon dabei?
Wenn ja – was wird den Leser da erwarten? (Wir sind ja sehr neugierig!!!)

Ella: Ich habe verschiedene Projekte, die alle noch in den Kinderschuhen stecken. Zum einen möchte ich mich näher mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Anstelle einer Kunststudentin will ich mich zusammen mit einer Biologie-Doktorandin in ein neues Liebesabenteuer stürzen. Es wird vermutlich wieder in die USA gehen, diesmal aber jedoch an die Westküste.

Dann gibt es tatsächlich bereits viele Nachfragen nach einem zweiten Teil von „Wir in den schönsten Farben“. Auch dazu gäbe es Ideen, zum Beispiel vom Theater an ein Filmset zu wechseln und von den USA nach Großbritannien.

Und dann wäre da noch der Romantasy-Mehrteiler mit einer Protagonistin, die so ganz anders ist als Ivy, die aber ebenfalls vor großen Herausforderungen steht, als sie ihr Job in die düstere Unterwelt paranormaler Gesetzloser führt.

Einen groben Fahrplan habe ich auch und ich hoffe, dass ich den diesmal auch halbwegs einhalten kann. Es soll keine drei Jahre dauern, bis das nächste Buch erscheint.

Liebe Ella – ich danke dir, dass du spontan dir die Zeit genommen hast für dieses Interview. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit dieser wunderbaren Geschichte und hoffe, dass sie von ganz vielen Lesern gelesen wird und sie genauso begeistert sind wie ich auch.

8 Kommentare

  • karin

    Hallo und guten Bianca,

    O.K. der Roman ist jetzt nicht so Meines, aber gerne möchte ich trotzdem meine Meinung zum Thema Kunst/Theater schreiben.

    Irgendwann vor Jahren war ich mal im Theater in Frankfurt und habe mir da Mackie Messer und Mutter Courage und ihre Kinder von Brecht angeschaut. Das war es dann, aber auch theatermäßig…

    Kunst , wenn das z.B. auch Ausstellungen von Bildern sind dann schon eher…Städel oder in Dresden …Gemäldegalerie Alte Meister ….fand ich total toll

    oder auch Kunstwerke im Freien, die gibt es sogar in meiner Kleinstadt einen Kunstweg , wo Künstler ihre Werke einfach im Freien ausstellen….mit Bänken zum Ausruhen/Anschauen und Verweilen.

    Das finde ich als Kunst für Alle einfach nur schön.

    LG..Karin..

    • Bibilotta

      Das freut mich, dass du dich hier trotzdem einklickst – auch wenn der Roman nicht so deins ist ;)
      Das mit dem Kunstweg find ich ja mal eine tolle Sache – muss ich mal schauen, ob es sowas bei uns hier in der Nähe auch gibt ;)

  • Ulrike Bode

    Ich liebe Kunst wie Musik , Malerei und Schriftstellerei. Eigentlich alles, was mit Fantasie erschaffen wird.
    Theater ist nicht so ganz meins, da schaue ich mir lieber einen guten Film an.
    Das Cover ist übrigens eine Wucht.
    LG. Ulrike

    • Bibilotta

      Freut mich, dass du für Kunst, Musik, Malerei und so zu haben bist.
      Mit dem Theater – ja , das ist so eine Sache – damit tu ich mir auch schwer ;)
      Und zum Cover – ich find das ja auch einfach nur megaklasse ;)

  • Tanjas Buchgarten

    Hallo,

    ich habe immer mal wieder unterschiedlich stark mit Kunst und Theater zu tun.

    Phasenweise besuche ich dann Theater, Musicals, Opern oder besuche Museen und Galerien.

    Oder ich spiele selbst Klavier

    Liebe Grüße

    Tanja

    • Bibilotta

      Das ist ja mal interessant – na für Musicals kann ich mich ja auch begeistern, reines Theater tu ich mir echt schwer. Und Kunst – ja, das muss man einfach auf sich wirken lassen, je nachdem ist das auch eine interessante Sache.

      Hui… du spielst auch noch Klavier? Na das find ich toll – würde ich auch gerne können ;)

  • Francoise

    Hallo,
    ich mag Theater sehr gerne meist besuchen wir eine Freilichtbühne.
    Musicals gefallen mir auch super gut z.B. König der Löwen und Starlight Express habe ich schon besucht. Musik ohne sie kann ich nicht leben, die muss ich täglich hören.

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