[Rezension] “Wenn du mich sehen könntest” von Jessica Winter

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Titel: Wenn du mich sehen könntest
Autorin: Jessica Winter
Erscheinungsdatum: 21.05.2016
ASIN: B01FYC3X66 – EBook –  0,99€ (nur für kurze Zeit)
Taschenbuch folgt !!!
Seiten: 402
Genre: Liebesroman

 

Kurzbeschreibung

Könntest du lernen, dein Leben durch die Augen eines anderen zu sehen?

Der sechsundzwanzigjährige Nate Foster kennt beide Seiten der Medaille. In seiner Zeit als Feuerwehrmann hat er etliche Leben gerettet. Er kennt aber auch jedes Detail der Gesichter jener Menschen, die er verloren hat. Und er schwört sich, es nie wieder soweit kommen zu lassen. Nate glaubt nicht mehr daran, noch einmal mehr zu sehen als den tristen Grauton, der seitdem seinen Alltag beherrscht.
Die Bekanntschaft mit der sonnigen und auf den ersten Blick sorglosen Lexi Davis stellt Nates Versuche, seine Schutzmauern zu wahren jedoch in mehr als einer Hinsicht auf den Kopf.
Nie hätte er es für möglich gehalten, sein Leben wieder in Farbe zu sehen. Und nie hätte er gedacht, dass sich seine Vergangenheit wiederholen könnte.

Quelle: jessica-winter.com

 

 

 

 

 Autorin

Schon seit frühester Kindheit war die österreichisch-amerikanische Autorin begeistert von romantischen Liebesgeschichten, die Tiefgang bewiesen. Stundenlang erträumte sie sich selbst unterschiedlichste Geschichten und schrieb diese immer wieder gerne auf.
Mit zwölf Jahren wusste Jessica, sie würde eines Tages selbst Bücher schreiben und diesen Traum vergaß sie auch über die Höhen und Tiefen der Jahre nicht.
Heute lebt Jessica mit ihrem Mann im Großraum Linz, liebt nach wie vor ihren Beruf als Sonderpädagogin und genießt es abends und nachts, ihre endlosen Ideen auf Papier zu bringen und ihren Figuren mit unterschiedlichsten Hintergründen und Lebensumständen Stimmen zu verleihen.
„Bis du wieder atmen kannst“ ist ihr erstes veröffentlichtes Buch.
Quelle: amazon.de
 

Meine Meinung

… gefühlvoll und überwältigend

… unterhaltsam und lustig

… überraschend und faszinierend

… ernsthaft und nachdenklich stimmend

… ich bin begeistert !!!

 

Was eine Story … ich war durch Jessica Winter´s erste zwei Romane ja schon sehr bewegt und berührt … doch hier hat sie eine Mischung geschaffen … die einfach nur überraschend, supertoll und extrem gefühlvoll und berührend ist…. und ich möchte fast schon behaupten EINZIGARTIG.

Doch der Reihe nach. Wir haben hier Nate, einen total sympathischen Charakter, der hier in dieser Story einiges zu bewältigen hat. So war er früher aktiv bei der Feuerwehr tätig. Dadurch hat er erfahren, wie toll es sein kann. Leben zu retten … aber auch wie deprimierend es sein kann, wenn man Menschenleben verliert. Mit dieser Situation ist er an einem Punkt angelangt, in der  er sehr schwer mit sich selbst zu kämpfen hat. Er will nie wieder in die Situation kommen, sich mit genau dieser Sache erneut auseinandersetzen zu müssen und hat sich somit hinter einer Schutzmauer verschanzt und sich aus dem Alltag als Feuerwehrmann zurückgezogen.

Dann gibt es noch Lexi, eine nur so vor Lebensfreude sprühende Person. Sie gestaltet sich das Leben so fröhlich wie nur möglich … und steckt mit ihrer lustigen und aufgeweckten Art und Weise alle um sich herum an. Doch es ist nicht alles so wie es scheint … denn Lexi hat ein Handicap, das sie sehr stark belastet … aber es hauptsächlich nur mit sich selber ausmacht …

… und genau diese zwei, Nate und Lexi, laufen sich zufällig über den Weg und es gestaltet sich eine wunderschöne, gefühlvolle und berührende Geschichte.

Doch es gibt auch noch einige tolle Nebencharaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die es fast wert sind, ihre eigene Geschichte auch noch zu bekommen … mal sehn, wer weiß, was Jessica Winter noch so vor hat!!!

Sehr überrascht war ich als das Handicap von Lexi klar wurde … ich hätte ja mit vielem gerechnet … aber damit mal überhaupt nicht. Damit hat mich Jessica Winter absolut überrascht und begeistert. Sie hat es geschafft ein Thema hier aufzugreifen (eines von vielen in diesem Roman), das dem Leser einen Einblick gewährt, den man so nicht unbedingt kennt … und das hat sie super hinbekommen.

Die Story, die sich hinter Nate und Lexis Problemen versteckt ist sehr berührend und lässt mich als Leser mehr als einmal tief aufseufzen. So musst ich oftmals schwer schlucken … und am Ende sogar ein paar Tränchen verdrücken.
Jessica Winter hat mich schon in ihren ersten beiden Romanen mit ihrem sehr gefühlvollen Schreibstil überzeugt und fasziniert. Auch in ihrer aktuellen Geschichte “Wenn du mich sehen könntest” hat sie damit auf höchstem Niveau gepunktet.

Lockerleicht, flüssig und mit sehr viel Humor, Ernsthaftigkeit und Gefühl wird man hier durch eine Geschichte geführt … die sich da draußen genau so hätte abspielen können … *Taschentuchalarm* inklusive.

 

Fazit

“Wenn du mich sehen könntest” von Jessica Winter ist ein sehr gefühlvoller, überraschender und auch humorvoller Liebesroman. Von spritzig, bunt und frisch bis hin zu düster, trüb und traurig ist hier alles vertreten. Auch für geniale Überraschungsmomente war gesorgt, so dass ich als Leser mehrmals tief seutzen und durchatmen musste… aber auch Tränchen blieben nicht aus.

Gefühlvoll, berührend, humorvoll lustig, spritzig und auch nachdenklich stimmend lässt mich der Roman zurück. Ein Liebesroman, der es in sich hat, der ausgefallene Charaktere bietet, was die ganze Sache zu einer besonderen Story macht.

Absolute Leseempfehlung!!!

5 Bewertung

Weitere Romane von Jessica Winter die ich gelesen und rezensiert habe:

Bis du wieder atmen kannst
Solange du bleibst

 

 

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